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Reinigungstechniker*in

Bau, Architektur & Gebäudetechnik

Wie werde ich Reinigungstechniker*in?

auch bekannt als Gebäudereiniger*in, Facility Manager*in

Hast du dich schon einmal gefragt, wer nach einem Fußballspiel im Stadion wieder für Ordnung sorgt? Oder wer sich darum kümmert, dass du dich am Morgen in der U-Bahn auf die Sitze setzen kannst, ohne die Müllreste des vergangenen Tages wegschieben zu müssen? Reinigungstechniker übernehmen eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Sie sorgen für Ordnung und Sauberkeit. Oft wird dieser Beruf nicht wahrgenommen, obwohl er so essentiell für unser Zusammenleben ist. Oder fühlst du dich in einer dreckigen Umgebung wohl? Außerdem trägt der Beruf auch dazu bei Leben zu retten. Krankenhäuser müssen schließlich immer sauber und hygienisch gehalten werden. Hinter den Aufgaben eines Reinigungstechnikers verbirgt sich aber nicht nur einfach das Putzen. Du beurteilst und dokumentierst auch zu bearbeitende Flächen und Untergründe. Je nachdem welche Materialart vorliegt, bestimmst du das Reinigungsverfahren und dosierst die Reiniger, das Desinfektionsmittel und die Pflegeprodukte. Mitunter verwendest du dafür auch Maschinen wie Hochdruckreiniger oder Shampooniermaschinen. Die Arbeit kann sich je nach Ort stark unterscheiden. Eine große Halle zu säubern erfordert anderes Werkzeug und andere Sicherheitsvorkehrungen als die Fassadenreinigung eines Hochhauses.

Arbeiten als Reinigungstechniker*in

Wichtige Fähigkeiten als Reinigungstechniker*in

Die Branche verlangt ein breites Fachwissen über Materialien und Reinigungsmittel. Denn je nachdem welcher Untergrund gereinigt wird, musst du anders vorgehen. Du musst wissen, welche Chemikalien sich mit Holz, Stein oder Glas vertragen und die Oberfläche nicht angreifen. Außerdem musst du flexibel sein, da der Beruf zu unterschiedlichen Uhrzeiten stattfindet. Wenn du zum Beispiel öffentliche Verkehrsmittel reinigst, kannst du das nicht während den Hauptzeiten tun, da du sonst den Verkehr behindern würdest. Auch wichtige Sportstätten, wie Stadions werden nachts gereinigt, wenn keine Besucher und keine Mannschaften vor Ort sind. Da die Arbeit meistens in Gruppen stattfindet, solltest du dich auch integrieren können und ein Teamplayer sein. Der Beruf ist auch nichts für schwache Nerven. Du musst belastbar sein was deine Geruchsempfindlichkeit und dein Ekelgefühl angeht. Denn manchmal wirst du auch unschöne Überbleibsel der vergangenen Partynacht beseitigen. Körperliche Fitness ist auch gefragt, da der Job sehr aktiv ist und du manchmal schwer heben musst. Wenn du zum Beispiel die Decke einer Halle reinigst, musst du dich um den Auf- und Abbau von Gerüsten kümmern und auf diese klettern. Wenn du Schwindelfrei bist ist das umso besser.

Wie werde ich Reinigungstechniker*in?

Zunächst darfst du dich nicht von der Berufsbezeichnung irritieren lassen. Denn vor nicht all zu langer Zeit hieß es noch Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger. Seit dem 1. Juni 2015 wurde diese Lehre aber durch den Reinigungstechniker ersetzt. Nachdem du die 9-jährige Schulpflicht erfüllt hast, kannst du eigentlich auch schon mit der Lehre zum Reinigungstechniker starten. Ein bestimmter Schulabschluss ist nämlich nicht gefordert. Dennoch wird ein Hauptschulabschluss in den meisten Betrieben gerne gesehen. Manche Ausbildungsbetriebe veranlassen zusätzlich einen berufsspezifischen Eignungstest, wie zum Beispiel die Mungos Sicher & Sauber GmbH & CO KA, die für die ÖBB arbeitet. In Deutschland gibt es die Berufsbezeichnung Reinigungstechniker nicht. Eine ähnliche Ausbildung gibt es aber unter dem Namen Gebäudereiniger.

Zukunftsaussichten als Reinigungstechniker*in

Mit dem Abschluss einer erfolgreichen Ausbildung hast du mit diesem Beruf gute Zukunftsaussichten. Denn qualifizierte Reinigungstechniker, bzw. Gebäudereiniger, putzen nicht einfach. Sie sind begehrtes Fachpersonal für Krankenhäuser, Firmengebäude und sogar für öffentliche Verkehrsmittel. Sie tragen einen großen Beitrag zur Gewährleistung der Hygienestandards bei. Die Branche bietet gute Aufstiegschancen. Entweder innerhalb eines Unternehmens oder als Meister in der Selbstständigkeit. In Betrieben kannst du zum Beispiel zum Vorarbeiter, zum Objektleiter, zum Abteilungsleiter oder zum Bereichsleiter werden. Durch stetige technische Entwicklungen verändern sich auch die eingesetzten Werkzeuge und werden innovativer. Deshalb solltest du dich immer wieder fortbilden lassen, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.