Arbeiten als Tierpfleger/-in?

Was ist dein Job als Tierpfleger/-in?

Schon als Kind wolltest du unbedingt ein Haustier? Und egal, ob das ein Hund, eine Katze, ein Hamster oder ein Aquarium voller Fische war, du hast dich gerne um deine Tiere gekümmert und sie ins Herz geschlossen? Dann mach aus dieser Leidenschaft doch einen Beruf und werde zum Tierpfleger! Als solcher betreust du die unterschiedlichsten Tiere. Je nachdem, in welchem Bereich du tätig bist, können das in Zoos große Tiere wie Elefanten sein, Haustiere in Tierheimen oder Kleintiere in Forschungseinrichtungen. Obwohl sich deine Aufgaben je nach Spezialisierung leicht unterscheiden können, bleibt der Kern doch gleich: Du pflegst und betreust Tiere. Dazu gehört die Fütterung genauso wie die Reinigung des Stalls oder Käfigs und die Überwachung des Gesundheitszustands.

Fakten

Einkommen:

D: 2.100 - 2.200 Euro/Monat
Ö: 1.630 - 1.800 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

D: 1. Jahr: 888 Euro/Monat, 2. Jahr: 938 Euro/Monat, 3. Jahr: 984 Euro/Monat
Ö: 1. Jahr: 459 - 882 Euro/Monat, 2. Jahr: 586 - 1.102 Euro/Monat, 3. Jahr: 780 - 1.322 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 33% – Frauen: 77%

Bildungsweg:

Ausbildung / Lehre

Regelstudienzeit:

3 Jahre

Fun Fact:

Seeotter halten sich an den Pfoten fest, um nicht voneinander weggetrieben zu werden, während sie schlafen

Wichtige Schulfächer:

Biologie, Mathematik

Zukunftsaussichten als Tierpfleger/-in

Je nachdem, in welcher Branche, an welchem Ort und mit welcher Arbeitserfahrung du als Tierpfleger arbeitest, unterscheiden sich dein Gehalt und deine Berufsperspektiven. In der Forschung verdienst du beispielsweise mehr als in einem Tierheim oder Zoo. Auch deine Chancen eine Stelle zu ergattern, sind hier größer. Denn der Job von Pflegern ist heiß begehrt und das vor allem in Zoos, Wildtierparks und Tierheimen. Hier fällt es sogar ausgebildeten Tierpflegern schwer einen Job nach der Ausbildung zu finden. Zwar stehen die Chancen in den Forschungsinstituten besser, zum Teil werden Fachkräfte sogar dringend gesucht, doch nur wenige möchten beispielsweise in einem Versuchslabor der Pharma- oder Kosmetikbranche arbeiten.