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Tourismuskaufmann*frau

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Wie werde ich Tourismuskaufmann*frau?

auch bekannt als Touristikkaufmann*frau, Fremdenverkehrsmanager*in, Tourismusmanager*in, Reisebürokaufmann*frau, Reisekaufmann*frau

Du träumst jeden Abend vor dem Einschlafen von der großen weiten Welt? Du planst und organisierst gern, bist eine Frohnatur und hast sehr gern Kontakt mit Kunden? Dann solltest du in Erwägung ziehen, Tourismuskaufmann zu werden. Als Tourismuskaufmann hilfst du deinen Kunden, ihre Traumreise zu planen. Du informierst sie über verschiedene Reiseziele und Angebote und nach ihrer Entscheidung nimmst du alle notwendigen Buchungen und Reservierungen vor, damit deine Kunden sich nur mehr ins Flugzeug setzen und zurücklehnen müssen. Du stehst außerdem ständig in Kontakt mit Hotels, Flug-, Buslinien und ausländischen Behörden, um über Preise, Angebote und notwendige Einreisedokumente informiert zu bleiben. Du kalkulierst Reisekosten und überprüfst stetig die Qualität von Hotels und anderen Unternehmen, mit denen dein Reisebüro kooperiert. Teilweise kümmerst du dich auch um etwas trockenere Angelegenheiten wie Reiseversicherungen und Stornierungen.

Arbeiten als Tourismuskaufmann*frau

Wichtige Fähigkeiten als Tourismuskaufmann*frau

Als Tourismuskaufmann übernimmst du sehr viel Verwaltungsarbeit und Organisatorisches. Daher solltest du Freude an dieser Art von Aufgaben haben und auch gut den Überblick behalten können. Da du Reisekosten berechnest und oft auch zumindest Überschlagsrechnungen im Kopf durchführen musst, solltest du keine Berührungsängste mit Zahlen haben. In der Ausbildung wirst du auch lernen, mit den branchenüblichen Computerprogrammen zu arbeiten, die im Bereich der Buchungen und der Buchhaltung genutzt werden. Auch sonst solltest du gute Computerkenntnisse haben, da die meiste Arbeit heutzutage elektronisch abgewickelt wird. Ganz wichtig ist natürlich, dass du freundlich und kundenorientiert bist, denn dein eigentlicher Job ist es, deinen Kunden ihre Träume zu erfüllen und ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Du musst auch eine gewisse Geduld mitbringen, um auf allfällige Fragen ganz genau einzugehen. Allgemein solltest du kontaktfreudig und offen sein, da du permanent mit Hotels, Fluglinien, sonstigen Transportunternehmen und Veranstaltern in Kontakt stehst. Wenn du schüchtern bist oder nicht gern telefonierst, könnte das also ein Problem sein. Du solltest in deinem Job zumindest fließend Englisch sprechen, um mit Partnern im Ausland kommunizieren zu können. Andere Fremdsprachen sind auf jeden Fall auch von Vorteil.

Wie werde ich Tourismuskaufmann*frau?

Du kannst nach deinem mittleren Schulabschluss oder auch nach dem Abitur eine dreijährige Ausbildung zum Tourismuskaufmann machen. Diese ist dual aufgebaut und du verbringst den Großteil deiner Zeit im Ausbildungsbetrieb. Einen Tag die Woche bist du in der Berufsschule und eignest dir theoretisches Wissen an. Im Zuge der Ausbildung kannst du dich auf Reisevermittlung oder Reiseveranstaltung spezialisieren und erlernst je nachdem unterschiedliche Fertigkeiten.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Als Tourismuskaufmann solltest du dich besonders im Bereich der EDV weiterbilden, damit du mit den branchenüblichen Standards vertraut bleibst, aber auch im Bereich von Fremdsprachen. Diese Weiterbildungen kannst du entweder bei deinem Arbeitgeber selbst oder an Instituten für Erwachsenenbildung in Anspruch nehmen. Außerdem sind Verkaufstrainings und Verkaufsseminare sinnvoll - auch diese werden meist innerbetrieblich angeboten. Machst du eine Weiterbildung zum Tourismusfachwirt oder zum Tourismusbetriebswirt, kannst du dir danach ein höheres Gehalt und auch mehr Verantwortung im Job erwarten.

Zukunftsaussichten als Tourismuskaufmann*frau

Immer mehr Menschen, vor allem jüngere, buchen ihre Reise im Internet und stellen sich ihr Reisepaket selbst zusammen. Trotzdem haben Reisebüros noch immer eine Existenzberechtigung: hier werden immer noch die allermeisten Pauschalreisen verkauft, besonders bei weit entfernten Zielen ist eine persönliche und kompetente Beratung immer noch wertvoll. Auch bei Spezialreisen, etwa Reisen für Singles, Reisen mit Hund oder Abenteuerreisen, sind Reisebüros noch gefragt. Außerdem passen sich mittlerweile viele Anbieter an das digitale Zeitalter an und beraten und verkaufen im Internet. Der Job des Tourismuskaufmanns wird sich daher möglicherweise wandeln, bestehen bleiben wird er aber trotzdem. Denn die Tourismusbranche wächst und die Beschäftigungsmöglichkeiten steigen daher an. Aufstiegschancen sind besonders in größeren Reisebüros vorhanden, etwa zum Filialleiter oder Verkaufs- oder Abteilungsleiter. Selbstverständlich kannst du dich mit entsprechender Berufserfahrung auch selbstständig machen und dein eigenes Reisebüro gründen und führen.