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Wissenschaftler*in

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Erziehung & Bildung

Wie werde ich Wissenschaftler*in?

auch bekannt als Forscher*in

Schon seit du denken kannst, brennst du für ein Thema und würdest für neue Erkenntnisse oder einen gelungenen Versuch sogar deine Oma verkaufen? Dann solltest du Wissenschaftler werden. Als Wissenschaftler bist du in staatlichen und privaten Organisationen in der Forschung tätig – und trägst damit wesentlich zur Entwicklung innovativer und neuer Produkte bei. Dabei kommt es natürlich auf den Fachbereich an, denn je nachdem, ob du Experte für alte Geschichte, Biotechnologie oder Astronomie bist, arbeitest du in einem anderen Forschungsgebiet mit anderen Methoden. Sei es innerhalb eines Unternehmens in einer Forschungsabteilung oder auf einer Universität, das Suchen und Finden neuer Erkenntnisse gehört zu deiner täglichen Challenge. Diese publizierst du letztendlich in Form eines Papers oder hältst Vorträge über dein Spezialgebiet auf Konferenzen. Meistens bist du an öffentlichen Einrichtungen neben der Forschung, auch für die Lehre zuständig. Außerdem kann es sein, dass du hin und wieder auch administrative Aufgaben übernimmst, wenn du zum Beispiel eine Exkursion mit Studierenden unternimmst oder eine interne Tagung veranstaltest.

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Arbeiten als Wissenschaftler*in

Wichtige Fähigkeiten als Wissenschaftler*in

Als Wissenschaftler musst du vor allem eines haben: Durchhaltevermögen. Denn Versuche glücken meist nicht beim ersten Mal, sondern benötigen oft viele frustrierende Anläufe, bis Ergebnisse verwertet werden können. Außerdem musst du dich ständig am Laufenden halten, aktuelle Literatur lesen und wissenschaftlich schreiben können. Die meisten Wissenschaftler, die Erfolg mit ihrer Forschung haben, sind Wissenschaftler mit Herz und Seele. Stelle dich daher darauf ein, dass du sehr viel arbeiten musst und auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren solltest. Noch wichtiger als Durchhaltevermögen, Stressresistenz und eine hohe Frustrationstoleranz ist in der Wissenschaft nur Fachwissen. Außerdem solltest du sehr gut Englisch sprechen. Vor allem in Naturwissenschaften und Technik wird ausschließlich in Englisch publiziert. Auch die vielen internationalen Kollegen in Forschungszentren erfordern einen sicheren Umgang mit der englischen Sprache.

Wie werde ich Wissenschaftler*in?

Wissenschaftler kannst du in jedem beliebigen Fachgebiet werden. In der Privatwirtschaft reicht dazu oft schon ein Master oder Magister, um einfachere Forschungstätigkeiten ausführen zu können. Willst du jedoch hoch hinaus und beispielsweise auf einer Universität forschen, dann gibt es nur einen einzigen Weg zum Ziel: Die klassische Universitätslaufbahn. Dabei studierst du das gewünschte Fachgebiet zunächst im Bachelor und Master. Danach steigst du im Zuge eines Doktorats oder eines PhD in die Forschung ein. Je nach Fachgebiet wirst du zu diesem Zeitpunkt bereits bezahlt. Hast du diese drei Phasen abgeschlossen, musst du dich um eine Habilitationsstelle bzw. einen Post-Doc bemühen. Spätestens hier veröffentlichst du regelmäßig deine Ergebnisse, reist zu Konferenzen und bist an einer Universität in der Forschung integriert.

Fortbildungen und Spezialisierungen

In der Wissenschaft gilt ein oberstes Gebot: Lebenslanges Lernen. Nach der Habilitation bewirbst du dich für eine Stelle als Assistenzprofessor bzw. bekommst diese angeboten. Alternativ kannst du als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Unternehmen tätig sein. Außerdem ist es möglich, bei entsprechendem Engagement zum Universitätsprofessor oder sogar zum Institutsleiter aufzusteigen. In der Privatwirtschaft besteht die Möglichkeit, der wissenschaftliche Leiter einer Abteilung zu werden oder auch die Managementebene zu erreichen.

Zukunftsaussichten als Wissenschaftler*in

Neue Lösungen für Probleme zu finden, wird immer wichtig sein, da kannst du dir sicher sein. Dementsprechend gefragt sind Menschen, die dazu auch fachlich in der Lage sind. Wie auch beim Tätigkeitsfeld kommt es stark darauf an, in welchem Fachbereich du wissenschaftlich tätig sein möchtest. In der Geisteswissenschaft ist es zum Beispiel schwerer, Fuß zu fassen, da hier vergleichsweise wenig Geld in die Forschung investiert wird. Wissenschaftler in diesen Bereichen müssen sich oft mit Nebenjobs durchschlagen oder mit befristeten Verträgen leben. Andere Bereiche – wie in Technik, Naturwissenschaft oder Ökonomie – werden wiederum stark gefördert. Vor allem Technik und Naturwissenschaften leben von Förderungen aus der Privatwirtschaft, zum Beispiel von großen Unternehmen der Pharmaindustrie, die an der Entwicklung neuer Medikamente interessiert sind. Generell gilt: Je mehr Geld mit den Ergebnissen zu machen ist, desto eher wird dein Forschungsgebiet gefördert.