Arbeiten als Zahntechniker/-in?

Was ist dein Job als Zahntechniker/-in?

Hattest du schon einmal etwas zwischen den Zähnen und hast das unangenehme Drücken gespürt? Ähnlich fühlt es sich an, wenn eine Krone nicht genau passt oder eine Zahnprothese nicht richtig sitzt. Für all diese Dinge sind Zahntechniker verantwortlich. Sie stellen Zahnersatzteile nach den Vorgaben von Zahnärzten her. Das können Füllungen, Kronen, Brücken oder Prothesen sein. Dafür verwandeln sie die Gebissabdrücke oder Schablonen in ein Modell und passen den gewünschten Zahnersatz an diese an. Behilflich sind ihnen dabei technische Geräte wie Laser und Poliergeräte und kleine Spatel, die zum Beispiel beim Modellieren der Gipsmasse helfen. Nach erfolgreicher Herstellung überprüfst du nochmal die Qualität, denn jedes deiner Produkte trägt sozusagen dein Gütesiegel. Egal, um welche Art von Zahnersatz du dich kümmerst: Du sorgst immer für den richtigen Biss.

Fakten

Einkommen:

1.600 - 1.770 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

D: 1. Jahr: 450 Euro/Monat, 2. Jahr: 500 Euro/Monat, 3. Jahr: 550 Euro/Monat, 4. Jahr: 600 Euro/Monat

Ö: 1. Jahr: 340 - 737 Euro/Monat, 2. Jahr: 430 - 921 Euro/Monat, 3. Jahr: 530 - 1.289 Euro/Monat, 4. Jahr: 670 - 1.473 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 44% - Frauen: 56%

Regelstudienzeit:

D: 3,5 Jahre; Ö: 4 Jahre

Fun Fact:

Zahntechniker stellen auch Prothesen her, die das Schnarchen verhindern sollen.

Wichtige Schulfächer:

Physik, Mathematik, Werken

Zukunftsaussichten als Zahntechniker/-in

Die meisten Zahntechniker arbeiten in Betrieben des Zahntechnikgewerbes oder in zahntechnischen Laboren. Wenn du für eine Kassenambulanz arbeitest, kann es sogar sein, dass du in einer zahnärztlichen Praxis arbeitest. Obwohl du die meiste Zeit im Labor stehst, führst du keine Experimente durch, sondern nutzt die technischen Geräte und die Materialien für die Herstellung von Brücken und Co. In diesem Beruf verpflichtest du dich zu stetigen Weiterbildungen, was die Geräte und Materialien angeht. Nur so kannst du dir sicher sein, immer auf dem notwendigen Wissensstand zu sein. Wie auch in anderen Berufen, verändert die Digitalisierung die dentale Technologie. Scanner, Röntgengeräte oder Laser waren nur der Anfang. In Zukunft ist es denkbar, dass mit Hilfe von 3-D-Druckern ganze Prothesen hergestellt werden können. Außerdem helfen IT-Schnittstellen dabei, die Kommunikation von Zahnärzten und -technikern zu verbessern.