Aleksandar RadonjicAuszubildender Einzelhandelskaufmann • Fleischverkaufbei INTERSPAR Österreich
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Schwierigste war bei mir der Umgang mit Kunden, da muss man echt aufpassen!” Aleksandar Radonjic, Lehrling Feinkost Fachverkäufer bei Interspar Österreich, beschäftigt sich mit der Schlichtung der Ware, der Warenpräsentation, Sauberkeit und Kundenkontakt. “Das Coolste an meiner Ausbildung ist, wenn ich Ware bestellen darf. Da braucht man viel Verantwortung!”

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich heiße Radonjic Aleksandar, mache eine Lehre als Feinkost-Fachverkäufer. Bin im dritten Lehrjahr und bin beim Interspar angestellt.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Interspar ist ein Lebensmittel Hypermarkt. Ich mach eine Lehre als Feinkost-Fachverkäufer. Meine Aufgaben sind: erstens muss ich Kunden bedienen, also Kundenservice sozusagen. Alles für Kunden tun, was sie wollen. Ihnen helfen, sozusagen bei dem Einkauf, weil es gibt viele die unentschlossen kommen. Nebenbei muss ich auch die Ware kontrollieren, Qualität der Ware. Auch Ware schlichten, auch die Vitrine schön für Kunden präsentieren. Ich komme um sechs Uhr in der Früh in die Arbeit. Bin meistens alleine. Bis halb acht, acht muss ich die Vitrine fertig machen. Danach muss ich die Ware kontrollieren. Muss dann Kollegen ablösen. Bei der Wurst helfen, damit jemand in Pause geht. Auch zusätzlich zum Fleisch schauen. Wenn die Pausen fertig sind, gehe ich in Pause. Das verrate ich nicht. Dann komm ich wieder zurück, muss Ware schlichten, nach dem Datum schauen, nebenbei Kunden bedienen, wieder die Vitrine nachfüllen. Alles sauber machen, weil Sauberkeit sehr, sehr wichtig ist. Dann muss ich, wenn die Chefin nicht da ist, auch ihre Sachen erledigen. Und ungefähr um halb eins, eins, kommt der Kollege der mich ablöst und ich darf nach Hause gehen. Die Lehre als Feinkost-Fachverkäufer dauert drei Jahre. Im ersten Lehrjahr lernst du Wurstwaren. Im zweiten Lehrjahr lernst du Fleischwaren, einschließlich Selbstbedienung. Im dritten Lehrjahr bist du auch beim Fleisch, aber du lernst MOPRO (Molkereiprodukte),Obst und Gemüse, Wein, Käse und Backshop. Die Berufsschule befindet sich im einundzwanzigsten Bezirk, Brünnerstraße. Ich habe sie zwei Mal wöchentlich, Mittwoch von eins bis sechs und Donnerstag von eins bis vier. Als Fächer habe ich Wirtschaftskunde, Warenkunde und politische Bildung.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich wurde in Serbien geboren und bin dort aufgewachsen. Bis zur dritten Volksschulklasse war ich dort in der Schule, dann bin ich hier hergekommen, habe die Schule fertig gemacht. War auch ein Jahr im Poly. Hab mir ein Jahr lang eine Lehre gesucht, dann habe ich eine gefunden. Ich bin durch eine Lehrerin zur Spar-Akademie gekommen, die im Poly und in der Spar-Akademie angestellt war. Ich hatte eine Aufnahmeprüfung und habe bestanden. Dann hatte ich ein Gespräch mit dem Direktor. Er hat mich einer Filiale zugeteilt und seit 2013 bin ich dort Lehrling.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte drei Eigenschaften mitbringen, auch mehr. Die drei sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Lernbereitschaft, auf jeden Fall.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass ich einmal Waren bestellen durfte. Und die Ware hat ein Ablaufdatum und dazu braucht man viel Verantwortung, wie man es bestellt und ob man es verkauft.

Was ist die größte Herausforderung?

Das Schwierigste für mich ist der Umgang mit Kunden. Da muss man echt aufpassen wie man das macht und das ist echt die größte Herausforderung.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Das heißt: Ich will. Und das heißt, wenn du was willst, dann holst du es auch.

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