Aleksandra Stevic
Monteurin •Netzmesstechnik
bei Wiener Netze GmbH
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Stadt
Wien
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Lehre / Ausbildung
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1
„Ich mache Kabeleinschaltprüfungen und Fehlerortungen. Wir sind immer zu dritt mit dem Messwagen unterwegs“, erzählt Aleksandra Stevic über ihren Job als Monteurin in der Netzmesstechnik bei den Wiener Netzen. „Ich mag den Außendienst, da kann ich draußen sein und sitze nicht den ganzen Tag im Büro.“

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich...?

Also meinem 14-jährigen Ich würde ich eigentlich einfach nur raten, weiter zu machen. Also so wie ich jetzt bin. Ich bin überglücklich. Also ich hätte mir jetzt nichts anderes vorstellen können.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Ich bin Alexandra Stevic, arbeite bei den Wiener Netzen als Messmonteurin.

Was ist das Coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist der Außendienst. Ich bin draußen, und ich bin jetzt kein Bürohengst, dass ich jetzt nur drinnen sitze.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Einschränkungen sind in meinem Beruf eigentlich die Bereitschaftsdienste, man kann nie wissen, wann was passiert. Und um 02:00 Uhr in der Früh ab und zu acht Stunden draußen sein, ist dann auch hart.

Worum geht es in Deinem Job?

Die Wiener Netze sorgen dafür, dass ganz Wien mit Energie versorgt wird. Ich mache Kabeleinschaltprüfungen, Fehlerortungen. Das heißt im Prinzip, wenn jetzt ein Haus finster ist, kann ein Kabelfehler offen liegen. Und da es im Erdreich ist, kann man den einfach nicht finden. Und wir mit dem Messwagen fahren hin. Wir messen das Kabel, schauen, ob es in Ordnung ist, wenn man den Fehler dann sieht, stoßen wir mit einer hohen Spannung rauf und hören mit einem Bodenschallmikrofon, wo der Fehler austritt, da genau bei der Fehlerstelle, wenn die Phase abgebrochen ist, ein Lichtbogen mehr oder weniger erzeugt wird und es knallt, weil wir wirklich in Taktformationen die Spannung drauf hauen. Deswegen sind wir immer zu dritt, ein Werkmeister und zwei Monteure. Zwei Monteure, weil der Messwagen eine Kabeltrommel hat zum Auslegen, dass es um die Ecke auch besser geht. Nicht nur das, sondern die Sicherheit ist auch viel besser. Wir haben eine Grubenspannerei, wir sind auch mitten auf der Straße teilweise, wenn der Boden aufgegraben wird. Und da stehen wir zu zweit und schauen, wenn wir das Kabel spannen. Das ist wirklich eine hohe Spannung. Also es kann bis zu 28 Kilovolt haben. Dann müssen wir schauen, dass eben keiner dann da reinspringt. Wir achten drauf und sagen den Leuten: Bitte vorbeigehen! Oder einen großen Bogen drum machen. Deswegen braucht man immer zwei Leute, damit die Sicherheit gegeben ist. Wir haben einen Einsatzwagen, einen Bereitschaftsdienst, daneben die Kurzschlussanzeige, die, wo es montiert werden müssen. Also wir haben eigentlich viel mehr Tätigkeiten als was bis jetzt aufgezählt. Und da teilt der Techniker oder Werkmeister dann ein, wer wo fährt und mit wem. Und er kann auch gleich sagen, wie lange die Arbeit dauert, in welchem Bezirk man tätig ist. Und wenn er uns dann einteilt, geht es dann eigentlich schon los. Wir ziehen uns um, setzen uns auf die Autos und fahren raus. Ich bin in ganz Wien und Umgebung, also im ganzen Versorgungsnetz tätig und komme sehr viel rum.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich komme aus Wien. Ich bin in Wien geboren. Ich habe die Lehre als Elektroanlagen- und Betriebstechnikerin begonnen, da eigentlich die ganze Familie aus Technikern besteht und es mich wirklich sehr gezogen hat, dass ich so einen Beruf erlerne.

Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?

Ich finde eben als Messmonteurin oder als Netzmonteur muss man eigentlich viel Durchsetzungsvermögen mitbringen, dass man das wirklich anpacken kann. Die Dienste sind schwer, lang, hart und als Frau muss man da auch wirklich einen Standpunkt setzen und sagen: Gut, ich mache das jetzt. Und sich nicht unterkriegen lassen und immer weitermachen.

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