Christina ReschAuszubildende Prozesstechnikerinbei Neuman Aluminium Industries
Stadt
Lilienfeld
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Dass ich Fräsen und Drehen kann und dass Dinge einfach funktionieren”, das ist für Christina Resch, Lehrling Prozesstechnikerin bei den Neuman Aluminium Industries, das schönste Gefühl. Im Rahmen ihrer Lehre lernt sie alle wichtigen Maschinen kennen, sowie die Abteilungen Produktion, Schlosserei, Dreherei und Presserei. Ihr Arbeitstag besteht größtenteils aus der Überwachung der Maschinen sowie der Behebung anfallender Fehler. “Man braucht logisches Denken und technisches Verständnis.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin die Christina Resch, mache eine Lehre als Prozesstechnikerin. Bin im zweiten Lehrjahr und den Beruf übe ich aus bei Neuman Aluminium im Fließpresswerk.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Neuman Aluminium produziert Aluminium Produkte, z.B. für die Autoindustrie oder für weitere Firmen, die Spraydosen oder Ähnliches produzieren. In meinem Lehrjahr geht es darum, dass ich einfach die ganzen Maschinen kennenlerne. Im ersten Lehrjahr war ich im Werkzeugbau. Dort habe ich den Grundlehrgang auch gleich gemacht. Der hat 10 Wochen gedauert. Da habe ich das Fräsen, das Drehen, das Feilen, das Sägen, alles kennengelernt und hab dann auch ein Werkstück gemacht, einen Schraubstock, da habe ich das alles kennengelernt. Jetzt bin ich in der Produktion. Da muss ich schauen, dass die Maschinen laufen. Falls irgendein Teil einen Kratzer hat, muss ich wissen, was ich machen muss, damit das weg ist. Nachher komm ich dann in die Schlosserei, dann in die Dreherei und zu den Elektrikern. Und ganz zum Schluss, das letzte halbe Jahr, komm ich zu den Pressern. Mein Alltag schaut so aus, dass ich mich mal umziehen gehe in der Früh, z.B. in der Frühschicht um fünf. Dann gehe ich zum Vorarbeiter und frag, bei welcher Maschine ich bin. Wenn ich jetzt z.B. bei der „41-14-er“ bin, muss ich dort die Maschine aufdrehen und schauen, ob alles funktioniert. Über den Tag über muss ich einfach schauen, dass die Produkte, die produziert werden, nicht beschädigt sind. Wenn sie beschädigt sind, muss ich einfach das Werkzeug ausbauen und in den Werkzeugbau bringen zum Reparieren, was grundsätzlich ich machen muss, wegen meinen Beruf eben. Dann muss ich es einfach wieder einbauen können und neu starten. Wenn ich Frühschicht habe, ist die Schichtübergabe. Da muss ich der, die dann die Maschine hat, alles erklären, was den ganzen Tag war oder ob die Maschine gar nichts gehabt hat. Das war‘s dann eigentlich. In meiner Ausbildung muss ich auch noch Berufsschule machen. Das sind pro Jahr 10 Wochen. Da habe ich ganz normale Fächer, wie Deutsch, Englisch, Mathematik oder auch welche, die für den Beruf speziell sind z.B. MTE (mathematische Technologie) oder AWL (Angewandte Wirtschaftslehre).

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Lilienfeld geboren und bin jetzt wohnhaft in Rainfeld. Hab den Kindergarten, Volksschule und Hauptschule besucht. Dann bin ich in die Polytechnische Schule gegangen. Dort habe ich den Metallzweig genommen, weil es mich einfach schon vorher interessiert hat, irgendetwas Technisches zu machen. Dann hab ich eine Schnupperwoche gemacht bei Neuman Aluminium und das hat mir von Anfang an ziemlich gefallen, nur hab ich in einem anderen Beruf zuerst geschnuppert. Eine Freundin von mir hat da auch geschnuppert, und ich hab sie gefragt, wie es für sie war. Sie hat gemeint, für sie ist es nichts, aber sie könnte sich mich in diesem Beruf vorstellen. Dann habe ich gleich nochmal eine Schnupperwoche gemacht. Da habe ich gleich mit dem Bewerbungstest angefangen und da ist es um logisches Denken und Mathematik gegangen. So richtig angefangen habe ich mit der Lehre im September 2015 und seitdem bin ich bei der Firma und es taugt mir noch immer voll.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Eigenschaften braucht man auf jeden Fall logisches Denken. Mathematik, so für den Beruf jetzt nicht unbedingt, aber es wär nicht schlecht, wenn man es einfach kann. Man sollte einfach auch ein technisches Verständnis haben, weil es für den Metallberuf dazu gehört.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Im Grundlehrgang haben wir Werkstücke gemacht, da war ich einfach froh darüber, dass ich das geschafft habe, weil vorher hab ich überhaupt nie irgendwas Gescheites zusammengebracht. Aber dann hat das einfach funktioniert, dass ich fräsen und drehen kann und das alles.

Was ist die größte Herausforderung?

Sich daran gewöhnen, dass man einmal Frühschicht und einmal Nachmittagsschicht hat. Daran muss man sich ziemlich gewöhnen. Bei der Frühschicht fängt man um 5 Uhr an und sie dauert bis 13 Uhr. Bei der Nachmittagsschicht fängt man um 13 Uhr an und es dauert bis 21 Uhr. Das ist gewöhnungsbedürftig.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Man sollte einfach sein eigenes Ding durchziehen, egal wer was sagt, einfach auf sich selber hören und schauen, was für dich selber gut ist.

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