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Dominik SenAuszubildender Chemieverfahrenstechniker
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Im Labor sind Geduld und Genauigkeit sehr wichtig”, sagt Dominik Sen, Chemieverfahrenstechnik-Lehrling bei Borealis. Besonders cool findet er, dass er auch als Lehrling schon voll mitarbeiten und Verantwortung übernehmen darf.

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin den Dominik Sen, bin 17 und mache eine Ausbildung zum Chemieverfahrenstechniker und bin zur Zeit im dritten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Also wir haben eine sehr vielseitige Lehre. Wir haben einerseits eine Laborausbildung, das ist hier im Labor. Dann haben wir ein Technikum, da haben wir Kessler-Anlagen und Anlagensimulator, so dass wir das ein bisschen kennenlernen. Dann haben wir eine Ausbildung in den Großbetrieben draußen, dass wir die Großanlagen kennenlernen und mal sehen wie das ist. Zur Zeit bin ich eigentlich nur noch bei der Anlage draußen und werde mittlerweile schon vorbereitet auf das spätere Schichtler-Leben dann. Die Produkte müssen wir zwei mal am Tag, zwei mal in der Schicht analysieren, damit man sieht ob man mehr Wasser dazu führen muss, ob es zu dick ist, ob es zu trocken ist - das müsse wir analysieren, im Labor. Wenn eine Probe wirklich gar nicht passt, oder irgendwas nicht passt, dann wird das vom Lehrling weitergegeben an einen Schichtleiter oder Schichtmeister, an einen Vorgesetzten halt. Und dann wird entschieden, ob wir die Anlage abstellen müssen, oder ob wir sie irgendwie retten können, indem wir mehr Einzelstoffe fahren, oder irgendwas eben verändern in der Anlage. Wir im ersten Lehrjahr fangen täglich damit an, dass man eine Grundausbildung hat. Das ist auch, dass man eine technische Ausbildung dabei hat. Dann kommt man ins Labor. Da lernt man grundlegende Sachen, was man in der Chemie dann braucht. Dann kommt man in die Betrieblabore, da arbeitet man dann auch schon mit den Produkten von den Großanlagen. Und das wiederholt sich eigentlich im zweite Lehrjahr dann, da ist man dann auch schon kurz im Technikum, eben auf so kleinen Anlagen. Dann ist es eigentlich nur mehr, dass wir bei den große Anlagen draußen sind und wirklich vorbereitet werden, schon für die LAB und für das weitere Leben in der Firma.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe vorher die HTL gemacht, habe dann aber gesehen, dass mir das gar nicht taugt. Ich habe dann durch meinen Vater und Bekannte von dieser Lehre erfahren, weil mein Vater selber in dieser Branche tätig ist. Dann habe ich es recht interessant gefunden und mich informiert und eben das Glück gehabt, dass ich auf Anhieb eine Lehrstelle gefunden habe.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also im Labor braucht man auf jeden Fall Geduld und Genauigkeit, das ist sehr wichtig. Man sollte auch mit Menschen freundlich umgehen können und auf sie zugehen können, weil man es doch auch braucht bei anderen Arbeiten, wenn man mit ihnen zusammenarbeiten muss. Ansonsten auch noch Pünktlichkeit.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Weil man als Lehrling schon gewisse Verantwortung übernehme darf, bis zu einem gewissen Grad eben. Und man darf auch später, also ab dem dritten Lehrjahr habe ich es jetzt wirklich gemerkt, dass man mitarbeiten darf - vollständig - dass man mit einbezogen wird in manche Sachen und das ist super. Mir hat das recht getaugt mit den Großanlagen, da sieht man recht viel und wir stellen verschiedene Produkte her und sind auch in der Lehrzeit in drei verschiedenen Betrieben. Also wir stellen drei verschiedene Produkt dann her in den Betrieben. Also man sieht viel und es ist trotzdem so, dass man mit den Leuten arbeitet - und in einem kleinen Labor ist das dann halt eher weniger.

Was ist die größte Herausforderung?

Ja also bei so einer Großanlage ist es eine Herausforderung, dass wenn die den ganzen Tag ruhig rennt, dass man trotzdem konzentriert bleibt, weil es kann von der einen auf die andere Minute sein, dass es wirklich was hat und dann muss jeder voll einsatzbereit sein.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Es kommt einem manchmal fad vor das Lernen an der Schule, oder in der Lehre eben, aber man sieht dann später in der Lehrzeit, dass es einem wirklich was bringt und für was man es braucht. Das habe ich jetzt auch schon bemerkt.