Enisa SalihiAuszubildende*r Friseurin
Stadt
Wien
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Handwerklich geschickt sollte man sein, Fingerfertigkeit und Selbstbewusstsein sollte man haben und auf jeden Fall Spaß mit den Kunden“, würde Enisa Salihi als wesentliche Eigenschaften für ihren Beruf als Friseurin bei DM nennen. “Das Coolste an meinem Beruf ist, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und, dass die Kunden glücklich nach Hause gehen.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Enisa Salihi. Ich bin 17 Jahre alt und mache eine Lehre als Friseurin. Ich bin im dritten Lehrjahr und arbeite bei dm im 11. Bezirk.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Im Friseurberuf hat man drei Jahre lang wöchentlich Schule. Im dritten Lehrjahr habe ich den ganzen Tag Schule. Das wichtigste Fach ist eigentlich “Fachkunde”. Da lernt man alles, wofür in der Arbeit später keine Zeit ist. Und Praxis lernt man auf jeden Fall, darin kann man sich zum Beispiel verbessern, so dass man dann eben in der Arbeit mehr für die Kunden tun kann. Im ersten Lehrjahr ist man dafür zuständig, dass das Studio sauber ist und dass man die Kunden empfängt, ihnen einen Platz anbietet, einen Kaffee und Zeitschriften. Der dm bietet Zwischenprüfungen an, damit man für die richtige Abschlussprüfung gut vorbereitet ist.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich wollte diesen Beruf schon immer machen. Das war schon seit meiner Kindheit mein Traumberuf. Ich habe mir das immer als Ziel gesetzt, dass ich das schaffe. Ich bin ganz normal in die Hauptschule gegangen und habe dann eine Fachmittelschule besucht, um mein neuntes Schuljahr abzuschließen. Ich habe dann eben immer wieder Bewerbungen geschickt, bin vorbeigegangen und habe sie selber abgegeben. Ich habe dann immer wieder Absagen gekriegt, weil sie entweder niemanden gebraucht haben oder sie einfach kein Interesse hatten. Letztendlich habe ich nicht gewusst, dass der dm einen Friseur hat. Ich habe mal reingeschaut und mich dann dort beworben. Ich habe meine Bewerbung abgegeben und war dann noch “Schnuppern”. Letztendlich wurde ich weitergeleitet, in eine andere Filiale. Ich habe mich dort beworben und ein Praktikum gemacht und wurde aufgenommen. Ich bin jetzt seit dem ersten September 2013 in der Lehre.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Handwerklich geschickt sollte man sein. Fingerfertigkeit, Selbstbewusstsein, Kreativität sollte man haben und auf jeden Fall Spaß mit dem Kunden.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meinem Beruf ist, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und dass die Kunden glücklich hinausgehen.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war für mich das Schneiden. Man glaubt immer es ist sehr einfach und es schaut so leicht aus, aber das ist es wirklich gar nicht. Und die Fingerwelle, finde ich, ist auch eine große Herausforderung, da sie nicht tagtäglich gemacht wird, sondern immer nur am Puppenkopf. Und ich finde Kinder sind auch eine Herausforderung zum Schneiden, weil die nicht brav sitzen und nicht das tun was man will.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag ist: man soll sich Ziele setzen und diese Ziele dann wirklich verfolgen, so dass man sie auch schafft. Man soll nie aufgeben, egal was dazwischen kommt und auf jeden Fall weiter machen.

Wie werde ich

Friseur*in

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Als Kind hast du bestimmt schon einmal einem Mitschüler einen Pony geschnitten oder zumindest die lange Mähne deiner Barbie in eine Kurzhaarfrisur verwandelt. Wenn du daran Spaß hattest, hast du auch schon den ersten Schritt in deine Zukunft als Friseur gemacht. Doch Friseur zu sein bedeutet nicht einfach nur Haare waschen, schneiden und föhnen. Du berätst deine Kunden bezüglich der Frisur über den passenden Schnitt und die richtige Farbe. Gleichzeitig musst du auf ihre Wünsche eingehen und ihre Vorstellungen umsetzen. Habe aber auch den Mut deine ehrliche Meinung zu sagen, wenn die Wunschfrisur nicht zu den Gesichtszügen des Kunden passt. Denn die vertrauensvolle und ehrliche Beratung macht einen guten Friseur aus. Ein Besuch beim Friseur bedeutet für die meisten Menschen gleichzeitig Wellness. Sie nehmen sich ein paar Stunden Zeit und möchten neben einem gepflegten Äußeren auch Entspannung. Kopfmassagen gehören deshalb auch zum Handwerk. Friseure bekommen auch häufig Aufträge für besondere Veranstaltungen. So wirst du zum Beispiel dazu beitragen einer Braut den schönsten Tag ihres Lebens zu schenken. Denn du bist für das Frisieren ihrer Haare und für ihr Make-Up zuständig. In Österreich wird mit dem Friseurberuf gleichzeitig der Job des Perückenmachers ausgeübt. Als solcher wirst du vor allem an Theatern gerne gesehen. Du knüpfst die Perücken und kümmerst dich zum Beispiel um historische Frisuren und Bärte. Dafür nimmst du Gipsabdrücke und passt die einzelnen Teile an die jeweiligen Schauspieler an.

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