Fatima HaslerService Delivery Managerbei T-Systems Schweiz AG
Stadt
Zollikofen
Alter
35 - 44
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Akademie & Kolleg
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5

„Eigentlich bin ich die Schnittstelle zum Kunden und ihm gegenüber verantwortlich bezüglich der Leistungen, die wir bringen, und der Qualität. Dabei gibt es viele verschiedene Situationen und das finde ich super spannend.“ Das ist für Fatima Hasler das Coolste an ihrem Job als Service Delivery Manager bei T-Systems. „Man braucht auf jeden Fall Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein, um den Job gut zu machen.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Nicht ganz so ernst zu leben. Ich bin immer sehr genau und ernst gewesen. Und auch – und das mache ich heute noch – für das einstehen, was ich für richtig halte. Und gut habe ich das damals schon gemacht.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf der Visitenkarte steht Fatima Hasler, Service Delivery Manager bei T-Systems Schweiz.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist das Spannungsfeld. Ich bin eigentlich als Service Delivery Manager die Schnittstelle zum Kunden. Ich habe eigentlich die Verantwortung gegenüber dem Kunden, bezüglich Leistungen und Qualität, die wir erbringen usw. Und da hat man eigentlich mit dem Kunden und auch intern zu tun. Es gibt sehr viel verschiedene Situationen, die gemeistert werden müssen, wo die Chefs auch schwierig sein können, je nachdem, welches Interesse verfolgt wird. Und das finde ich super spannend.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Genau das Gleiche, weil das Spannungsfeld kann auch sehr schwierig sein, je nach Verantwortung, vor allem im Moment, wo es um Geld geht, Budget geht hinein und hinaus, Kosten.

Worum geht es in Deinem Job?

T-Systems ist die IT-Sparte der deutschen Telekom, wir sind die Großkundensparte. Und was machen wir den ganzen Tag? Wir sehen uns als Digital Enabler für unsere Kunden. Wir begleiten sie auf dem Weg in die digitale Transformation. Hier kommen Themen vor wie Big Data, Internet of Things, dynamic SAP. Als Service Delivery Manager bin ich die Schnittstelle zum Kunden, wenn ich hinaus gehe aus der Firma. Ich bin Ansprechpartnerin für alle Themen, die ihn beschäftigen zum Bestand des Geschäftes, vertragliche Themen, kommerzielle Themen, wenn er auf mich zukommt. Am Morgen bringe ich meine Kinder jeweils in die KITA oder in den Kindergarten. So starte ich zu Mittag im Büro. Verschaffe mir Überblick, primär über die Mails die ich bekommen habe. Wenn ich irgendwelche Anrufe in Abwesenheit gehabt habe, dann höre ich meine Mailbox ab. Ich versuche mir so einen Plan zu machen, plus minus, was ich an diesem Tag machen muss. Ich schaue mir an, was für Meetings geplant sind, intern oder mit dem Kunden. Dann treffen wir uns zu einem Teamkaffee, wo wir uns im Team unterhalten, was für Schwierigkeiten aufgekommen sind, und was ist gut gelaufen ist. Mit welchen Leuten haben wir was besprochen, das ist ein wertvoller Austausch. Dann beginne ich mit meiner eigentlichen Arbeit. Ich beantworte meine Mails, stelle Fragen intern, wenn ich Unklarheiten habe. Das kann Verschiedenstes sein, mit einem Techniker darüber reden, was die Störungen verursacht hat. Ich kann mich mit Leuten der Rechtsabteilung darüber unterhalten wie man gewisse Themen in einem Vertrag abbilden kann. Dann kann ich Meetings haben, intern oder mit dem Kunden. Und regulieren tue ich das ganz klar, am Schluss vom Tag, wenn ich gehe, meine Kinder von der KITA und vom Kindergarten abhole, dann schließe ich ab. Ich gehe das Kind jeweils abholen und gehe über in mein Privatleben.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin in die Primärschule, Sekundärschule und dann in das Gymnasium gegangen. Ich habe dort das neusprachliche Gymnasium gemacht. Ich habe dann angefangen, Biologie zu studieren. Leider hat die Motivation oder die Überlegung nicht ausgereicht, das Biologie-Studium einfach mal so zu stemmen. Nach einem Jahr habe ich dann gemerkt, das ist einfach nicht das Richtige. Dann habe ich mich beworben, einen Job gesucht und bin zu einem Job bei T-Systems beim Service Desk gekommen. Ich habe dann Wirtschaftsinformatik berufsbegleitend studiert. Ich konnte das super mit meiner Arbeit kombinieren, ein Team konnte ich übernehmen, obwohl ich nur mehr ein Teilzeit-Pensum gehabt habe. Dann bin ich Operations Manager geworden. Ich sehe das als Kümmerer, intern. Mit den Teams ist es spannend gewesen. 2013 bin ich dann Mama geworden. Und bin danach zurückgekommen. Für mich ist immer klar gewesen, dass ich arbeiten gehe. Ich habe mich vom Service Desk, wo ich acht Jahre war, schließlich für andere Bereiche entschieden. Ich bin aber in der Produktion geblieben. Man muss einen richtigen Schritt vollziehen. Ich bin dann auf das HR zugegangen und sie meinten, sie suchen jemanden. Dann konnte ich auch meine Vorstellungen konkretisieren. Da haben sie mich auch super unterstützt. Und dabei kam heraus, dass ich Service Delivery Manager werde. Dann bin ich schwanger geworden, kurz vor dem Wechsel. Ich bin dann Mama geworden. Ich bin dann gleich wieder zurückgekommen in das Service Delivery, und konnte als Service Delivery Manager starten. In dem Team, das ich mir gewünscht habe.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Meinen Werdegang – dafür, dass ich Quereinsteigerin bin – würde ich sagen, braucht es nicht. Für mich ist das Wichtigste, und auch das, was mich immer angetrieben hat, sind die Soft Skills. Welche Einstellung hat man zur Arbeit, welche Einstellung hat man zur Verantwortung, die man trägt, indem dass man den Job ausübt. Und das einfach mit Überzeugung zu machen. Alles andere kommt mit der Erfahrung. Da lernt man dazu. Was sicher geholfen hat ist schlussendlich, dass ich Wirtschaftsinformatik studiert habe. Es verleiht dem Ganzen schon eine Substanz, aber das muss nicht Wirtschaftsinformatik sein, das kann alles sein. Und das Wichtigste, ist die Einstellung zur Arbeit.

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