Florian Egger
Direktor Finanzen & Organisation
bei SVS – Sozialversicherung der Selbständigen
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Stadt
Wien
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Universität / Fachhochschule
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
10 +
„Wenn du hinfällst, steh' wieder auf, schau, warum du hingefallen bist und überlege dir, was du daraus lernen kannst“, rät Florian Egger, Direktor Finanzen & Organisation bei der SVS. Das Coolste an seinem Job? „Ich war von einigen Wochen auf einer Weihnachtsfeier, dort hat mich ein Versicherter von uns angesprochen und gemeint: SVS, ihr seid die, die die neue App herausgebracht haben. Ich habe das schon ausprobiert und es funktioniert wirklich gut. Macht weiter so, ihr habt es verstanden!“

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich...?

Wenn du hinfällst, steh wieder auf, schau, warum du hingefallen bist und überlege daraus, was du lernen kannst. Bleib dran, habe Spaß an dem was du tust, mach das was du wirklich gut tust, verstärke das und versuche dich weniger auf die Fehler zu konzentrieren, die du machst, sondern eher mehr auf das, was du bewirken kannst.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Florian Egger, ich bin Abteilungsleiter für Organisation & IKT in der SVA der gewerblichen Wirtschaft.

Was ist das Coolste an Deinem Job?

Ich war vor wenigen Wochen bei einer Weihnachtsfeier. Und bei der Weihnachtsfeier hat mich ein Versicherter von uns angesprochen und hat gesagt: "SVA, ihr seid die, die jetzt die neue App herausgebracht haben, oder? Ich habe das schon ausprobiert, das funktioniert wirklich gut. Macht weiter so, ihr habt es verstanden. Das geht in die richtige Richtung."

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Eigentlich relativ wenig Einschränkungen in meinem Beruf. Die Haupteinschränkung ist, dass nachdem wir ein Sozialversicherungsträger sind, sind wir eingebettet in der Familie und auch in einer ganz strengen gesetzlichen Lage. Das hat natürlich ab und an Auswirkungen darauf, wo man vielleicht die eine oder andere Sache gerne innovativ machen möchte, aber dafür Gesetz umsetzen muss. Das ist sicherlich eine Einschränkung, aber summa summarum können wir viel bewegen und viel machen, auch mit den Einschränkungen, die wir haben.

Worum geht es in Deinem Job?

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft kümmert sich, wie der Name schon sagt, um die gewerbliche Wirtschaft und um die Versicherten in der Branche. Meine Tätigkeit bezieht sich konkret auf zwei Bereiche, wie auch die Abteilung heißt, Organisation und IKT, das sind auch die beiden Schwerpunkte. Also Organisation sehr stark, wie schauen die Prozesse aus, wie schauen die Abwicklungen aus. Gemeinsam mit dem Fachbereich erarbeiten, wie die Organisation eigentlich arbeiten soll, effektiv und effizient arbeiten soll. Und auf der anderen Seite ein wichtiger Gegenpart oder Ergänzung ist die IKT, nämlich in Kombination mit Prozessen. Wie kann die Informationstechnologie Unterstützung ausschauen? Meine Arbeit teilt sich auf in einer Linientätigkeit, nämlich da, wo ich die Verantwortung habe für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Organisation selber. Aber auch im digitalen Transformationsprojekt, wo ich verantwortlich bin für das Projekt selber, hier die Projekttätigkeiten voranzutreiben. Der Tag startet normalerweise um 8:30 Uhr in der Früh, je nachdem, wann ich vom Kindergarten rechtzeitig in die Arbeit komme. Dann checke ich normalerweise meine E-Mails und dann beginnen in der Regel die Meetings. Das heißt, ganz typisch für die Führungskräfte Position, man hat sehr viele Termine, sehr viele Gespräche mit den Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, mit dem Team und versucht hier, die aktuellen Themen zu behandeln und zu bearbeiten. Prinzipiell bin ich sehr wenig auf meinem Arbeitsplatz, weil ich in vielen Terminen bin. Eins meiner wichtigsten Werkzeuge ist das Handy, wo ich sehr viele Mails abarbeiten kann, weitergeben kann und hier mit meinem Team in Verbindung bin.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Geboren in Wien, aufgewachsen in Krems, bin dort ins Gymnasium gegangen, bin dann mit 18 Jahren wieder nach Wien gewechselt, habe studiert, Wirtschaftsinformatik auf der TU Wien im Bachelor auf der Universität Wien. Immer parallel während der Studienzeit gearbeitet, in unterschiedlichen Bereichen, in unterschiedlichen Tätigkeiten, immer schon mit IT-Schwerpunkt. Dann in die Beratung gewechselt, konnte mich dort richtig austoben, unterschiedliche Erfahrungen sammeln, sowohl im Finanzbereich als auch im öffentlichen Bereich. Ich bin dann in die Bank gewechselt, habe dort Projektmanagement Tätigkeiten gemacht plus Linientätigkeiten und bin seit knapp drei Jahren in der SVA für Organisation und IKT verantwortlich.

Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?

Ja, selbstverständlich. Viele Wege führen nach Rom. Was man da schon braucht und was gut ist, ist eine breite Erfahrung. Das heißt, dass man hier viel gesehen hat, viele Erfahrungen einbringen kann, mit Menschen sehr gut arbeiten kann, diskussionsfreudig und gesprächsfreudig zu sein, offen zu sein. Es muss aber nicht der gleiche Werdegang sein, wie ich es gehabt habe.

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