Julia SchinkAuszubildende Lehrling Produktionstechnikerin
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Dadurch, dass wir so viele verschiedene Bereiche haben, kann ich mich nach der Lehre auf etwas spezialisieren”, streicht Julia Schink die Vorteile ihrer Ausbildung zur Produktionstechnikerin bei SKF heraus. Und ergänzt: “Ich hab’ jetzt schon den CNC-Techniker dazu gemacht und ich weiß, dass ich auch nach der Lehre in diesem Bereich tätig sein will.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Julia Schink und ich arbeite bei SKF als Produktionstechnikerin im vierten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die ersten zwei Jahre sind wir in der Lehrwerkstatt. Da durchlaufen wir zuerst die Grundausbildung und lernen den richtigen Umgang mit den Werkstoffen, der Bohrmaschine, und wie man feilt, welche Arten von Feilen es gibt, wie man Gewinde schneidet und solche Sachen. Dann kommen wir zu den konventionellen Maschinen, wie Fräsen, Drehen oder Schleifen. Jedes Modul dauert ca. ein Monat. Danach kommt man in den Elektrobereich. Hier lernt man wie man verschiedene Schaltungen aufbaut, welche Arten von Schaltungen es gibt, welche Bestandteile es gibt, und so weiter. Das alles geschieht in einem Ausmaß von vier bis fünf Modulen. Wenn man damit fertig ist, kommt man in den CNC-Bereich. Hier lernt man das Programmieren von Maschinen, den richtigen Umgang damit und wie man die Werkzeuge vorbereitet. Im vierten Lehrjahr ist man dann hauptsächlich in der Firma. Ich befinde mich momentan in der Dreherei. Wenn ich in der früh in die Arbeit komme, frage ich zuallererst meinen Chef was es zu tun gibt. Ich darf mittlerweile auch selbstständig auf den Maschinen arbeiten und arbeite somit für mich alleine.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe vorher die HLW im Gesundheitsbereich gemacht, diese dann aber abgebrochen weil ich schon immer ein großes Interesse an Technik hatte. Durch mehrere verschiedene Menschen habe ich erfahren, dass es bei SKF eine ziemlich gute Ausbildung gibt und das es auch eine super Firma ist. Daher bin ich jetzt auch bei SKF.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ein Produktionstechniker sollte ziemlich genau sein. Egal in welchem Bereich man arbeitet, man hat immer gewisse Toleranzen einzuhalten. Man sollte pünktlich sein, auf das legt SKF sehr viel wert. Die Arbeit kann mit der Zeit ziemlich anstrengend sein, aber man sollte auch konzentriert sein können. Man gewöhnt sich aber sehr schnell an das genaue und konzentrierte Arbeiten. Ein bisschen Hausverstand, also logisch denken, schadet auch nicht.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist dadurch, dass wir so viele verschiedene Bereiche haben, kann ich mich nach der Lehre auch auf Etwas spezialisieren. Mir gefällt beispielsweise der CNC-Bereich sehr gut, daher habe ich auch schon eine zusätzliche Ausbildung zum CNC-Techniker gemacht. Ich weiß, dass ich nach der Lehre auch sehr gerne im CNC-Bereich tätig sein möchte. Wenn jemand anderes dann sagt, dass der Elektrobereich ihm mehr liegt, dann kann dieser die Ausbildung zum Elektriker auch noch machen. Man kann überall mal reinschnuppern.

Was ist die größte Herausforderung?

Besonders am Anfang war das früh Aufstehen eine Herausforderung, aber das habe ich relativ schnell in den Griff bekommen. Inzwischen ist es so, dass man die ganzen verschiedenen Bereiche wie Elektro, Pneumatik und Zerspanung unter einen Hut kriegen soll. Das ist vor allem für die Lehrabschlussprüfung wichtig, da man da auch alles gut können muss.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Das mag sich kitschig anhören, aber man lernt für sich selbst und nicht für jemand anderen.