Martin MaurerAuszubildende*r Lehrling Einzelhandelskaufmann, Schwerpunkt Schuhe • Schwerpunkt Schuhe
Stadt
Wien
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Man sollte auf Leute gut zugehen können und man sollte sich mit Mode auskennen und sich dafür interessieren,“ sind für Martin Maurer wichtige Voraussetzungen für eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann mit Schwerpunkt Schuhe bei Salamander. Im Laufe seiner Ausbildung arbeitet er in unterschiedlichen Filialen. Ergänzend dazu besucht er eine Berufsschule, wo er allgemeine Fächer wie Wirtschaftskunde und Rechnungswesen vermittelt bekommt, sowie auch Fachwissen, beispielsweise zu Leder. Sein wichtigster Ratschlag bisher? “Dass man seine Freizeit nützt.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Martin Maurer, bin bei Salamander im dritten Lehrjahr und mein Beruf heißt Einzelhandelskaufmann im Schwerpunkt Schuhe.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Salamander hat sehr viele Filialen und ich bin in einer kleinen Filiale im ersten Bezirk tätig. Bei Salamander ist es auch so, dass man in jedem Lehrjahr in einer anderen Filiale kommt. Das finde ich sehr gut, weil es sehr abwechslungsreich ist und in jeder Filiale lernt man auch ein bisschen was anderes. Es kommt immer auf die Filiale darauf an, was man lernt, aber es hat schon viel mit Lagerlogistik und Verkauf zu tun. Jetzt im dritten Lehrjahr ist es schon so, dass man sehr viel alleine macht. Ich komme in der früh rein, da ich schon die Geschäftsschlüssel habe, und sperre das Geschäft auf. In der früh sind wir meistens zu zweit, am Anfang heißt es, das Geschäft wieder zu putzen, die ganzen Oberflächen und dann einfach auf dem Verkauf warten. Es ist im Verkauf immer so, man wartet auf Sachen, es kann jeder Tag ein bisschen anders werden. An einem Tag kann viel Ware kommen und dann geht man ins Lager und übernimmt diese. Und an andere Tage ist viel los und man bedient die Kunden den ganzen Tag, aber das macht mir sehr Spaß. Meine Berufsschule ist im 10. Bezirk. Im ersten Lehrjahr hat man zweimal in der Woche Schule, im zweiten und dritten dann nur mehr einmal in der Woche. In der Berufsschule kommt immer darauf an, welchen Schwerpunkt man hat, wir lernen sehr viel über Schuhe und Leder. Dann haben wir noch Wirtschaftskunde, Rechnungswesen, also alles was für unseren Beruf sehr wichtig ist.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe mich schon immer für Mode interessiert und dadurch wollte ich mich auch bei so einem Beruf bewerben, wo ich mehr mit Mode zu tun habe. Schuhe haben mich auch immer schon interessiert, seit ich klein war. In der Schule habe ich das nie so ausgelebt, ich war nie in einer Modeschule. Deshalb wollte ich eine Lehre im Bereich Mode machen. Ich habe mich im Jahr 2013 beworben und da war es dann so, dass mehrere Bewerbungen, in einer Gruppe zusammengerufen und befragt wurden. Es waren kleine Interviews dabei und da habe ich anscheinend überzeugt, sodass die Firma mich aufgenommen hat.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ich denke, dass man auf jeden Fall nicht schüchtern sein darf. Man sollte auf Leute gut zugehen können und auch etwas mit Mode auskennen und sich auch dafür interessieren.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste für mich ist, dass viel Abwechslung dabei ist, gerade im Verkauf. Dass man immer mit vielen Leuten zu tun hat, gerade ich, ich bin im ersten Bezirk und da ist es wirklich so, dass ich von der ganzen Welt mit Leuten zu tun habe und dass macht mir sehr viel Spaß.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war für mich wirklich so, ganz am Anfang auf die Kunden zuzugehen, weil das doch ein bisschen neu ist. Wenn man von der Schule gewohnt ist, da zu sitzen und zuhören und da ist es wirklich anders, da muss man auf die Leute zugehen, aber im Laufe der Zeit, hat es sehr gut funktioniert.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Für mich ist der wichtigste Ratschlag, dass man seine Freizeit nutzt. Das heißt, in meinen 5 Wochen Urlaub, schaue ich einfach, dass ich viel verreise, weil man jetzt nicht mehr so viel Freizeit hat, wie in der Schule, als im Berufsleben. Ich schaue einfach, dass meine Freizeit nicht zu kurz kommt.