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Matthias HeinzAuszubildender Elektrotechnikerbei EVN
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Tolle ist, dass man alles von Grund auf lernt. Man erfährt, wie der Strom erzeugt wird und wie er zu den Häusern gelangt”, erzählt der technische Lehrling Matthias Heinz von seiner Ausbildung bei der EVN. Erforderlich hierfür: “Man muss auf jeden Fall zielstrebig sein, man muss sehr viel Eigeninitiative haben und man sollte auch praktisches und technisches Interesse mitbringen.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Matthias Heinz. Ich bin Lehrling im technischen Bereich und ich bin neunzehn Jahre alt.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Also grundsätzlich geht es in meinem Job darum, grob gesagt, dass man Strom zu den Häusern bringt und in meinem Beruf sind dreieinhalb Lehrjahre vorgesehen. Und nach den dreieinhalb Jahren ist man fertig und Jungmonteur. Ein Beispieltag ist in der früh einmal alle Sachen für das Auto herrichten, das heißt Werkzeug einpacken, jeder von uns hat einen Werkzeugkoffer, wo seine ganzen Werkzeuge drin sind. Und nachher fahren wir auf die Baustelle und es ist ganz verschieden, wenn man zum Beispiel eine Neuverkabelung hat, dann nimmt man sich auch das Material mit, was man für die Baustelle braucht und dann schließt man die Kabelkästen, so heißen sie bei uns, an. Es sind mehrere Schritte für die Verkabelung nötig, die wir dann auch noch machen. Also ein Kabelverteilerschrank ist einfach ein Schrank, wo Stromkabel hingehen, in der Erde zum Beispiel, und diese versorgen dann die Häuser mit Strom. Also im ersten Lehrjahr macht man vorwiegend die vorher angesprochenen Kästen und solche Sachen. Und ab dem zweiten Lehrjahr dann darf man Maststeigen und es ist dann auch sehr viele Arbeit auf den Masten oben, die man lernt. Und im dritten Lehrjahr hat man einen Motorsägenkurs, da kann man im Winter dann auch Bäume schneiden und vorwiegend Arbeiten im Winter mit der Motorsäge machen. Die Berufsschule dauert drei Jahre und es ist auch wieder gegliedert, man lernt in jedem Jahr etwas anderes und das vierte Jahr ist nur ein halbes Jahr.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Also nach der Volksschule bin ich in das Gymnasium gewechselt und im Gymnasium ist dann eigentlich immer mehr das Interesse für praktisches Arbeiten gekommen. Ich habe mich beworben bei der EVN und danach wurde mir ein Brief zugeschickt, dass ich zum Aufnahmetest eingeladen wurde. Dann bin ich zum Aufnahmetest gekommen, er hat zirka drei Stunden gedauert und dann hat es noch ein persönliches Gespräch gegeben. Und später habe ich dann noch eine Einladung für ein persönliches Gespräch bekommen, mit meinem jetzigen Chef und zu diesem wurde ich dann eingeladen und er hat mich dann eben befragt und dann wurde ich aufgenommen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also man muss auf jeden Fall zielstrebig sein, man muss sehr viel Eigeninitiative haben und man sollte auch praktisches und technisches Interesse mitbringen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Tolle ist, dass man alles von Grund auf lernt. Man erfährt einfach wie wirklich der Strom erzeugt wird, wie er zu den Häusern gelangt und das alles mitzumachen und selbst dabei zu sein, das ist sehr interessant.

Was ist die größte Herausforderung?

Also die größte Herausforderung ist, dass man schon als Lehrling viel Verantwortung hat und dass man Strom nicht sieht und das heißt es ist sehr gefährlich und da muss man auch als Lehrling schon aufpassen und eben überlegen, was man tut und alles genau planen, bevor man unüberlegt etwas macht.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag war: “ Sei immer ehrlich zu deinen Menschen”, weil man kommt sowieso drauf, wenn man lügt und das ist dann auch nicht toll

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