Du hast einen neuen Schritt in deiner User Journey freigeschaltet!Dein nächster Schritt wartet schon auf dich auf deiner persönlichen Startseite!Jetzt nachschauen!
Michael DöltlGeschäftsführer & Vorstandsmitglied
Stadt
Wien
Karriere Level
Führungskraft

“Probier einfach alles aus, vom Kitesurfen bis zum im Kirchenchor singen”, würde Michael Döltl, Geschäftsführer & Vorstandsmitglied des Uni Management Clubs seinem 14-jährigen Ich als Tipp mitgeben. Seiner großen Verantwortung im Job ist er sich bewusst: “Ich finde es extrem spannend, schon in jungen Jahren ein riesengroßes Budget zu verwalten und dieses auch zu planen.”

Finde heraus wie gut du zu Michael Döltl passt!
Starte das MatchingBereits registriert? Anmelden!

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Das Wichtigste meiner Ansicht nach ist, probier einfach alles aus, egal, vom Kitesurfen bis im Kirchenchor singen, probier einfach alles aus, und bei dem, was dir Spaß macht, bei dem bleibst du dann und das verfolge weiter. Außerdem, geh so früh wie möglich ins Ausland. Es ist einfach so wichtig, andere Kulturen kennenzulernen, sich auch integrieren in ein anderes System, also warte nicht bis auf die Uni, geh sofort in der Schule ins Ausland und verbring so viel Zeit wie möglich mit deiner Familie, weil es nicht einfacher wird, irgendwie Zeit dafür zu finden.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Michael Döltl, steht auch auf meiner Visitenkarte und ich bin Mitglied des Vorstands im Uni Management Club Wien und bin dieses Jahr Geschäftsführer.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Für mich definitiv das Coolste an meinem Job ist, dass ich in einem topmotiviertem Team arbeiten kann, was ich auch von innen heraus inspirieren und motivieren kann, das heißt ohne extrinsische Motivation, ohne Geld und ohne anderen Anreizsystemen, einfach dass das Team von der Vision und von dem Konzept des UMC überzeugt ist und dort dieses auch aus Leidenschaft verfolgt. Was meinen Job jetzt betrifft, ich finde es extrem spannend, schon in jungen Jahren ein riesengroßes Budget zu verwalten und dieses auch zu planen und einfach auch die strategische Ausrichtung, die Koordination von einem Team von 19 Leuten in dem Alter schon ausführen zu dürfen.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Die erste und wahrscheinlich auch größte Einschränkung in meinem Job oder die größte Herausforderung ist natürlich die Zeit, dadurch dass es sehr viel Zeit auch in Anspruch nimmt. Ist natürlich meiner Ansicht nach eine Zeit, die man gern investiert, weil es auch einem Spaß macht und mein Hobby ist und andererseits eine weitere Herausforderung ist auch, einfach ein großes Team an herausstechenden Persönlichkeiten unter Kontrolle zu halten. Weil jeder will seine Meinung einfach kundtun und dann kommt meistens ein Chaos raus, und das einfach zu koordinieren und in Waage zu halten, dass jeder mal drankommt, das ist ab und zu sehr schwierig, aber gestaltet sich als schöne Tätigkeit auch.

Worum geht es in Deinem Job?

Der Uni Management Club ist eine studierende Organisation, der in ganz Österreich vertreten ist und sie bringt Studenten mit Unternehmen zusammen, das heißt sie baut eine Brücke zwischen Studenten und Unternehmen. Meine Aufgabe im Uni Management Club ist, also ich bin der Geschäftsführer, ich bin hauptverantwortlich für die Finanzen und für das Budget des Vereins und verwalte dies dann auch. Außerdem bin ich gemeinsam mit der Vorsitzenden verantwortlich für die Koordination im Team, das heißt wir koordinieren ein Team von 19 Personen dieses Jahr, hat sich aufgestockt zum letzten Jahr. Der Uni Management Club veranstaltet eben, um die Verbindung zwischen Studenten und Unternehmen aufzubauen, natürlich auch Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und aus der Politik, veranstalten wir verschiedene Events, das heißt wir organisieren diese Events, planen diese durch und setzen die dann um. Außerdem haben wir natürlich für die interne Koordination, dadurch dass ich das Team auch leite, verschiedene Sitzungen und Meetings, monatlich und auch interne und individuelle Meetings gemeinsam, das heißt so planen wir dann diese Events und weitere Schritte in der Strategie und bei der Umsetzung der Events. Meinen Alltag kann man jetzt sehr schwer beschreiben, dadurch dass das eine freiwillige Studierenden-Organisation ist, variieren die Zeiten sehr und natürlich teile ich mir meine Aufgaben selbst ein, das heißt, ich erledige sie nach meinem Alltag entsprechend, also neben Studium und Arbeit, wenn ich die Zeit dazu finde und es ist sehr variabel, also das ist immer, was gerade anfällt und am Anfang des Jahres natürlich die Planung der gesamten Events durchgehend und das ganze Budget zu planen. Wir haben alle drei Wochen ein Treffen. Das ist eine, wo das gesamte Team zusammenkommt, das ist meistens am Abend, weil natürlich einige berufstätig sind beziehungsweise studieren, und da besprechen wir eigentlich alles durch, was die letzten Tage angefallen ist, was noch in Zukunft auf uns zukommt und wie wir das Ganze dann auch umsetzen können. Und grundsätzlich weitere Aufgaben teile ich mir dann ein, so wie es mir möglich ist, also das ist von acht Uhr in der Früh und um zwölf Uhr am Abend. Also das ist ziemlich unterschiedlich und variabel.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Also, ich bin im schönen Weinviertel aufgewachsen und auch geboren, habe dort die Volksschule und ein Gymnasium besucht und bin dann in die große Stadt gekommen, also habe in Wien eine höherbildende Lehranstalt für Tourismus und Wirtschaft besucht. Während dieser Zeit war ich auch viel im Ausland, dadurch dass wir verpflichtende Praktika hatten und habe da sehr viel Erfahrung im Tourismus gesammelt und auch international, danach bin ich auf die WU gekommen und habe internationale Betriebswirtschaft studiert, den Bachelor habe ich jetzt auch schon abgeschlossen und bin jetzt im Master Export und Internationalisierungsmanagement mit einem Fokus auf Innovation und Entrepreneurship und bin jetzt im zweiten Semester und schließe den dann in einem Jahr ab. Mein beruflicher Werdegang schaut so aus, dass ich eigentlich während meiner Schulzeit schon sehr viel gearbeitet hab, also ich war viel auf Caterings unterwegs, in Restaurants und so weiter, also so, wie es die Zeit zugelassen hat. Danach war ich, also ein ganz konträrer Job ist auch, dass ich Fenster montiert habe eine Zeitlang, also Türen und Fenster, also auf Montage unterwegs war, was auch sehr viel Spaß gemacht habe, weil es auch ein handwerklicher Beruf war, war mal was anderes. Danach war ich eine lange Zeit bei IBM im Pricing und in der Finanzabteilung, war auch bei ein paar Star-ups, habe dort auch andere Erfahrungen gesammelt und mittlerweile habe ich mich mit zwei Freunden selbstständig gemacht, also ich bin Co-Founder, bin dort auch für die Finanz auch zuständig, die Firma heißt McWerk GmbH und wir konzentrieren uns sehr stark auf den Einsatz von I-Pads im Bildungsbereich. Beim Uni Management Club bin ich jetzt seit eineinhalb Jahren, habe das erste Mal wieder PR und Social Media gemacht und bin jetzt eben Geschäftsführer seit einem halben Jahr.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Also es geht definitiv ohne meinen Werdegang. Zum Uni Management Club kann einfach jeder kommen. Er sollte halt Student sein, weil es auch eine studierende Organisation ist, aber grundsätzlich ist egal, welche Fachrichtung oder welche Vorlieben jeder hat. Es kann jeder Mitglied des Uni Management Clubs werden vorerst und jeder auch Mitglied des Teams werden und natürlich sind gewisse Softskills von Nöten, weil man halt sehr viel mit Menschen zu tun hat, man hat sehr viel mit Unternehmen auch zu tun, also ist direkter Ansprechpartner bei Unternehmen. Also denke ich schon, dass mir die, meine Ausbildung im Tourismus mir da weitergeholfen hat, weil eben der Kundenkontakt immer da war und man da einfach offener wird gewissen Dingen gegenüber und keine Scheu zeigt bei manchen Dingen. Außerdem wäre eine gewisse Motivation, also eine gewisse Eigenmotivation sehr wichtig, weil es eben Non Profit ist, eine Non-Profit-Organisation und wir als Team einfach gemeinsam agieren müssen und sich auf jeden verlassen müssen und Verantwortungsbewusstsein und Moti

Ähnliche Videostories in diesem Berufsfeld