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Mike HollackAuszubildender Brandmeister
Stadt
Berlin
Alter
18 - 24
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Generell im Leben ist mir wichtig, dass man sich dauerhaft weiterentwickeln kann.“ Diesem Vorsatz bleibt Mike Hollack treu und macht die Ausbildung zum Brandmeister bei der Berliner Feuerwehr. Aufbauend auf den Grundkurs, folgt die Ausbildung zum Rettungssanitäter. Einen großen Teil der Ausbildung verbringt er direkt auf Wachen. Was sollte man für diesen Werdegang mitbringen? “Zum einen sollte man körperlich und psychisch schon fit sein, man sollte ein Teamplayer sein und Spaß am Beruf haben.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Mike Hollack und ich bin Brandmeister Anwärter bei der Berliner Feuerwehr und im ersten Ausbildungsjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich befinde mich momentan in der Berliner Feuerwehr und Rettungsdienst Akademie im ersten Ausbildungsjahr. Das ersten Ausbildungsjahr ist wie folgt gegliedert: Die ersten 6 Monate beziehen sich auf die Feuerwehrgrundausbildung. Hier werden uns einige Themen wie zb. Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und auch Rettungsdienst übermittelt. Nach den 6 Monaten wird das Thema Rettungsdienst noch einmal vertieft. Wir bekommen auch die Ausbildung zum Rettungssanitäter und im Anschluss kommt der LKW Führerschein oder wir kommen auf die Wachen zu den ersten Truppenpraktikas. Im zweiten Lehrjahr ist unser Schwerpunkt die Maschinistenausbildung, das heißt die Löschfahrzeuge die im Lager stehen zu führen und die auch zu bedienen. Im Anschluss haben wir die Möglichkeit auf den Wachstationen unser Wissen, welches wir in der Schule bereits erlernt haben, in der Praxis zu vertiefen. Großteils sind wir in der Schule, aber die Praktikas sind so eingeteilt, dass man 3 bis 4 Monate auf der Wachstation verbringt, damit man sein Handwerk vertiefen kann. Wir sind sofort in der Funktion gebunden, grad bei der Truppenpraktikas und fahren dementsprechend beim Einsatz mit, damit wir praktisch gleich üben können. Natürlich laufen diese unter der Leitung von erfahrenen Kollegen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin aufgewachsen in Falkensee und habe dort die mittlere Reife absolviert und bin danach 12 Jahre zur Bundeswehr und hatte dann die Möglichkeit, nach 12 Jahren mich beruflich neu zu orientieren und da war mein Entschluss, bei der Berliner Feuerwehr anzufangen. Ich bin seit September 2015 bei der Berliner Feuerwehr und habe mich über das Berufsförderungsteam bei der Bundeswehr über den Beruf informieren können. Daraufhin habe ich mich online bei der Feuerwehr beworben, die wollten zum Beispiel Unterlagen haben wie Schulabschluss, Führungszeugnis oder Schwimmabzeichen. Nach dem Absenden der Bewerbung mit den Unterlagen habe ich dann eine Einladung zum Einstellungstest erhalten, diese setzt sich zusammen aus einem Sporttests und handwerklichem Geschick wo man mit den Feuerwehrutensilien arbeiten musste. Dann gab es wieder eine Vorstellungsrunde, wo man sich präsentieren musste innerhalb von 5 Minuten und zum Schluss noch ein schriftlicher Test.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Für den Job muss man körperlich und seelisch fit sein und auch ein Teamplayer, weil man nur als Team bei der Feuerwehr arbeitet. Ein Einzelgänger hat kaum eine Chance. Der Beruf sollte Spaß machen, das wären schon die einzigen Eigenschaften.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Der ganze Beruf Feuerwehrmann reizt mich. Denke aber hier klar, es gibt unterschiedliche Herausforderungen, zum Beispiel bei einer Brandbekämpfung den Mut zu finden und in ein Haus rein zu rennen wo andere raus rennen und Menschen zu retten. Auch die Erste Hilfe Leistung macht mir sehr viel Spaß. Hier kann und muss man mit Geräten arbeiten und diese beherrschen können um Menschenleben retten zu können.

Was ist die größte Herausforderung?

Für mich ist die größte Herausforderung im Moment, das enorme Wissen, dass man jetzt aufbauen muss bzw. der viele Stoff, den man lernen muss. Auch das Arbeiten mit sämtlichen Geräten in kurzer Zeit, es ist sehr viel Wissen, dass auf einen einprasselt und um das dementsprechend umsetzen zu können, in der Praxis.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Unterschiedliche Berufszweige einzuschlagen, vielleicht später die Möglichkeit zu nutzen selber als Auszubildender an der Schule heranzutreten oder sich in irgendwelche Spezialgebiete zu vertiefen wie zum Beispiel Katastrophenschutz, man kann sich breite Fächer aufstellen, das ist mal ein guter Start. Generell ist mir im Leben wichtig, dass man sich dauerhaft weiterentwickeln kann.

Wie werde ich

Berufsfeuerwehrmann*frau

Du möchtest nicht nur ein Held sein, der Gutes tut und Menschen rettet, sondern bist auch bereit, hart dafür zu arbeiten und dein eigenes Leben zu riskieren? Dann ist eine Ausbildung bei der Feuerwehr vielleicht das Richtige für dich. Feuerwehrleute arbeiten in Schichtarbeit oder in Bereitschaftsdienst, sodass sie im Falle einer Gefahrensituation jederzeit einsatzbereit sind. Vor Ort bist du mit deinem Team dafür zuständig, den Unfallort zu sichern und die Gefahrenquelle zu beseitigen oder zu bekämpfen. Dabei handelt es sich meist um Brände, aber auch um gefährliche oder leicht entzündliche Chemikalien, die von der Feuerwehr entfernt werden. Außerdem löscht du nicht nur Feuer, sondern leistest vor allem Erste Hilfe für die betroffenen und verletzten Menschen. Als Feuerwehrmann bist du nämlich gleichzeitig Rettungssanitäter, sodass du die Erstversorgung am Unfallort übernehmen kannst, bis der Notarzt eintrifft. Zudem leistet die Feuerwehr Hilfe bei Katastrophen oder rettet Menschen und Tiere aus lebensbedrohenden Situationen, die nicht unbedingt immer mit Feuer oder Bränden in Verbindung stehen.

Je nachdem, was gerade passiert, setzt sich dein Dienst aus Einsätzen, Innendienst bzw. Bereitschaftsdienst oder auch Übungen zusammen. Dein Dienstplan gliedert sich in 24-Stunden-Dienste, sodass dir die Feuerwache ein eigenes Bett zur Verfügung stellt. Sobald ein Notruf eingeht, springst du aus deinem Bett direkt in den Löschwagen.

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