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Nicolas LangeGeschäftsführung Systeme • Schienenfahrzeuge GmbHbei Knorr-Bremse AG
Stadt
München
Alter
45 - 54
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Karriere Level
Führungskraft

„Das Coolste an meinem Job ist die Vielfalt der verschiedenen Aufgaben, die ich habe. Ich beschäftige mich zum Beispiel heute Vormittag mit Technik, nachmittags mit Geschäftszahlen und morgen mit Kunden. Außerdem arbeite ich dabei immer mit anderen Menschen zusammen.“ Nicolas Lange ist Mitglied der Geschäftsführung bei Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH. „In dieser Geschäftsverantwortung muss ich dafür sorgen, dass wir unsere Ziele erreichen und neue Ziele setzen.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

In erster Linie lege dich nicht zu früh auf irgendwas fest. Folge dem, was dir Spaß macht, was du kannst. Bleibe neugierig dabei. Schaue, dass du dann deinen Weg ein bisschen steuerst, je nachdem, wo bin ich erfolgreicher, was kann ich nicht so gut. Aber bleibe immer einer gewissen Linie treu. Und das heißt, man sagt heutzutage "bleibe authentisch" Bleibe, wie du bist, du selbst, verstell dich nicht. Und suche dir wirklich deine Stärken aus. Wenn du deinen Stärken folgst, dann kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Kein Mensch muss Geschäftsführer werden. Dann landet man am Ende da, wo es einem Spaß macht im Beruf. Und das ist das wichtigste, denn weil es einem Spaß macht, kommt auch der Erfolg in der Regel von selber.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht "Nicolas Lange, Mitglied der Geschäftsführung Knorr-Bremse, Systeme für Schienenfahrzeuge".

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist die Vielfalt der verschiedenen Aufgaben, die ich habe. Ich beschäftige mich heute Vormittag mit Technik, heute Nachmittag mit Geschäftszahlen, morgen Vormittag mit dem Kunden und so weiter. Und ich habe selten Wiederholungen, die Abwechslung macht's! Und ich arbeite dabei immer mit anderen Menschen zusammen.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

So viel Abwechslung wie ich habe, so eingeschränkt ist man dann auch. Ich habe von morgens bis abends einen ziemlich festen Terminplan, der wird von meiner Assistentin vorgegeben. Den beeinflusse ich in gewissem Maße, aber in einem großen Maße ist es vorgegeben. Mein Tagesablauf ist so, dass ich sehr früh morgens einsteige und relativ spät abends wieder aussteige und dazwischen jede Menge Meetings gehabt habe. Davon machen viele Spaß, aber es ist eben auch gleichzeitig eine Einschränkung. Die Freiräume zu genießen, mal vier Stunden über irgendwas nachzudenken, die habe ich nur sehr selten beziehungsweise dann nur am Wochenende.

Worum geht es in Deinem Job?

Die Firma Knorr-Bremse beschäftigt sich nicht nur mit Bremsen, so wie es heißt, sondern mit Systemen, in meinem Fall für Schienenfahrzeuge. Wir haben zwei Zweige. Ich arbeite in dem Zweig für Schienenfahrzeuge. Jetzt bin ich geschäftsverantwortlich für den europäischen Bereich unserer Firma, zusammen mit drei Kollegen. Und in dieser Geschäftsverantwortung muss ich dafür sorgen, dass wir unsere Ziele erreichen, teilweise auch, dass wir uns Ziele setzen. Aber auch gesetzte Ziele erreichen. Dass wir diese Ziele in vernünftige Zeitscheiben runterbrechen. Und die Mitarbeiter, die verschiedenen Gruppierungen dieser Firma, auch die verschiedenen Locations dieser Firma, wir sind nicht nur in München, so führen und zusammenbringen, dass wir mindestens unsere Ziele erreichen oder noch besser sind. Eine typische Woche bei mir sieht so aus, dass ich im Schnitt ein bis zwei Tage vielleicht unterwegs bin, am Reisen bin. In erster Linie unsere verschiedenen Standorte besuche beziehungsweise Kunden besuche. Manchmal auch Standorte außerhalb meines Verantwortungsbereichs, also außerhalb von Europa. Das ist dann in erster Linie in Asien, weil sich dort unser mit größtes Geschäft abspielt. Die anderen drei symbolischen oder Durchschnitts-Drei-Tage der Woche verbringe ich hier am Standort München. Die setzen sich in erster Linie aus Meetings zusammen, eine große Zahl beschäftigt sich auch wirklich mit der Technik. Auch, wenn ich als Geschäftsführer leider nicht mehr so tief in die Details gehen kann. Werden uns technische Dinge zur Entscheidung vorgelegt. Wir werden dann entscheiden über Lösungen, über Lösungsansätze, über die nötige Finanzierung von Lösungsansätzen, über nötige Zeiträume, über nötiges Personal für diese Lösungen. Auch über die Frage, wo passiert denn so etwas, machen wir so was hier in München, in Deutschland, machen wir so was zusammen mit Kollegen in China, mit Kollegen in Ungarn oder wo sie auch immer sitzen.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin geboren in Amsterdam, in Holland, aufgewachsen aber im Süden von München. Bin also seit fast meiner Geburt, ein paar Jahre später, Münchner. Und habe ganz normale Schule durchlaufen, im Süden von München. Bis zum Gymnasium. Nach dem Gymnasium habe ich zwei Jahre Zivildienst gemacht, bin dann gewechselt auf die Uni. TU München, Maschinenbau studiert, allgemeiner Maschinenbau. Das hat sozusagen fünf Jahre gedauert. Und nach dem Studium habe ich dann überlegt, was ich mache. Und bin an der Uni hängengeblieben. Ich habe an der Uni noch mal fünf Jahre verlängert und in diesen fünf Jahren promoviert, auch im Maschinenbau, im Ingenieurswesen. Und nach Ablauf dieser fünf Jahre hat mich die Firma Knorr-Bremse angerufen, ob ich bei ihnen arbeiten möchte. Und dann bin ich bei der Firma Knorr-Bremse gelandet. Da bin ich beziehungsweise hier bin ich jetzt seit fast 18 Jahren inzwischen. Habe angefangen, ein kleines Team zu leiten in der Entwicklung, bin dann irgendwann Abteilungsleiter geworden, bin dann irgendwann sogenannter Bereichsleiter geworden, alles immer so ein bisschen größer. Und jetzt seit einer kurzen Weile Geschäftsführer.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Die Voraussetzungen für meine Positionen sind einerseits eine gewisse Ausbildung mit Fachwissen. Das muss nicht unbedingt das Fachwissen sein, das ich habe. In unserer Firma spielt Ingenieurwesen eine wichtige Rolle, das habe ich, aber es kann auch ein bisschen abseits liegen. Plus Neugierde, plus Erfahrung aus dem Leben in Zusammenarbeit mit anderen Menschen.

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