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Paul OzlbergerAuszubildender Mechatronikerbei starlim//sterner
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Nie aufgeben, aus den Fehlern lernen und dann einfach weiter machen”, nennt Paul Ozlberger, Mechatronik Lehrling bei Starlim Sterner, als wichtigsten Ratschlag in seinem Leben. Handwerkliches Geschick spielt bei seinem Beruf eine Schlüsselrolle: “Ob es Fräsen, Bohren, Schleifen oder Drehen ist, es ist wichtig, dass du mit den Maschinen umgehen kannst.”

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Paul Ozlberger, ich lerne Mechatroniker bei Starlim Sterner in Marchtrenk und ich bin zurzeit im vierten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Grundsätzlich macht Starlim Sterner Silikon Spritzgußtechnik und auch Werkzeugbau, sprich wir bauen die eigenen Formen für unsere Spritzgußmaschinen und produzieren damit. Bei Mechatronik ist es so, dass man dreieinhalb Lehrjahre hat. Im ersten Lehrjahr fängt man in der Lehrwerkstatt an mit Feilen, Fräsen, Schleifen usw. das geht bis zur Mitte des zweiten Lehrjahres. Dann kommt man in die Produktion, wo man dann zu den Elektrikern kommt, zu den Haustechnikern oder wo ich gerade bin zu den Systementwicklern. Das macht man dann bis zum vierten Lehrjahr und man findet dann eine Abteilung, in der man gerne dabei ist, denn das merken auch die Mitarbeiter dort und die wollen einen dann auch gerne haben. In der Systementwicklung bin ich hauptsächlich dafür zuständig, dass ich Schaltschränke verkable, die Aufbauplatten vorbereite alles bestücke und dann nach dem Schaltplan verkable für die Prüfung, damit dann alles passt. Und weiters helfe ich noch beim Anlagenaufbau mit, wenn wir eine Zuführung für eine Maschine machen, wenn wir die Teile vom Kunden in unsere Werkstatt befördern. Da helfe ich beim Aufbau mit. Wenn ich in der Früh in die Firma komme gehe ich als erstes in die Produktion, wo auch meine Abteilung ist und da fange ich zu arbeiten an, denn meist weiß ich selbst, was ich zu tun habe. Und wenn ich sozusagen nichts mehr zu tun habe und fertig bin mit meiner Arbeit, spreche ich mich mit meinem Vorgesetzten zusammen, der wieder Arbeit für mich findet.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe nach der Hauptschule ein Jahr lang die Handelsakademie in Eferding gemacht, was leider eine Fehlentscheidung war, weil ich draufgekommen bin, dass ich mich viel mehr für das Technische interessiere und nicht so für einen Bürojob oder so etwas. Und dann habe ich durch einen Cousin von mir erfahren, dass es hier den Mechatroniker gibt und hab mich dann ein bisschen genauer darüber informiert und dadurch, dass der Mechatroniker drei Berufe sozusagen zusammenfasst also Werkzeugbau, den Elektriker und den IT Techniker hat das bei mir ein noch größeres Interesse geschaffen. Dann habe ich gehört, dass Starlim Sterner Mechatroniker ausbilden und habe habe mir dann gedacht, dort hineinzuschnuppern. Das hat mir dann gefallen und deshalb habe ich mich dafür auch entschieden.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ein handwerkliches Geschick, weil man als Mechatroniker in jedem Bereich etwas können muss, ob es fräsen, bohren, schleifen oder drehen ist. Denn es ist wichtig, dass du einfach mit den Maschinen umgehen kannst. Weiters sollte man das Interesse mitbringen, dass man das man das auch wirklich schaffen will, weil es nicht leicht ist, was man als Mechatroniker lernt aber wenn man wirklich ein großes Interesse daran hat, geht es auch.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Ja das Coolste zurzeit ist, dass ich einfach in der Abteilung bin, in die ich wollte. Als ich von der Abteilung erfahren habe, dass ist die Abteilung Systementwicklung, hat mich die Abteilung von Anfang an interessiert, weil man hier immer neue Sachen macht und ich wollte immer dorthin und jetzt habe ich es geschafft, ich habe die Bestätigung, dass ich dorthin komme und das freut mich sehr. Was mir am meisten gefällt ist, dass es mit Schaltschrankbau zu tun hat, man fängt von Grund auf an, man fängt beim Schaltschrank an, baut alles auf, dann verkabelt man alles, dann schließt man es an und sieht ob es funktioniert oder nicht, sonst muss man halt noch nach dem Fehler suchen.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist, dass man sich sehr konzentrieren muss. Man arbeitet beim Schaltschrank auf sehr engem Raum und mit sehr vielen einzelnen Drähten, mit sehr vielen verschiedenen Farben und da kann es sein, dass man etwas leicht verwechselt bzw. dass man etwas falsch oder gar nicht anschließt und dabei treten nachher eben Fehler auf. Deshalb muss man sehr konzentriert bei der Arbeit sein.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ja der wichtigste Ratschlag ist nie aufgeben. Wenn man Fehler macht darauf schauen, weshalb man den Fehler gemacht hat. War man unkonzentriert oder hat man einfach etwas nicht verstanden und deswegen etwas falsch gemacht. Und dann einfach aus dem Fehler lernen, schauen, dass man den Fehler vielleicht sogar selbst behebt und dann einfach weitermachen.

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