Sabrina AlazeIngenieurin Konstruktion • EP Modulebei Knorr-Bremse AG
Stadt
Schwieberdingen
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium

„Der Konstrukteursstolz. Also wenn man etwas gemalt hat, das CAD-Design sieht und anschließend tatsächlich das Teil in der Hand hat. Besonders stolz bin ich dann, wenn das Teil auch genau das tut, was es soll.“ Das ist für Sabrina Alaze das Coolste an ihrem Job als Ingenieurin für Konstruktion EP Module bei der Knorr-Bremse AG. „Herausfordernd ist mit Sicherheit gerade die Vielfalt in diesem Beruf, die ich aber sehr schätze. Für jemanden der einen klassischen Konstruktions-Job sucht kann es sein, dass er das nicht mag.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Du solltest du jetzt in der Schule Mühe geben, weil ein zweiter Bildungsweg ist natürlich immer möglich, ist auch bestimmt manchmal hilfreich, aber ist immer sehr mühsam. Und stelle immer viele Frage, überlege dir aber vorher genau, was du frägst. Und damit kommst du dann weiter und kannst viel lernen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Sabrina Alaze, Konstruktion elektropneumatische Module im Entwicklungszentrum Schwieberdingen bei der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Gut, ich meine, der Konstrukteurstolz natürlich. Wenn man was gemalt hat quasi, man hat das CAD-Design da und dann hat man tatsächlich das Teil in der Hand. Und was besonders stolz mich gemacht hat ist, wenn man dann das Modul ausgelegt hat und dann hat man die ganzen Einzelteile gekriegt, das war schon nicht schlecht. Und dann schnallt man das das erste Mal auf den Funktionsprüfstand und dann tut es auch noch das, was es tun soll, das ist so ein richtig guter Moment. Dann weiß man: Okay, ich habe es nicht so falsch gemacht!

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Also Herausforderung ist mit Sicherheit gerade auch die Vielfalt, die ich so schätze. Für andere mag das zu viel sein, für jemanden, der einen klassischen Konstruktionsjob möchte, da kann es sein, dass er das nicht mag.

Worum geht es in Deinem Job?

Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge ist ein Hersteller für Bremssysteme im Lkw. Und die machen alles, von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt, um einen Lkw zum Stehen zu bringen. Ich selbst bin dafür für das Fußbremsmodul zuständig. Das kann man hier sehen. Eine Variante davon jedenfalls, da bin ich die Konstrukteurin davon. Und dazu gehören verschiedene Entwicklungsphasen. Wenn man das Projekt kriegt, dann muss man das Fußbremsmodul von der Konzeptphase vom A-Muster entlang unseres Entwicklungsprozess über B-Muster, C-Muster in Serie bringen. Und dann natürlich auch die Serie betreuen. Und das bedeutet einfach bei mir, ich habe FMEA, also Fehlermöglichkeiten und Einflussanalyse zu machen, ich habe mich mit dem Werk über Montagemöglichkeiten, -machbarkeiten zu unterhalten. Ich muss Lieferantenkommunikation machen. Gerade Kunststoffbereich ist extrem wichtig. Das bedeutet auch ein gewisses Verständnis für die Werkzeugauslegung zu haben. Und auch wenn man dann eine gewisse Erfahrung aufgebaut hat, auch zu helfen, beim Lieferanten, gewisse Probleme zu lösen.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin geboren in Stuttgart und auch aufgewachsen im Schwabenländle. Und ich habe nach der Realschule noch das technische Gymnasium gemacht, Werner-Siemens-Schule in Stuttgart und bin dann zur dualen Hochschule und habe dort Maschinenbau studiert. Und bin direkt über Los zu Knorr-Bremse. Ich war von Anfang an eigentlich mit dem Technischen. Ich meine, ich habe als wirklich kleines Kind schon lieber so ein kleines Werkzeugset haben wollen als Barbiepuppen. Und von daher, das war schon quasi in die Wiege gelegt. Von Anfang an ins Technische. Und auch Maschinenbau, die klassische Mechanik, ist einfach toll.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ganz wichtig ist, mal ein Maschinenbaustudium oder was Vergleichbares. Das muss man nicht bis zum Master getrieben haben, aber einen Bachelor sollte man schon wenigstens haben. Persönlichkeit, da ist schon wichtig, dass man teamfähig ist, das ist immens wichtig. Es ist sehr wichtig, dass man kommunikativ ist, man hat sehr viel zu organisieren in meiner Arbeit. Und natürlich Englisch muss man schon sehr gut können.

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