Transkript
Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich...?
Ich würde mir auf jeden Fall sagen: "Tommy, streng dich mehr in der Schule an. Gerade in gewissen Sachen solltest du mal ein bisschen genauer hinschauen und vertraue deinen Fähigkeiten, die du hast. Bau dein Selbstbewusstsein richtig auf und zieh dein Ding durch."
Was steht auf Deiner Visitenkarte?
Ich bin Tommy Bergmann, bin 26 Jahre alt, bin tätig als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Chemnitz für Leadec.
Was ist das Coolste an Deinem Job?
Für mich ist das Coolste an dem Unternehmen im Prinzip, jeden Tag kommt man hin, kriegt im Prinzip eine neue Aufgabe. Es ist sehr individuell. Gerade der Kunde hat manchmal sehr spezielle Wünsche. Auf die gehen wir immer speziell ein, arbeiten sie dann je nachdem ab, direkt mit dem Kunden im Gespräch. Deshalb ist Kundenkontakt sehr wichtig. Das ist jeden Tag eine neue Herausforderung, wie man selbst den Auftrag abwickelt, das ist auch schon von Anfang an sehr schön so.
Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?
Die Einschränkung im Job ist die Reisetätigkeit. Man ist weltweit unterwegs, es kann auch nach Asien gehen, nach China, es kann auch nur in Europa befestigt sein, und man kann auch nach Amerika. In jede Himmelsrichtung kann man auf der Welt gehen. Flexible Arbeitszeiten sind auch vonnöten, manchmal im Schichtbetrieb, und dann muss man dazu bereit sein.
Worum geht es in Deinem Job?
Mein Aufgabenbereich liegt in der Elektroinstallation, gerade in Sachen Beleuchtung, Maschinenanschlüsse, Büroinstallation, was alles so dazugehört. Zum Beispiel bei der Beleuchtung gibt es viele Möglichkeiten, wie man gewisse Sachen anwendet, wie gewisse Leuchtgruppensteuerung, was auch schon sehr an Programmierung manchmal geht. Das ist dann mit seinem Kunden abzusprechen. Wie löst man das, was sind seine Vorstellungen? Möchte er gewisse Sachen genauso haben oder wären andere Alternativen besser? Das wird immer individuell abgesprochen und dann abgearbeitet. Ich fange früh mit dem Arbeitsalltag ganz normal an. Gegen 6:30 Uhr geht es los. Man geht früh zur Baustelle, schaut sich das an. Ich spreche mit meinem Kunden ab, wie er die Lösungen haben möchte, mache ihm auch verschiedene Lösungswege klar. Dann gehen wir das an. Ich fange meistens schon an, zum Beispiel die Demontage vorzubereiten. Es ist auch eine gewisse Höhentauglichkeit vorausgesetzt, gerade mit gewissen steileren Arbeiten. Ich beginne mit der Demontage, dann folgt die Montage der neuen Anlage. Dann setzt man sich auch manchmal an den Rechner, programmiert im Prinzip gewisse Lichtsteuerungen und übergibt das so seinen Kunden.
Wie sieht Dein Werdegang aus?
Ich bin in der Nähe von Chemnitz aufgewachsen, habe meine Grundschule, Mittelschule, Realabschluss absolviert. Habe auch im Ausland Ferienarbeit gemacht, auch in Sachen Elektrotechnik. Habe dann meine Ausbildung im Chemnitzer Unternehmen Leadec angefangen und bin seit jeher, seit 2008 dort tätig. Ich mache nun meine Weiterbildung zum Meister.
Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?
Persönliche Eigenschaften bei Leadec wäre definitiv Reisebereitschaft, da es ein weltweites Unternehmen ist. Es ist mit Montage verbunden. Mathematik und Physik sollte bei dem Beruf schon vorhanden sein, dass man etwas Vorkenntnisse hat oder auch das gewisse Interesse daran. Ansonsten sollte es zumindest ein gleichwertiger Elektronikerberuf sein. Es gibt ja verschiedene Fachrichtungen, und das wäre das schon.
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„Das Coolste an meiner Ausbildung sind die Mitarbeiter*innen, sowie dass die Ausbildungsleiter mit uns Schulungen machen, wo wir auf die Prüfungen und das spätere Leben vorbereitet werden.", erzählt Erik Nickelsen, Auszubildender zum Elektroniker für Energie- & Gebäudetechnik bei Leadec.
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„Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass man an verschiedenen Orten arbeiten kann und dass man an verschiedenen Anlagen arbeiten darf. Eine Herausforderung an meiner Ausbildung ist, dass man keine Angst vor Strom haben darf.", erzählt Mohamed Hobbani, Auszubildender zum Elektroniker für Energie- & Gebäudetechnik
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„Kundenwünsche können sich ganz schnell ändern, deshalb muss man in diesem Beruf sehr spontan sein und den Kunden im Mittelpunkt sehen. Und man sollte lösungsorientiert denken können.“ Was für Mario Schöne das Coolste an seinem Job als Projektleiter Instandhaltung bei Leadec ist? „Diese Verbindung zwischen dem technischen und dem organisatorischen Teil. Und das Team, das hinter einem steht, wenn man gemeinsam ein Problem bearbeitet.“
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„Ich bin weltweit unterwegs, also in Europa, Amerika und es kann zum Beispiel auch einmal nach Asien gehen.“ Tommy Bergmann arbeitet als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei Leadec. „Für mich ist das Coolste, dass ich jeden Tag eine neue Aufgabe bekomme, wobei jede wirklich sehr individuell ist, da der Kunde oft sehr spezielle Wünsche hat. Auf diese gehe ich speziell ein und habe dabei auch viel Kundenkontakt. Also es ist jeden Tag eine neue Herausforderung und das ist sehr schön.“
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„Ich kann Entscheidungen treffen und die Firma gibt mir dafür entsprechende Freiräume. Das heißt, ich bin für meinen Verantwortungsbereich zuständig und das ist wirklich sehr inspirierend für mich und treibt mich an, neue Dinge auszuprobieren.“ Georgi Tschumburidse ist Geschäftsführer Leadec. Was er seinem 14-jährigen Ich raten würde? „Mach Fehler und lerne aus ihnen. Außerdem solltest du dir deine Ziele aufschreiben, egal ob auf einen Zettel oder Smartphone. Und hab ganz viel Spaß, denn die Jugend ist kein Dauerzustand.“
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„Die Schule und eine Ausbildung fertig zu machen ist das A und O.“ Das gibt Amalia Monteira de Castro als Ratschlag mit auf den Weg. Sie ist Objektleiterin Reinigung bei Leadec. Was daran das Coolste für sie ist? „Die vielen Leute, also man kommuniziert viel und es wird nicht langweilig. Von morgens bis abends kommt immer wieder etwas neues und der Tag geht meist schnell vorbei. Für mich ist das sehr interessant und ich mag diesen Beruf.“
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„Mach das ein oder andere mal öfter den Mund auf bei Themen, wo du vielleicht eher den Mund hältst, aber gib durchaus auch mal dein Inneres preis. Außerdem solltest du dir Ziele setzen.“ Das würde Jörn Brand seinem 14-jährigen Ich raten. Er arbeitet als Standortleiter bei Leadec. „Das Coolste ist eigentlich, dass ich meine Entscheidungen relativ selbst treffe und die Ergebnisse dann auch sehen kann. Das ist eigentlich das Schönste und dann auch mit den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten und gemeinsam Erfolg zu haben.“