Verena Neuhauser
Senior Associate, Wirtschaftsprüfung
bei PwC Österreich
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Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Bachelor
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r
„Das Tollste an meinem Job sind meine Kollegen!“, so die Senior Associate bei PwC, Verena Neuhauser. Als Bindeglied zwischen Kunden und Team widmet sie sich täglich neuen Aufgaben, die ihren Job so vielfältig machen.

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich...?

Ratschläge an mein 14-jähriges Ich wären, nimm nicht alles so verkopft und nicht zu ernst, es kommt schon so, wie es kommen soll und das Studium muss nicht in 6 Semestern abgeschlossen sein. Man kann sich auch ein bisschen Zeit lassen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Verena Neuhauser, ich arbeite in der Wirtschaftsprüfung bei PWC Österreich als Senior Associate.

Was ist das Coolste an Deinem Job?

Das Tollste an meinem Job für mich persönlich sind meine Kollegen. Zum einen, weil wir immer abwechselnde Teams haben, in denen wir arbeiten und zum anderen gefällt es mir sehr, dass man herausfordernde Kunden bearbeitet. Wir bei PWC haben sehr große Mandanten, aber auch mittelständische Unternehmen oder auch kleinere Betriebe, sodass der Vorteil hier ist, man kann einen großen Teil vom Prüffällen abdecken und auch in wahnsinnig viele Industrien hineinschnuppern.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Also als Einschränkung müsste man sehen, dass es im Januar und Februar sehr lange Arbeitstage gibt, da hier die Jahresabschluss-Zeit ist und eine zweite Einschränkung, wenn man aufsteigen möchte in die höhere Managementebene, muss man die Berufsberechtigungsprüfung zum Wirtschaftsprüfer ablegen.

Worum geht es in Deinem Job?

Also PWC ist aufgegliedert in drei Hauptbereiche, wir machen Steuerberatungsleistungen, Unternehmensberatung und auch Wirtschaftsprüfung und in dem Bereich bin ich tätig. Mein Arbeitsalltag als Senior Associate in der Wirtschaftsprüfung besteht darin, dass ich verantwortlich bin für die Koordination des operativen Ablaufs einer Prüfung. Ich bin das Bindeglied zwischen dem Kunden und auch dem höheren Management bei PWC, die dann für die Abwicklung schlussendlich verantwortlich sind. Das heißt ich muss schauen, dass das Team die Prüfungsfelder gut bearbeitet und absolviert. Bin auch dafür da, bei Coaching zu helfen oder schwierige Fragen mit dem Kunden zu klären. Und dann erstreckt sich die Arbeit bei einem Projekt meist ein bis zwei, kann aber auch vier Wochen sein bei größeren Mandanten. Und meine Aufgabe ist eben zentral hier die Koordination und die Organisation, dass alle Prüffälle in der angegebenen Zeit auch bearbeitet werden. Dazu verwenden wir auch unsere Prüfungssoftware. Aber wir sind unterschiedlich beim Kunden vor Ort oder auch hier im DC-Tower, arbeiten dann schon viel auf unserem Rechner vor dem PC. Zu Beginn eines Projekts setzen wir uns alle zusammen, Partner, Partnerin bis hin zum Praktikanten oder zur Praktikantin. Wir besprechen dann das Projekt, die Besonderheiten, welche Prüffelder werden auf uns zukommen und machen gegebenenfalls auch schon eine Einteilung im Team, besprechen auch, wie sind die Review-und die Coaching-Regeln, sodass jedes Teammitglied auch weiß, an wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe? Und dann geht es auch schon direkt rein in die Bearbeitung der einzelnen Prüffelder. Gegen Ende der Prüfung kommt nochmals, wie auch bei der Planungsphase oder dem Anfang der Prüfung eine sehr intensive Zeit im Austausch mit dem Kunden, wo wir noch mal Ergebnisse der Prüfung besprechen, gegebenenfalls Änderungen ansprechen und dann noch mal ein Closing-Meeting machen. Da ist noch mal sehr, sehr viel direkter Kontakt mit dem Kunden.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Zu meinem Werdegang ist zu sagen ich habe eine Tourismus-Schule gemacht, in Krems, mit Matura abgeschlossen, habe dann an der Wirtschaftsuniversität Wien ganz klassisch Betriebswirtschaft studiert, mit der Spezialisierung Accounting und Rechnungslegung. Damals war dann PWC-Partner diese Spezialisierung. So bin ich auch zu meinem Praktikumsplatz gekommen. Im September 2016 habe ich hier gestartet, habe dann einen Dienstvertrag nach dem Praktikum direkt angeschlossen. Dann im Oktober 2018 wurde ich zum Senior Associate befördert. Im Jahr darauf, im Oktober 2019, bin ich dann nach Deutschland gegangen für drei Monate zu PWC Frankfurt. Und jetzt seit dem Winter bin ich wieder hier in Wien, weiter als Senior Associate in meiner Rolle bei PWC.

Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?

Also ein betriebswirtschaftliches Studium ist nicht zwingend notwendig, kann auch Rechtswissenschaften oder Informationstechnologie, in die Richtung sein oder Management. Soft-Skilltechnisch sollte man schon ein offener Mensch sein. Man muss sehr viel kommunizieren in der Wirtschaftsprüfung, sei es mit dem Kunden, aber auch im Team. Das ist eigentlich die Nummer eins.

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