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Fachinformatiker*in

Für dich präsentiert von

Informatik, EDV & Kommunikationstechnik

Wie werde ich Fachinformatiker*in?

auch bekannt als Informatiker*in, IT Systemadministrator*in, Programmierer*in

HTML-Codes sind für dich schon seit längerem zu langweilig und oberflächlich? Du willst viel tiefer in Hard- und Software eintauchen? Dann könnte der Beruf des Fachinformatikers dein Traumjob sein! Als solcher hast du zwei verschiedene Möglichkeiten: Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. In der Systemintegration kümmerst du dich um Netzwerke und konfigurierst Hard- und Softwarekomponenten. Das bedeutet, du wirst gerufen, wenn ein Mitarbeiter nicht auf den Ordner mit dem Corporate Design deiner Firma zugreifen kann. In der Anwendungsentwicklung kümmerst du dich um Softwareprojekte und sorgst dafür, dass diese anschließend benutzerfreundlich gestaltet sind. Das bedeutet, dass du dich darum kümmerst, dass das Marketing-Team leicht Inhalte auf der Firmen-Webseite online stellen kann.

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Arbeiten als Fachinformatiker*in

Wichtige Fähigkeiten als Fachinformatiker*in

ADSI, ANI oder ADSL sind für dich nicht einfach irgendwelche Buchstabenreihen, sondern du weißt genau, was dahinter steckt. Denn du bringst ausreichendes Fachwissen in allen Themen rund um Informatik- und Computerangelegenheiten mit zur Arbeit. Zusätzlich kennst du dich mit Hardware und Software aus und kannst auch komplizierteste Probleme in der Systemsoftware lösen. Damit du dein Wissen tatsächlich anwenden kannst, solltest du selbst mathematisches und technisches Verständnis sowie logisch-analytisches Denken besitzen. Selbstständiges Arbeiten ist als Fachinformatiker ebenfalls von Vorteil, da es nicht in jedem Unternehmen eine große IT-Abteilung gibt, in der du dich mit Kollegen austauschen kannst. Meistens bist du für deinen Bereich alleine verantwortlich. Dabei stehst du trotzdem in Kontakt mit anderen Menschen. Denn andere Mitarbeiter holen dich beispielsweise bei Problemen mit dem Internet.

Wie werde ich Fachinformatiker*in?

Um Fachinformatiker zu werden, absolvierst du in Deutschland eine Ausbildung, die in theoretischen Unterricht an einer Berufsschule und Praxisphasen in einem Betrieb unterteilt ist. Bereits während der Ausbildung kannst du dich für eine von zwei Fachrichtungen entscheiden: Systemintegration oder Andwendungsentwicklung. Nach drei Jahren und einer erfolgreichen Abschlussprüfung, darfst du den Titel Fachinformatiker tragen. Um einen ähnlichen Beruf in Österreich auszuüben, kannst du eine HTL besuchen, das heißt eine höhere technische Lehranstalt. In dieser erlernst du gleichzeitig einen Beruf und machst die Matura. Bevor du mit der Ausbildung oder einer HTML beginnst, ist es von Vorteil, wenn du bereits Basic-Erfahrungen im Programmieren mitbringst und dich mit Computern und Technik auskennst. Sonst ist es eher schwierig den Stoff zu verstehen und in die Tiefen der Informatik einzutauchen.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Fachinformatiker haben verschiedene Möglichkeiten, um sich weiterzuentwickeln. Du kannst entweder eine Weiterbildung in Angriff nehmen und zum Betriebswirt für Informationsverarbeitung oder Operative Professional werden oder ein Studium der Informatik beginnen. Damit du während diesem die Praxis nicht aus den Augen verlierst, kannst du dir einen Nebenjob suchen und beispielsweise in einem Betrieb als Teilzeitkraft arbeiten. Möglich ist auch, sich anschließend zum Betriebswirt für Informationsverarbeitung oder Strategischen Professional weiterzubilden und sich auf Systemintegration oder Anwendungsentwicklung zu spezialisieren.

Zukunftsaussichten als Fachinformatiker*in

Mittlerweile gibt es in fast jedem Unternehmen oder Haushalt IT-Systeme. Computer sind nicht mehr wegzudenken aus unserer gewohnten Arbeits- und Lebensumgebung. Damit alles reibungslos funktioniert, sind Informatiker gefragt wie nie! Da nicht davon auszugehen ist, dass der Trend zur Technologisierung wieder zurück geht, sondern sich eher noch verstärkt, hast du hervorragende Karriereaussichten. Da sich Betriebssysteme und die restliche IT immer weiterentwickeln, ist es wichtig, dass du dich selbst über Neuerungen informierst und dich immer wieder fortbildest oder zumindest Fachliteratur liest. Stetiges Lernen gehört auch zu deinem Job.