Arbeiten als Gärtner/-in?

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Was ist dein Job als Gärtner/-in?

Morgens halb 10 in Deutschland: Statt einen Schokoriegel aufzureißen, gehst du in deinen Garten und erntest deine eigene Gurke als Snack für den kleinen Hunger. Du kannst jede deiner Blumen benennen und sogar die Gräser im nahegelegenen Wald unterscheiden. Dein Interesse an der Natur und an Pflanzen lässt sich perfekt in einer Ausbildung zum Facharbeiter im Bereich Gartenbau ausleben. In diesem Job wirst du Experte für die unterschiedlichsten Zierpflanzen, Gemüse- und Obstsorten, Gehölze und Gräser. Nicht nur aus deinem Heimatland, sondern aus allen Klimazonen. Die tägliche Herausforderung besteht darin vor allem nichtheimische Pflanzen durch die richtige Pflege aufrecht zu erhalten. Das bedeutet eine individuelle Gieß-, Dünger- und Schnittarbeit für jedes Exemplar. Dabei legst du die Kulturen entweder im Freien oder in Glashäusern an. Das bekannte Liedzitat der Fantastischen Vier “wir ernten was wir säen” bekommt in deinem Beruf eine neue Bedeutung. Denn du erntest wirklich was du säst. Im Idealfall verkaufst du es dann auch gleich an Kunden oder Großhändler weiter. Wenn du nicht an der Produktion von Pflanzenkulturen beteiligt bist, kannst du dich um öffentliche Parks kümmern oder helfen botanische Gärten zu pflegen und immer wieder neu zu bepflanzen.

Fakten

Einkommen:
1.310 – 1.340 Euro/Monat
Männlich/Weiblich:
Männer: 44% – Frauen: 56%
Bildungsweg:

D: Ausbildung zum Gärtner/-in

Ö: Lehre Facharbeit Gartenbau

Regelstudienzeit:
3 Jahre
Wichtige Schulfächer:
Mathematik, Biologie, Geografie

Zukunftsaussichten als Gärtner/-in

Im Gärtnereigewerbe hast du verschiedene Anstellungsmöglichkeiten. Entweder in einem Klein-, Mittel- oder Großbetrieb, als Angestellter für eine Stadt, in einer Forschungseinrichtung, in einem botanischen Garten oder in einer Friedhofsgärtnerei. Du kannst dich auch als Landschaftsgärtner selbstständig machen oder einen Blumenhandel eröffnen. Für die letzteren beiden Jobmöglichkeiten bietet es sich an die Weiterbildung zum Gärtnermeister zu machen. Generell verzeichnet die Branche einen wachsenden Bedarf, da die Themen Umweltschutz und 'grüner leben' immer mehr an Bedeutung gewinnen. Trotz den guten Aussichten darfst du aber nicht vergessen, dass das Gewerbe von wirtschaftlichen Faktoren abhängt. Je nachdem wie viel Budget zum Beispiel eine Stadt zur Verfügung hat, wird sich der Betrag, den sie in die Bepflanzung steckt, verändern. Auch in der Selbstständigkeit wirst du wirtschaftliche Krisensituationen bemerken. Denn vor allem Privatkunden verzichten bei einer schwierigen finanziellen Lage eher auf die professionelle Pflege ihres Gartens. Da du aber sozusagen mehrere Berufe in einem hast, kannst du dich Marktveränderungen gut anpassen und in andere Teilbereiche umschwenken.

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