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Physiotherapeut*in

Für dich präsentiert von

Gesundheit, Medizin & Pflege

Wie werde ich Physiotherapeut*in?

auch bekannt als Diplomierter*e Physiotherapeut*in

Dein Job ist es, Menschen mit eingeschränkter Mobilität wieder fit zu machen oder Schmerzpatienten dabei zu helfen, wieder unbeschwert durchs Leben zu gehen. Zusätzlich hilfst du deinen Patienten mit Präventivmaßnahmen ihre Beweglichkeit erst gar nicht zu verlieren. Die meisten Menschen finden ihren Weg zu dir über einen Arzt, der ihnen Massagen oder Bewegungstrainings verschreibt. Je nachdem, mit welchem Problem oder welcher Bitte sie zu dir kommen, erarbeitest du anhand der ärztlichen Diagnose und deines eigenen Checks ein Konzept. Du hilfst bei den unterschiedlichsten Symptomen und bekämpfst beispielsweise Herz-Kreislauf-Probleme oder trainierst mit Rollstuhlpatienten das Gehen. Dabei verwendest du manchmal auch Geräte wie den Barren oder Wärmekompressen. Manche Mobilisierungstrainings werden auch in Gruppen abgehalten. Für deine Patienten bist du Motivator, Helferin, Arzt, Personal Trainerin und Psychologe in einem.

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Arbeiten als Physiotherapeut*in

Wichtige Fähigkeiten als Physiotherapeut*in

Hast du schon einmal deinen Freund oder deine Freundin massiert? Dann hast du bestimmt gemerkt, wie anstrengend das schon nach 10 Minuten sein kann. Jetzt stell dir vor öfter am Tag Menschen für eine Stunde zu massieren – und das häufig im Stehen. Doch nicht nur deswegen ist deine eigene körperliche Fitness sehr wichtig im Beruf des Physiotherapeuten. Ein Teil deiner Patienten wird sich bei Übungen auf dich stützen und aktiv deine Hilfe bei der Ausführung von Bewegungen brauchen. Auch bei der manuellen Therapie brauchst du das richtige Maß an Kraft in deinen Fingern. Diese kommt beispielsweise dann zur Anwendung, wenn sich ein Patient den Hals verlegen hat oder eine Gelenkfunktionsstörung vorkommt. Mit deinen Händen tastest du die betroffene Stelle ab und linderst den Schmerz durch Drücken und Ziehen. Dafür benötigst du viel Fingerspitzengefühl, damit du nicht mehr Schaden verursachst. Fachkenntnisse über die menschliche Anatomie sind auch eine Grundvoraussetzung, um als Physiotherapeut arbeiten zu können. Da du in sehr engem Kontakt mit Menschen stehst, solltest du soziale Kompetenzen haben und dich auf verschiedene Charaktere einstellen können, vor allem da ein Teil deiner Patienten tragische Geschichten haben wird.

Wie werde ich Physiotherapeut*in?

Die Arbeit in der Medizin- und Gesundheitsbranche unterliegt strengen Regelungen, weshalb es eine gesetzlich verpflichtende Ausbildung zum Physiotherapeuten gibt. Je nachdem, ob du an eine öffentliche oder private Schule gehst, sind die Kurse kostenlos oder kostenpflichtig. Doch obwohl du an einer öffentlichen Schule keine Schulgebühren zahlst, musst du für die Prüfungskosten und Lehrmaterial oft selbst aufkommen. Neben der schulischen Ausbildung hast du auch die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren. Durch die gestiegenen Anforderungen im Gesundheitswesen wird diese Form der Ausbildung immer beliebter. Außerdem lernst du im Studiengang der Physiotherapie auch etwas über wirtschaftswissenschaftliche Inhalte, was vor allem dann hilfreich ist, wenn du später eine eigene Praxis eröffnen möchtest.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Neben verschiedenen Lehrgängen, durch die du dein Wissen aktuell halten oder neue Techniken erlernen kannst, gibt es auch Studiengänge, die dir zu einem Karriereaufstieg verhelfen können. Zusätzlich kannst du dich auf einen Teilbereich deines Berufs spezialisieren und zum Beispiel ein Experte für Osteopathie werden.

Zukunftsaussichten als Physiotherapeut*in

Physiotherapeuten arbeiten in der Branche Medizin und Gesundheit und werden deshalb vor allem in Krankenhäusern, Facharztpraxen, Rehabilitationszentren und physiotherapeutischen Praxen eingestellt. Zusätzlich werden sie auch in Wellnesshotels, Altersheimen und Einrichtung für Menschen mit Behinderung eingesetzt. Manchmal kann es sogar passieren, dass du in eine Schule oder ein Unternehmen eingeladen wirst, mit den Schülern bzw. Angestellten Präventivtrainings veranstaltest und ihnen zeigst, wie man trotz langem Sitzen die Wirbelsäule gesund hält. Da die Bevölkerung immer älter wird und sich dadurch das Gesundheitswesen rasant verändert, ist es wichtig, dass du dich in diesem Beruf immer wieder fortbildest und dein Wissen auf den neuesten Stand bringst. Dabei können dir Lehrgänge oder Fachmagazine helfen. Regelmäßige Lehrgänge sind übrigens nicht nur zu deinem eigenen Interesse, sondern sogar gesetzlich vorgeschrieben.