Benjamin EhmAuszubildender Lehrling Industriekaufmannbei REHAU Österreich
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Ich bin eigentlich recht viel im Werk unterwegs. Ich sage jetzt mal so, es gibt keine Stelle im Werk, die ich nicht kenne.” Benjamin Ehm ist im zweiten Jahr bei REHAU und macht die Lehre zum Industriekaufmann. Das Coolste? “Das sind die Laufzettel, das ist zwar am häufigsten, aber trotzdem, das mache ich eigentlich recht gerne.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Benjamin Ehm. Ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr bei REHAU und lerne Industriekaufmann.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Wir sind eine Kunststoffproduktion und produzieren hauptsächlich Rohre und Profile. Ich bin jetzt im Moment im Betriebsbüro, war aber auch schon in der Buchhaltung und komme noch in den Versand. Das ist in drei Sparten eingeteilt. Im Moment ist es meine Aufgabe, dass ich bei der Planung der Produktion helfe. Ich mache hauptsächlich die Laufzettel für die Planung in der Produktion und im Rohr und für den PC. Auf die Laufzettel schreiben wir genau auf, was produziert wird, in welcher Menge und welcher Artikel. Also einfach alle Informationen über das gefertigte Produkt. Ich übernehme die Laufzettel von der Planungsabteilung. Es wird im System alles eingegeben und dann ausgedruckt. Ich achte darauf, dass alles passt. Dann kommt der Laufzettel in die Produktion. Zuerst wird die PLK eingegeben. Das ist für die Mitarbeiter. Da wird pro Artikel notiert wie viel Zeit aufgewandt wird für die Artikel, die gefertigt werden. Dann fallen auch Nebenaufgaben, wie die Zettelablage an. Dann werden meistens im Laufe des Tages die Laufzettel neu gedruckt. Diese werden dann von mir kontrolliert und in die jeweilige Abteilung gebracht. Ich sitze nicht immer am PC. Ich bin eigentlich viel im Werk unterwegs, auch durch die Laufzettel. Ich bin auch in der Produktionsabteilung. Ich sage jetzt mal so: Es gibt keine Stelle im Werk, die ich nicht kenne. Als ich in der Buchhaltung war, habe ich hauptsächlich Computerarbeiten gemacht. Da bewegt man sich nicht viel. Einmal am Tag geht man mit der Post in das Werk. Hauptsächlich ist es viel Computer- und Ablagenarbeit. Man kann nicht sagen, das man im ersten Lehrjahr in einer bestimmten Abteilung ist. Das ist immer verschieden. Die Buchhaltung ist nicht anspruchsvoller als das Betriebsbüro. Das gibt es nicht, es kommt immer darauf an wie man eingeteilt wird.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in die Volksschule gegangen und dann in die Hauptschule. In der Hauptschule habe ich mir gedacht, ich gehe ein Jahr in die Handelsschule. Es war aber für mich damals schon klar, dass das nur ein Jahr wird. Ich wollte dann unbedingt eine Lehre machen. Dann bin ich in die Handelsschule gekommen und habe mich dann um einen Job bemüht. Ich dann durch Freunde auf REHAU aufmerksam geworden weil ich hier im Ort wohne. Ich bin in 10 Minuten in der Arbeit. Das war mein erster Kontakt mit REHAU. REHAU hat einen guten Ruf bei uns im Ort. Ich habe mir gedacht, dass ich mich bei dem Unternehmen vorstelle als Industriekaufmann. Der Beruf kann sehr vielfältig sein. Damit hat man dann gute Chancen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss auf jeden Fall gut mit Menschen umgehen können. Im Werk kennt eigentlich jeder jeden. Man kennt sich nicht unbedingt persönlich, aber man grüßt sich jeden Tag. Man braucht einen guten Umgang mit den jeweiligen Personen. Das ist glaube ich das Wichtigste. Man kann in der Lehre alles lernen. In der Schule lernt man die Grundlagen, wie Rechnen und Rechtschreibung. Ich habe aber nichts gelernt, das mich auf den Beruf vorbereitet hat. Ich habe dann alles in der Lehre gelernt.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste sind die Laufzettel. Das kommt zwar am häufigsten vor, aber ich mache das einfach gern. Ich bin auch einer, der gerne am Computer arbeitet. Die Laufzettel werden auch am Computer bereitgestellt. Als Industriekaufmann hat man dann viele Möglichkeiten. Man bekommt auch einiges von der Buchhaltung mit. Solche Sachen sind schon wichtig.

Was ist die größte Herausforderung?

Schwierig ist auf jeden Fall wenn viele Personen etwas von einem wollen. Als Lehrling ist das öfter mal der Fall. Das wird dann etwas stressiger. In der Schule gibt es das nicht. Wenn man eine Lehre beginnt ist es oft so, dass viele Personen etwas von einem wollen. Das kann dann schon ziemlich stressig werden und ziemlich anspruchsvoll sein.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich habe keinen Ratschlag für mein Leben bekommen den ich wirklich beherzigt hätte. Aber ich finde es wichtig, dass man in der Lehre freundlich ist und die Personen mit “Sie” anspricht und auf seine Disziplin achtet.

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