Jasmina HodzicAuszubildende Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement
Stadt
Essen
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Man darf selbst arbeiten und die Prioritäten selbst setzen. Ich fühle mich als vollwertiges Teammitglied.“ Jasmina Hodzic ist Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement bei E.ON. Das Highlight an ihrer Ausbildung bisher war es für Jasmina, im Vorstandsbüro zu arbeiten. Dabei hat sie alle Vorstände persönlich kennengelernt. Die zwei Schwerpunkte in ihrer Ausbildung sind Assistenz und Veranstaltungsmanagement. „Alle drei Monate gehe ich zur Schule und habe Blockunterricht.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Jasmina Hodzic. Ich mache meine Ausbildung bei E.ON und bin im zweiten Lehrjahr. Meine Ausbildung heißt Kauffrau für Büromanagement.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich arbeite bei der E.ON. Sie kümmert sich generell um Strom. Wir sind eine nachhaltige Firma, produzieren unseren Strom selbst und sind eine erneuerbare Energie. Demnach habe ich auch erst mit 15 angefangen mich das erste Mal damit zu beschäftigen. Mein erstes Lehrjahr bestand vielmehr darin alles kennenzulernen, die Prozesse zu lernen und zu lernen was eine Auszubildende erwartet. Meine erste Abteilung war die Finanzabteilung, dann war ich im Vorstandsbüro, was für mich persönlich das Highlight meiner Ausbildung bisher war, alle Vorstände persönlich kennenzulernen. Auch neben ihnen im Raum zu arbeiten, die Vorstandsbüros zu leiten. Mit dieser Abteilung war es bisher mein Highlight. Die Kauffrau für Büromanagement beruft sich auf zwei Schwerpunkte. Assistenz wurde bei uns gelegt und wir hatten die Auswahl zwischen Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Einkauf und Personal. Ich habe mich damals für Veranstaltungsmanagement entschieden. Hier bin ich jetzt auch momentan. Das ist ziemlich gut so weil bisher hat man immer alles vom Büro aus gearbeitet. Da ist man das erste Mal dabei, man ist präsent, man stellt sich den Kunden vor, lernt sie selber kennen und man präsentiert ihnen dann auch E.ON. Ich gehe alle 3 Monate zur Schule. Ich habe Blockunterricht. In der Schule haben wir Fächer wie Business Englisch, Rechnungswesen, Büroprozesse, Lernfelder, die dann bedeuten EDV, Politik und ganz normale Fächer, die man auch vorher hatte, wie Religion und Sport. Ich denke man nimmt nachher tatsächlich alles mit in das Berufsleben. Ich komme um 9 Uhr zur Arbeit. Meistens kümmere ich mich dann um die Postverteilung. Ich öffne die Post für den Chef, erstelle eine Mappe und schaue dann in mein Email-Postfach, was an Emails auf mich zugekommen ist. Dann fange ich je nach Priorität an abzuarbeiten und muss oft am Tag Rücksprache mit meiner Verantwortlichen halten, was habe ich gemacht, was muss ich noch machen, was ist mein To-Do und eventuell wie sie mir helfen kann. Zum Ende des Tages wird das alles ein bisschen einfacher. Vieles hat man abgearbeitet. Am Ende der Woche erstelle ich immer eine Übersicht, das habe ich gemacht, auf dem Stand bin ich und das mache ich auch oft am Tag, damit jeder weiß wie weit ich bin und um 17 Uhr mache ich dann Feierabend.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Nach meiner Realschule habe ich mein Abitur gemacht und war dann ein Jahr auf der Siemens IT Schule in Düsseldorf. Ich habe eine Schwester, die bei E.ON arbeitet, die ich oft besucht habe und sie hat mir viel von dem Job erzählt. Nach Siemens habe ich mich auch bei E.ON online beworben und bin dann den ganzen Prozess durch. Im Frühjahr hatte ich ein Vorstellungsgespräch und habe im August 2015 mit der Ausbildung angefangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ich finde es wichtig, dass man in der Ausbildung gute Organisation mitbringt, das man teamfähig ist, eine gute und offene Kommunikation hat und ziemlich transparent ist.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an der Ausbildung sind die Zeiten und das man selbst arbeiten darf. Man darf sich die Prioritäten selbst setzen. Die Verantwortlichen für uns sind da ziemlich offen. Man sagt ihnen was man schafft und was man nicht schafft. Ich fühle mich immer so als wäre ich tatsächlich ein Teil des Teams in der Zeit, in der wir da sind und würde voll dazu gehören und nicht nur immer den Azubistatus haben. Die Verantwortlichen für uns sind immer ziemlich offen und wir dürfen auch tatsächlich voll arbeiten.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung finde ich persönlich, dass man aus der Schulzeit kommt und die ganze Welt irgendwie anders sieht und dann steht man mit beiden Beinen im Berufsleben und muss sich vieles bewusst werden. Man muss sich selbst reflektieren können, man muss kritikfähig sein. Man muss annehmen können, dass man etwas falsch gemacht hat und auch das Feedback umsetzt und damit offen umgeht. Man sollte sich nicht alles sofort zu Herzen nehmen. Das war das Schwierigste am Start der Ausbildung.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag ist auf jeden Fall “Sei du selbst, bleib du selbst, nimm aber Kritik an und nimm sie so an, dass sie deine eigene Persönlichkeit nicht beeinträchtigt.”

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