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Juliane ZielonkaCEO & Founder
Stadt
Berlin
Karriere Level
Führungskraft

“Was mich jeden Morgen antreibt, ist, komplexe Probleme zu lösen und sinnstiftende Produkte zu erschaffen.” Für Juliane Zielonka ist es das Coolste, zusammen mit ihrem Team anderen Menschen zu helfen. Die Gründerin und Geschäftsführerin von LARAcompanion empfiehlt zukünftigen CEOs, dass man “a) einen guten Freundeskreis oder b) eine Familie hat, und wenn das nicht der Fall ist, sich ein Netzwerk aus Gleichgesinnten zu suchen”.

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Mein 14-jahriges Ich, und wir sprechen hier von den wilden 80ern. Wir sprechen von schlimmer Mode und Moonwashed Jeans. Mein 14-jahriges Ich, dem würde ich raten: erstens, vertraue dir mehr selbst, und breche Regeln. Probiere einfach auch, was du gut kannst und mache weiter, mache einfach weiter.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Ich bin Juliane Zielonka, ich bin CEO und Founder von der Firma LARAcompanion.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Was mich jeden Morgen antreibt ist, komplexe Probleme zu lösen, für andere Menschen und sinnstiftende Produkte zu erschaffen. Durch mein Team, durch die Verbindung von Skills, die wir zusammen haben, zusammen mit der Technik, die es ermöglicht, um anderen Menschen wirklich zu helfen. Das treibt mich auf jeden, jeden Tag auf‘s Neue an. Als CEO ist es an der Führungsspitze sehr einsam. Das bedeutet, jemand, der CEO sein möchte, mit vollem Einsatz, der sollte zusehen, dass er a) einen guten Freundeskreis hat, b) eine Familie. Wenn das nicht der Fall ist, sich ein Netzwerk aus Gleichgesinnten suchen.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Worum geht es in Deinem Job?

Wie sieht Dein Werdegang aus?

I am a 70th child. Ich bin in Ostwestfalen-Lippe groß geworden, ich bin seit 15 Jahren Wahlberlinerin und ich war auf einer Klosterschule für 8 Jahre, was für mich, so mehr oder minder, ein Vakuum war. Auf akademischer Seite habe ich Germanistik, Anglistik, und Psychologie studiert, um es erfolgreich abzubrechen, habe eine berufliche Ausbildung als Grafikdesignerin, hab mir immer selbst beigebracht digital, weil es das zu dem Zeitpunkt, wo ich das studiert habe noch nicht gab. Das heißt, ich hab mir alles im HTML, CSS Programmierbereich selbst beigebracht, weil die akademische Laufbahn das zu dem Zeitpunkt noch nicht hergab. Ich hab ein Abendstudium gemacht als Diplommarketing Kommunikationswirtin. Ich hab mich selbstständig gemacht, nach der ersten, sogenannten, betriebsbedingten Kündigung, 2003. Ich hab für ein großes Verlagshaus in Deutschland gearbeitet, einer der führenden Medienanbieter. Und dann hab ich das erste Mal mich selbstständig gemacht als Grafikdesignerin, und nach 3 Jahren festgestellt, nein, das kann es nicht sein. Irgendwie zündet das nicht. Und hab dann im Abendstudium mich weitergebildet, und habe 2011 meine erste GmbH gegründet, in dem Bereich wo ich jetzt tätig bin. Das ist die Schnittstelle zwischen Medizin und Software as a Service, und Consumer Lifestyle, da bin ich jetzt tätig. Und das alles hat mich dazu geführt, dass ich jetzt CEO, also Geschäftsführerin meiner eigenen Firma bin.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Wenn ich zurückblicke auf meinen Werdegang, dann sind da viele Iterationsschleifen. Und die können verkürzt werden für Frauen, oder andere Gründerinnen nach mir, die schon früher darauf hören, was ihre innere Stimme ist, und die sich schon früher ein Umfeld von Förderern und Mentoren suchen. Das hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht. Als ich in der Ausbildung war, gab es kein Internet. Das Internet ermöglicht uns, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Die ganzen Kommunikationsmöglichkeiten ermöglichen uns heute, früher mit Menschen zu connecten, die uns ähnlich sind. Und mein Werdegang hätte verkürzt werden können, wenn ich schon früher auf mich selbst gehört hätte. Das ist der Tipp, den ich gern anderen geben möchte. Ich wäre aber auf der anderen Seite nicht die, die ich heute bin, hätte ich nicht all diese Erfahrung gemacht, mit den ganzen blutigen Nasen, und mit dem Hinfallen, und Wiederaufstehen. Und das Scheitern gehört mit dazu erfolgreich zu sein. Also, wenn ich zurückblicke, möchte ich nichts ändern.

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