Maria KolbAuszubildende*r Lehrling Stylistin
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Coolste? Schneiden!”, verrät Maria Kolb über ihre Lehre zur Stylistin bei Bundy & Bundy mit einem Lachen. “Jeder Lehrling von uns hat einen Paten – das ist ein Stylist vom Salon, der uns die drei Jahre durch die Lehre hilft”, erklärt sie das Trainingskonzept, das auch viele Seminare beinhaltet.

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin die Maria Kolb und arbeite bei Bundy & Bundy Styling in Seiersberg und hab da meine Lehre gemacht und bin jetzt im dritten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Jetzt bin ich seit einem halben bis dreiviertel Jahr Stylistin in der Firma - also die Lehrabschlussprüfung hab ich noch nicht gemacht - aber in der Firma bin ich inoffiziell Stylistin. Ich betreue alle Kunden - schneiden, färben, strähnen - eigentlich alles, was dazugehört. Im ersten Lehrjahr haben wir schneiden, färben, strähnen, mèchen, waschen und alles, um Stylisten zu helfen, gelernt. Im zweiten Lehrjahr hat man dann mit dem Schneiden angefangen. Jeder Lehrling von uns hat einen Paten – das ist eine Stylistin vom Salon, die uns die drei Jahre durch die Lehre hilft. Sie lernt mit uns, übt mit uns und steht für Fragen zur Verfügung. Wir sind dann viermal im Jahr in der Berufsschule: einmal vier Wochen und dann drei mal drei. In Wien sind wir im Lehrlingsheim und am Wochenende fahren wir nach Hause. Wir haben zwischendurch viele Seminare. Da schaut der Bundy schon drauf, dass wir viel können und alles können und perfekt werden. Das wird uns auch zur Verfügung gestellt.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin zwei Jahre in die BAKIP gegangen. Ich wollte die Schule dann nicht mehr fertig machen und einen Lehrberuf beginnen, doch ich wollte nur Friseurin sein. Ich war oft im “Center West” und hab dort den Bundy gesehen und mir gedacht: “Passt! Ich bewerbe mich gleich dort”. Ich wollte nur Friseurin werden, sonst hätte ich die Schule weitergemacht. Zuerst bin ich in den Salon gegangen und hab mich mit Bewerbung und Lebenslauf vorgestellt. Dann haben sie sich das einmal angeschaut. Dann gab es ein Info-Tag wo ich mir alles einen Tag lang angeschaut habe und auch Übungsköpfe gemacht habe, um zu zeigen was ich kann. Dann bin ich nach Wien zum Casting geschickt worden, wo die Regionalmanager anwesend waren. Dort haben wir verschiedene Sachen machen müssen, damit sie sehen, ob man dafür geeignet ist. Am Schluß wurde dann gesagt: “Passt, du bist genommen!”

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Auf jeden Fall Kreativität. Du musst wirklich Ehrgeiz haben und das wirklich machen wollen und durchziehen. Ich finde Kreativität ist eigentlich das Wichtigste. Und du musst Spaß daran haben, mit Kunden umzugehen - das muss dir wirklich gefallen!

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste? Schneiden! Ich finde an Bundy so extrem gut, dass man nicht drei Jahre Haare waschen oder zusammenkehren muss, sondern wirklich im zweiten Lehrjahr mit allem anfängt und dann voll durchstarten kann. Das ist wirklich cool.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist zwischendurch auf Kunden, die nicht so einfach sind, extrem einzugehen und zu schauen, dass auch die zufrieden sind. Das ist zwischendurch schon schwierig.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich hab immer gehört: “Wenn du die Lehre machst, dann zieh es durch!” und das würde ich auch sagen. Wenn man sowas machen will, dann soll man es wirklich durchziehen und fertig machen.

Wie werde ich

Friseur*in

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Als Kind hast du bestimmt schon einmal einem Mitschüler einen Pony geschnitten oder zumindest die lange Mähne deiner Barbie in eine Kurzhaarfrisur verwandelt. Wenn du daran Spaß hattest, hast du auch schon den ersten Schritt in deine Zukunft als Friseur gemacht. Doch Friseur zu sein bedeutet nicht einfach nur Haare waschen, schneiden und föhnen. Du berätst deine Kunden bezüglich der Frisur über den passenden Schnitt und die richtige Farbe. Gleichzeitig musst du auf ihre Wünsche eingehen und ihre Vorstellungen umsetzen. Habe aber auch den Mut deine ehrliche Meinung zu sagen, wenn die Wunschfrisur nicht zu den Gesichtszügen des Kunden passt. Denn die vertrauensvolle und ehrliche Beratung macht einen guten Friseur aus. Ein Besuch beim Friseur bedeutet für die meisten Menschen gleichzeitig Wellness. Sie nehmen sich ein paar Stunden Zeit und möchten neben einem gepflegten Äußeren auch Entspannung. Kopfmassagen gehören deshalb auch zum Handwerk. Friseure bekommen auch häufig Aufträge für besondere Veranstaltungen. So wirst du zum Beispiel dazu beitragen einer Braut den schönsten Tag ihres Lebens zu schenken. Denn du bist für das Frisieren ihrer Haare und für ihr Make-Up zuständig. In Österreich wird mit dem Friseurberuf gleichzeitig der Job des Perückenmachers ausgeübt. Als solcher wirst du vor allem an Theatern gerne gesehen. Du knüpfst die Perücken und kümmerst dich zum Beispiel um historische Frisuren und Bärte. Dafür nimmst du Gipsabdrücke und passt die einzelnen Teile an die jeweiligen Schauspieler an.

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