Martin Pesendorfer
Auszubildender Reisebüroassistent •3. Ausbildungsjahr
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Stadt
Wien
Alter
18 - 24
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Mach, was dir Spaß macht. Und wenn du nicht weißt, was dir Spaß macht, schau dir einfach alles an.“ Im ersten Lehrjahr hat Martin Pesendorfer, Reisebüroassistent im dritten Lehrjahr, Grundlagen wie Programme und Buchhaltung erlernt. Im zweiten Lehrjahr fokussiert sie sich auf Reisen innerhalb Europas und in Nachbarstaaten der EU, um im dritten Lehrjahr komplexere Fernreisen zu organisieren und sich Know-How zu fernen Reisezielen anzueignen. Was sollte man mitbringen? “Man muss offen sein, mit Menschen können und hin und wieder wäre ein bisschen Geduld auch nicht schlecht.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Martin Pesendorfer und mache die Lehre bei RUEFA zum Reisebüroassistenten und bin im 3. Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache die Lehre zum Reisebüroassistenten bei RUEFA, bin im 3. Lehrjahr von drei und arbeite in der Filiale im Donauzentrum.Im ersten Lehrjahr lernt man eigentlich alle grundlegende Dinge wie Computer-Systeme, Buchhaltung, was brauch ich am meisten wo und wie berate ich einen Kunden am besten. Das meiste theoretische lernt man alles in der Berufsschule und es ist immer unterschiedlich. Im ersten Lehrjahr eher Europa bezogen. Im zweiten Lehrjahr über das Mittelmeer und Anrainerstaaten wie Türkei, Ägypten usw. das ist das, was wir meistens brauchen, momentan. Im dritten Lehrjahr lernt man über ESTA, also Fernreisen wie ganz Asien, Australien, also über die ganze Welt. Im Büro lernt man eher praktische Sachen wie Computer-Systeme, welchen Kunden schicke ich wo hin, was möchte er gerne und dies zieht sich auf drei Jahre Lehrzeit. Man lernt im ersten Jahr einmal drüber und macht sich einen schönen Überblick und im zweiten und dritten nur mehr so Kleinigkeiten dazu, wie und wann kann ich wenn wo hin schicken. Mein Tag fängt zwischen 9-10 in der Früh an, am Anfang kontrolliere ich alle E-Mails, beantworte Mails und schaue durch was so wichtig ist.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Wie bist du zu der Ausbildung gekommen?

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Nach dem Gymnasium bin ich dort in die Oberstufe gegangen, aber nur 1 Jahr, dies war doch nichts für mich, dann wechselte in die HLW, die Höhere Lehranstalte für wirtschaftliche Berufe. Nach einem halben Jahre entschied ich mich, dies ist auch nichts für mich. Danach war ich in einer überbetrieblichen Lehre, dort wird man als Lehrling ausgebildet, man hat aber keine Lehrstelle selber. Man kommt genauso in die Berufsschule und alles drum und dran. War dann auch Praktikant in Ruefa zu der Zeit und hatte somit ersten Kontakt mit der Firma. Danach ging ich zur Bank da ich nirgends ein Lehrstelle gefunden habe, nach einenhalb Monaten bei der Bank habe ich dann entschieden aufzuhören. Ich fuhr zum Regionalleiter von RUEFA in Niederösterreich und habe gefragt ob er nicht irgendwo einen Platz hat, dann sagte er “Super Timing! In Wien ist was frei.” Somit bin ich seit 2017 Lehrling bei RUEFA. Welche Eigenschaften sollte man mitbringen? Man muss offen sein, man muss mit Menschen reden können, man muss auch offen für andere Länder und Kulturen sein, man muss auch freundlich sein und Geduld sollte man auch dabei haben.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das schönste ist, wenn Kunden kommen und sich wirklich bedanken und sagen es war ein schöner Urlaub und auch alles erzählen wie es war und auch hin und wieder sogar ein kleines Mitbringsel her schenken. Auch andererseits, wenn man mit Kunden Spaß hat, wie mit einem Kunden von mir, ein Insiderwitz zum Beispiel, er zahlt mir die selbe Reise die er gemacht hat, wenn er im Lotto gewinnt. Nur leider hat er noch nicht gewonnen.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größten Herausforderungen sind: Man sitzt sehr viel, das unterschätzt man anfangs, klingt vielleicht auch sehr cool, aber dies wird wirklich anstrengend nach langer Zeit. Im Sommer in der Lastminute Zeit kann es extrem stressig werden. In meiner Finale zum Beispiel haben wir überhaupt kein Tageslicht, aber an das gewöhnt man sich, weil mitten im Einkaufszentrum ist dies öfters so. Genauso manche Kunden wissen nicht genau was Sie wollen, nicht jeder Kunde sagt, ich hätte gerne das, das, das… man muss immer herausfinden was sie wollen.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag wäre “Mach, was dir Spaß macht. Und wenn du nicht weißt, was dir Spaß macht, schau dir einfach alles an.“ Dann entscheide dich.