Sandra LahnsteinerFreeskier & Filmproducer
Stadt
Wien

“Freeskiing oder Freeriden ist Schi fahren abseits der gesicherten Pisten, nur teilweise in Schigebieten, sehr oft auf unberührten Hängen, wo man hingehen muss oder auch mit dem Helikopter hinkommt”, erklärt Sandra Lahnsteiner. “Die größte Einschränkung ist wohl die Abhängigkeit von der Natur. Dass wir den Schnee brauchen und auch der Umgang mit der Natur und Gefahrensituationen, Lawinen”, verrät sie über ihren Beruf als Freeskier & Filmproducer.

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

3 Ratschläge: An seine eigenen Stärken glauben. Sich nicht von jemand anderen vom Weg abbringen lassen. Und sein persönliches Ziel verfolgen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Sandra Lahnsteiner, Filmproducer und Freeskier.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist, dass ich Reisen und meine Leidenschaft zum Schisport verbinden kann. Und mit meinen Filmen andere Leute genau dazu inspirieren kann.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Die größte Einschränkung ist wohl die Abhängigkeit von der Natur. Das wir zum einen den Schnee brauchen und auch den Umgang mit Natur und der Gefahrensituation, Lawinen. Damit verbunden natürlich auch die Ängste von Freunden und Familien, wenn man unterwegs ist. Und das kann man eigentlich nur mit einem ordentlichen Risikomanagement minimieren.

Worum geht es in Deinem Job?

Freeskiing oder Freeriden ist Schifahren abseits der gesicherten Pisten. Das heißt, nur teilweise in Schigebieten. Sehr oft auch irgendwo unberührte Hänge, wo man hingehen muss oder mit dem Helikopter hinkommt. Ich mach’ das eigentlich schon ganz, ganz lange. Da hat’s das Thema Freeriden so noch gar nicht gegeben. Da war eher Geländefahren oder Variantenfahren. Beginnen tut so ein Tag eigentlich immer mit den Blick auf den Lawinenlagebericht und auf den Wetterbericht. Einfach um auch ordentliches Risikomanagement betreiben zu können, mögliche Gefahren einzuschätzen. Und ein Drehtag, wo dann auch meine Rolle, meine Doppelfunktion als Filmproduzentin, ins Spiel kommt, ist die Koordination dann von Athleten, Filmcrew. Immer auf der Suche nach der besten Line, im besten Licht, beim besten Schnee.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Geboren und aufgewachsen in Ebensee, im Salzkammergut. Dann nach Salzburg zum Studieren gegangen - Sportwissenschaften und Trainingswissenschaften abgeschlossen. Und parallel immer mehr die Liebe zum Freeskiing entdeckt. Und dort speziell die Arbeit mit Filmern und Fotografen war extreme Faszination für mich. Und daraus jetzt 2 Job’s gemacht, nämlich den Job als Freeskierin und als Filmproduzentin.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Jein, weil, ja, klar, meine sportlichen Grundvoraussetzungen und die Liebe zum Sport sind natürlich die Grundvoraussetzung um Athlet zu sein. Um im Sport professionell arbeiten zu können. Hingegen Filmproduzentin war nie der Plan, sondern bin ich eigentlich erst über das Schifahren geworden. Und hat eigentlich nichts mit meiner grundsätzlichen Ausbildung zu tun. Eigenschaften, die aber, glaub’ ich, für beide Berufe extrem wichtig sind, ist einfach die Konsequenz und die Leidenschaft und die Zielstrebigkeit an etwas zu arbeiten. Und sich nicht von möglichen Niederschlägen zurückwerfen zu lassen.