Simon MetschuratDivision Managerbei Robert Half
Stadt
Berlin
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5

„Denk immer daran, dass egal was du machst, es kein Sprint ist sondern ein Marathon. Es wird immer ein größeres Rad und es macht von Tag zu Tag mehr Spaß.“ Simon Metschurat ist als Senior Consultant bei Robert Half verantwortlich für alle IT Berufe in der Festvermittlung. „Die größte Herausforderung an meinem Job ist der Kandidatenmarkt. Es ist super schwer, an geeignete IT Talente heranzukommen weil der Markt sehr hart umkämpft ist. Aber ich mag Challenges sehr gerne.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Was ich meinem 14-jährigen Ich mitgeben würde, wäre das Folgende. Ich würde ihm sagen Denk daran, egal was du machst, vor allem in der Geschäftswelt es ist alles kein Sprint, sondern ein Marathon. Auch wenn du täglich nur Babyschritte nach vorne gehst du gehst Schritte nach vorne - deinem Ziel entgegen. Was sehr, sehr wichtig ist. Und das Ganze schaffst du dann auch und du wirst dich dann von anderen differenzieren, indem du dabei immer positiv bist. Das bedeutet, für dich muss das Glas immer halb voll sein statt halb leer. Du musst begeistert sein bei deiner Arbeit und dann wirst du andere davon begeistern, dann werden Leute auf dich aufmerksam und dann wird es ein immer größeres Rad, das du drehst und es macht von Tag zu Tag mehr Spaß. Und mit dieser positiven Art - wenn du das beibehältst, liebes 14-jähriges Ich wirst du später sehr, sehr erfolgreich werden.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Ich heiße Simon Metschurat auf meiner Visitenkarte steht: Senior Consultant bei Robert Half. Ich bin für alle IT-Berufe in der Festvermittlung verantwortlich.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste für mich an dem Job ist natürlich die erfolgreiche Vermittlung am Ende des Tages. Mein bestes Beispiel dafür war ein IT-Manager den ich vermittelt habe der mir danach so dankbar war, dass er mich all seinen ehemaligen Teamkollegen empfohlen hat die dann auch zu mir gekommen sind und nach Hilfe gefragt haben. Und die Beziehung die man mit diesem Manager dann aufbaut. Der hat mich zum Beispiel zu einer Hochzeit eingeladen wir machen auch privat ab und zu etwas und deswegen ist es einfach schön wenn er dann sagt es war natürlich ein englischsprachiger Manager Simon, you are part of the family now. Und das ist einfach ein wunderschönes Gefühl, dass man das - mit so einer Arbeit - erreichen kann.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Die Einschränkung ist ganz klar bei meinem Feld, im IT-Bereich der Kandidatenmarkt Es ist superschwer an gute IT-Talente heranzukommen. Wir haben intern auch den Witz Es ist leichter ein Einhorn zu finden als einen guten Freien Entwickler. Die sind alle on the Job und es ist ein sehr hart umkämpfter Markt. Aber das macht es wiederum auch spannend und ich bin ein Mensch der Challenges sehr mag von daher ist jeder Tag eine neue Herausforderung.

Worum geht es in Deinem Job?

Was wir machen ist Wir vermitteln Fach- und Führungskräfte. Ich ganz speziell vermittle eben IT-Fach- und Führungskräfte. Das sind Positionen wie zum Beispiel Softwareentwickler, Entwicklungsleiter oder auch CTOs also Leute die eine ganze IT-Abteilung managen, von einem Konzern oder mittelständischen Unternehmen. Was ich tagsüber mache ist, dass ich vormittags immer mit meinen Kunden spreche mit den Unternehmen. Sprich, ich finde heraus wo die im Markt gerade stehen wen die gerade suchen, ich nehme die Bedürfnisse von Neukunden auf. Und nachmittags spreche ich dann mit Kandidaten, die auf das eben passen. Ich führe bis zu sieben Interviews täglich, wo ich die Kandidaten persönlich kennenlerne. Und ich fahre raus zu den Unternehmen vor Ort und lerne auch die Unternehmen persönlich kennen. Weil für mich ist am Ende des Tages wichtig weil das mein Qualitätsanspruch an meine eigene Arbeit ist nicht nur Lebensläufe zu vermitteln sondern die Persönlichkeiten dahinter. Das muss menschlich zusammenpassen damit das auch langfristig eine erfolgreiche Vermittlung ist. und das ist für mich wichtig und das macht mir - wie gesagt - sehr viel Spaß. Wenn Kunden auf mich zugehen die zum Beispiel einen bestimmten Entwickler suchen weil das wird momentan auf dem Berliner Markt sehr stark gesucht dann wird er mir erst einmal am Telefon sagen, was genau er sich vorstellt Ich sag einmal rudimentär welche Programmiersprache, ob es nun C Sharp, .NET, Java oder PHP ist und wie viel Berufserfahrung derjenige haben soll, welche Sprachen der können soll. Und wenn ich dann sage: Ja, das ist realistisch, da kenne ich Leute in meinem Netzwerk beziehungsweise kann diese Leute finden. Dann gehe ich persönlich vor Ort hin und lerne den Kunden auch noch kennen lerne die Teams dort kennen und die Struktur im Unternehmen. Dann sagt er mir ganz genau in welche Struktur der Kandidat reinkommen würde. Damit ich einfach ganz genau weiß, worauf ich mich bei der Sache einlasse beziehungsweise der Kandidat, wenn er dort einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Und so kann ich mit gutem Gewissen eine Visitenkarte für die Firma sein wenn ich die Kandidaten anspreche.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin geboren und aufgewachsen in Berlin. Und ich habe dann in Cambridge studiert - in England weil mich das Internationale sehr interessiert und verschiede kulturelle Backgrounds zu haben, von denen ich Umgeben bin. Und das hat auch sehr viel Spaß gemacht und wie alle in England habe ich ursprünglich davon geträumt Investmentbanker zu werden. Bin dann auch nach Frankfurt am Main gegangen war dort auf dem größten Trading Floor Europas - was eindrucksvoll war. Nur um dann festzustellen, dass Zahlen hin und her zu schieben doch nicht das ist wofür ich brenne. Und dann habe zu einer kleineren Vermögensverwaltung gewechselt wo ich viel mit Menschen zu tun hatte und rausgefunden habe, das mir das eben Spaß macht. Und die waren Kunde bei Robert Half. Deswegen wollte ich wieder zurück nach Berlin. Der Berater dort hat damals auch gesagt: "Mensch komm doch zu uns." Und so hat eins zum anderen geführt dann saß ich plötzlich wieder zu Hause in Berlin im Robert Half Büro. Und habe mich dort mit den Menschen gut verstanden und das hat alles gut zusammen gepasst. Ich bin, wie die Jungfrau zum Kind, dann zu Robert Half in den IT-Bereich gerutscht.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ja, definitiv. Es geht auch mit einem anderen Werdegang. Wir sind alle - ich sag einmal - Quereinsteiger also wir haben alle komplett unterschiedliche Backgrounds. Das Wichtigste ist einfach nur, dass man gerne Menschen begeistert. Dass man für seine eigene Arbeit begeistert ist. Und diese Begeisterung und Leidenschaft spüren auch deine Kunden und Kandidaten. Das Wichtigste was man mitbringen muss ist dass man sich gerne mit Menschen unterhält, Talente entdeckt und die dann miteinander verbindet. Das geht, egal was du vorher gemacht hast. Es kommt darauf an, dass du dieses Business und diesen Tagesablauf liebst und dann kannst du jeden möglichen Background haben.

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