Steffen HofmannFußballspieler

“Ich mache das, was viele als Hobby haben. Es ist mein Beruf und es gibt nichts Schöneres für mich.” Steffen Hofmann hat mit vier Jahren angefangen Fussball zu spielen und sein Talent wurde bereits von seinen Eltern erkannt. Er hat sich von seinem Dorfverein über Würzburg und Bayern München hinweg zum Kapitän von Rapid Wien hochgespielt. Sein Ratschlag: “Immer korrekt sein, die eigenen Ziele verfolgen und niemals aufgeben.”

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Dass man immer korrekt sein soll, dass man seine Ziele immer verfolgen soll und dass man nie aufgeben darf.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Steffen Hofmann, Fußballprofi.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Ja, ich mach´ das was viele als Hobby haben, und das ist mein Beruf. Es gibt nichts schöneres für mich.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ja, wenn man Familie hat, ist es schon so, dass man einfach kein Wochenende hat. Man kann auch nicht einfach einen Urlaub planen sondern man hat im Winter 2 Wochen frei, im Sommer 2, 3 Wochen. Da ist es schon ein bisschen schwieriger aber nichts desto trotz ist es so, dass die positiven Dinge einfach überwiegen.

Worum geht es in Deinem Job?

Ich steh´ am Morgen auf und fahr´ dann zum Training. Bin eine halbe, dreiviertel Stunde vor dem Training in der Kabine. Dann um halb 10 geht´s los. Wir machen immer so Stabilisationsübungen vor dem Training, alle zusammen. Und danach geht´s dann auf den Platz, eineinhalb Stunden. Also sind wir zumindest 2 Stunden immer beschäftigt. Und nach dem Training ist es dann einfach so, dass man Körperpflege macht, man lässt sich massieren oder dehnt noch ein bisschen. Einige gehen noch in den Kraftraum und machen noch was für sich. Und ja, dann geht´s nach Hause oder zum Mittagessen. Wir haben eigentlich so gut wie jeden Tag Training, mindestens einmal. Ein- bis zweimal in der Woche ist es so, dass wir zweimal haben. Und einen Tag haben wir immer frei. Entweder der Tag nach dem Spiel oder 2 Tage nach dem Spiel. Und bei den Spielen ist es so: Bei den Heimspielen schlafen wir zu Hause und bei den Auwärtsspielen sind wir meistens kasserniert.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich komme aus Deutschland, aus einem sehr kleinen Ort. Mit ungefähr 2000 Einwohnern. Ich hab´ dort mit 4 Jahren angefangen Fußball zu spielen. Und ja, es hat mir einfach immer Riesenspaß gemacht. Und ich hab´ ziemlich viel Talent gehabt auch. Bin sehr gefördert worden von meinen Eltern. Bin in der Schule ganz normal in die Schule gegangen, Hausaufgaben und dann ging´s immer Fußballspielen für mich. Mit 13 Jahren bin ich dann vom Verein aus meinem Heimatdorf gewechselt in die Stadt, nach Würzburg. Hab´ dort 2 Jahre gespielt. Und nach 2 Jahren bin ich dann nach München, zu Bayern. Und war dort 6 Jahre und hab´ dort die ersten Jahre im Internat gelebt. Und hab´ meine Schule in München beendet dann. Und bin dann Fußballprofi geworden. Mit 22 bin ich dann hierher zu Rapid gekommen, war dann kurz ein halbes Jahr nochmal in München, bei 1860, aber nach einem halben Jahr hat´s mich wieder nach Wien gezogen und jetzt bin ich schon sehr, sehr lange hier.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich denke, es gibt unterschiedliche Laufbahnen. Bei mir hat sich das alles einfach Schritt für Schritt so ergeben. Und das hat für mich persönlich jetzt im Nachhinein alles ganz gut gepasst und hab´ eigentlich immer zur richtigen Zeit den richtigen Schritt gemacht, und da braucht man natürlich auch Glück dafür.