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Au-pair

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Wie werde ich Au-pair?

auch bekannt als Kinderbetreuer*in, Nanny, Au Pair, Au-Pair, Babysitter*in

Du möchtest gerne ein Jahr ins Ausland und das Familienleben in einer anderen Kultur kennenlernen? Dann bietet ein Au-Pair-Aufenthalt eine aufregende Zeit für dich. Dabei integrierst du dich für einen längeren Zeitraum in einer Gastfamilie und übernimmst die Kinderbetreuung, sowie kleinere Aufgaben im Haushalt. Dafür lebst du mit der Familie zusammen und nimmst aktiv an ihrem Leben teil. Für die Kinder wirst du häufig nicht einfach nur ein Babysitter, Koch und Fahrdienst sein, sondern vor allem eine wichtige Bezugsperson und Verbündete. Zusätzlich gibt es noch ein kleines Taschengeld, mit welchem du dir Freizeitaktivitäten finanzieren kannst. Die meisten Angebote für Au-Pair-Tätigkeiten gibt es in den USA, Australien, Neuseeland und Europa. Nach deinem Einsatz in der Familie, kannst du in der Regel auch noch einen Monat lang auf Erkundungstour gehen und reisen. Nach deinem Auslandsaufenthalt muss der Kontakt zu deiner Familie allerdings nicht abreißen. Ihr könnt euch danach noch regelmäßig schreiben und auch besuchen.

Arbeiten als Au-pair

Wichtige Fähigkeiten als Au-pair

Bevor du deinen Einsatz beginnst, solltest du dir überlegen, ob du der richtige Typ dafür bist. Denn die Zeit bedeutet eine große Herausforderung. Du wirst nicht nur in einem fremden Land mit anderen Sitten und einer anderen Sprache leben, sondern auch in einer anfangs fremden Familie und einem fremden Haus sein. Das bedeutet meistens auch eine andere Familienkultur mit anderen Regeln und Gewohnheiten, in die du dich integrieren musst. Du solltest also anpassungsfähig sein. Die Auslandszeit bietet dir allerdings auch die Möglichkeit, viel zu lernen. Du hast je nach Land die Chance entweder deine Englischkenntnisse oder die jeweilige Landessprache zu verbessern. Außerdem lernst du viel über den Umgang mit Kindern. Solltest du sowieso eine Karriere im sozialen Bereich anstreben, bringt dir diese Erfahrung einen großen Vorteil. Aber auch sonst wirkt sich ein Jahr als Au-Pair positiv auf deinen Lebenslauf aus. Da du häufig auf die Kinder aufpassen musst, brauchst du Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenzen. Beide Eigenschaften werden im Laufe deiner Zeit im Ausland noch gesteigert.

Wie werde ich Au-pair?

In den meisten Fällen vermitteln Agenturen die Au-Pairs, die in der Regel zwischen 18 und 25 Jahre alt sind, an Familien in den jeweiligen Wunschländern. Hierfür musst du dir in der Regel 3 favorisierte Länder aussuchen und wirst dann einer freien Familie zugewiesen. Natürlich solltest du bedenken, dass du nicht einfach von heute auf morgen eine Familie finden wirst. Plane deinen Aufenthalt daher schon frühzeitig und bewirb dich 3 bis 4 Monate vor deiner geplanten Abreise. Wenn du dich nicht über eine Organisation vermitteln lassen möchtest, kannst du auch selbst in Internetdatenbanken nach einer Familie suchen. In diesem Fall hängt allerdings die gesamte Planung von dir ab und du hast bei Problemen keinen Ansprechpartner vor Ort. Je nachdem, wo du deinen Auslandsaufenthalt planst, musst du auch verschiedene Bedingungen erfüllen. Wenn du zum Beispiel Au-Pair in den USA oder England sein möchtest, musst du 200 Stunden Kinderbetreuung nachweisen können.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Als Au-Pair kannst du dich zwar nicht direkt weiterbilden, aber du bekommst einen ersten Einblick in ein mögliches Berufsleben. Zwar dient dir die Zeit auch um Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern und die ersten Erfahrungen auf eigenen Beinen im Ausland zu sammeln, dennoch merkst du ziemlich schnell, ob dir die Arbeit mit Kindern liegt. Sollte das der Fall sein, kannst du überlegen, ein pädagogisches Studium oder eine Ausbildung zum Erzieher zu absolvieren.

Zukunftsaussichten als Au-pair

Die Nachfrage nach Au-Pairs sollte auch in den nächsten Jahren nicht zurückgehen. Schließlich sind sie meist nicht nur eine Hilfe bei der Kinderbetreuung, sondern integrieren sich in das Familienbild. Sie sind Vertrauensperson, Ansprechpartner und Freund für die Kinder und vermitteln ihnen gleichzeitig andere Kulturen. Für dich als Au-Pair bringt die Zeit auch etwas: Du besserst deine Sprachkenntnisse auf – manchmal kannst du sogar eine ganz neue Sprache erlernen, wenn du beispielsweise in Spanien arbeitest und diese Sprache vorher noch nicht sprechen konntest. Gleichzeitig leistest du pädagogische Arbeit, da viele Familien möchten, dass du ihren Kindern bei den Hausaufgaben behilflich bist oder ihnen deine eigene Sprache beibringst.