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Modedesigner*in

Für dich präsentiert von

Mode, Textil & Leder

Wie werde ich Modedesigner*in?

auch bekannt als Designer*in, Modeschöpfer*in

Stoffe, Muster und Farben sind deine Welt? Du liebst es Skizzen anzufertigen und Fashion ist nicht nur ein Hashtag, den du gerne unter deine Instagram-Posts setzt, sondern deine Leidenschaft? Dann könnte Modedesigner*in dein Traumjob sein! Als solcher entwirfst du neue Kollektionen, fertigst Mock-ups an und bist immer auf der Jagd nach dem neuesten Trend. Dabei wird deine gesamte Umwelt zur Inspirationsquelle und inspiriert dich zu neuen Entwürfen. Natürlich gehört nicht nur das Zeichnen und Kreativsein zu deinen Aufgaben, sondern auch Verhandlungen mit Produktionspartnern oder Influencern, die deine Mode tragen und promoten sollen. Damit du weißt, wer gerade der neue Liebling deiner Zielgruppe ist, solltest du selbst diversen Modeblogs und YouTubern*innen folgen, um immer up-to-date zu bleiben. Schließlich sollte es dein Ziel sein, deine Mode auf den Laufstegen dieser Welt zu präsentieren – und dafür brauchst du Kunden.

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Arbeiten als Modedesigner*in

Wichtige Fähigkeiten als Modedesigner*in

Der Begriff Mode sollte für dich für mehr als nur das kleine Schwarze oder Haute Couture stehen. Du musst unterschiedliche Stile erkennen, Kleidung in ihre jeweilige Zeit einordnen und die Handschrift der Designer*innen lesen können. Letztere solltest du nicht nur aufgrund auffälliger Logos voneinander unterscheiden. Du siehst also: Als Modedesigner*in brauchst du tatsächlich umfangreiches Fachwissen in der Fashionwelt. Wenn das sowieso dein Hobby ist, umso besser! Ansonsten ist Kreativität in diesem Job unerlässlich! Schließlich solltest du in der Lage sein eigene Designs zu entwickeln und immer wieder neue Kreationen zu gestalten, die nicht wie die Entwürfe eines anderen Modelabels aussehen. Zeichentalent und räumliches Vorstellungsvermögen sind ebenfalls mehr als ein Bonus und gehören zur Pflicht. Das räumliche Vorstellungsvermögen hilft dir beispielsweise bei Arrangements für den Laufsteg. Denn auf dem Runway muss das Kleid in seine Umgebung passen. Übrigens gehört auch Büroarbeit zu deinem Joballtag – Meetings mit Kunden*innen und Kollegen*innen stehen ebenso auf deiner Agenda wie der tägliche E-Mail-Check oder Recherchearbeiten. Da du im Entstehungsprozess von Kleidungsstücken mit Menschen aus der ganzen Welt zu tun haben wirst, solltest du gute Englischkenntnisse mitbringen.

Wie werde ich Modedesigner*in?

Um Modedesigner*in zu werden, gibt es keinen festgelegten Weg. Es gibt verschiedene Universitäten, Fachhochschulen und private Schulen, die Studiengänge, Ausbildungen und Kurse im Bereich Modedesign anbieten. Doch auch nach erfolgreichem Abschluss einer solchen Ausbildung ist dir danach nicht automatisch ein Job sicher. Hilfreich können sie dennoch sein, da manche Bildungseinrichtungen ein starkes Alumni Netzwerk haben und du auf jeden Fall das Handwerk lernen kannst. Dennoch hängt dein Erfolg in der Branche stark von deinem Ehrgeiz und Glück ab. Du solltest schon früh um Praktikumsplätze kämpfen, um deinen Fuß sprichwörtlich in die Tür zu bekommen. Leg dir unbedingt eine Mappe an! Häufig beginnt deine Karriere dann als Assistent*in eines*r Designers*in. Nach einiger Berufserfahrung bietet sich dann hoffentlich der Aufstieg zum*zur Designer*in an. Übrigens: Manche Modedesigner*innen machen zunächst eine Ausbildung zum*zur Schneider*in.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Mode ist ein sehr großer Bereich und hat viele verschiedene Abteilungen – von Trainingskleidung über Abendroben bis hin zu High Heels kannst du dich auf ein spezielles Produkt spezialisieren. Dieses kannst du an andere Interessen anpassen. Du liebst Funktionalität? Dann könnte praktische Sportkleidung dein Spezialgebiet sein! Du bist eher ein verspielter Typ und magst Kinder? Dann liegt die Wahl für deine Mode bereits auf der Hand.

Zukunftsaussichten als Modedesigner*in

Um Modedesigner*in zu werden brauchst du nicht nur viel Talent, sondern auch viel Ausdauer, Ehrgeiz und Glück. Denn in dieser Branche Fuß zu fassen ist definitiv nicht leicht und für viele bleibt das eigene Modelabel ein Traum. So hart das klingt, solltest du dir dessen unbedingt bewusst sein, bevor du diesen Karriereweg einschlägst. Entscheidest du dich, den Sprung zu wagen, solltest du früh versuchen Kontakte in der Branche zu knüpfen, da dir ein gutes Netzwerk bei deinem Branding behilflich sein kann. Außerdem öffnet es dir vielleicht die ein oder andere Tür in ein etabliertes Modelabel. Denk immer daran: Jeder fängt einmal klein an und die wenigsten Designer*innen gründen sofort ein eigenes Label. Hast du eine Anstellung heißt es Geduld haben und hart arbeiten. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, bietet sich sicherlich ein zweites Standbein an, auf das du zurückgreifen kannst, wenn dein Plan A nicht so funktioniert, wie du es dir vorgestellt hast.