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Präsenzdienstleistende*r

Recht, Sicherheit & Verwaltung

Wie werde ich Präsenzdienstleistende*r?

auch bekannt als Wehrdiener*in, Militärdienstleistender*e, Wehrdienstleistender*e, Soldat*in, Wehrdienstableistender*e, Bundeswehrsoldat*in, Bundesheersoldat*in, Grundwehrdienstleistender*e

Dem Land dienen, für Sicherheit sorgen und viel im Freien unterwegs sein, das hört sich für dich nach coolen Aufgaben an? Dann könnte der Präsenzdienst eine spannende Zeit für dich bereit halten. Solltest du auch später eine Karriere im Bundesheer anvisieren, gibt es viele Möglichkeiten. Vom Panzerkommandanten über Sanitäter bis hin zu Technikern und Militärpiloten ist alles dabei. Wehrdienstberater können dir schon bei der Stellung helfen eine mögliche Richtung zu finden. Während einer sechsmonatigen Grundausbildung lebst du dann in einer dir zugewiesenen Kaserne. Die Zeit dort ist natürlich kein Zuckerschlecken. Dein Tag beginnt bereits um 6 Uhr am Morgen mit der Tagwache. Die Befehlsausgabe findet dann um 16.15 Uhr statt und erst danach beginnt deine Freizeit. Um 24 Uhr ist übrigens Zapfenstreich. Das bedeutet bis dahin müssen alle, die keine Sondererlaubnis haben, wieder in der Kaserne sein. Am Wochenende darfst du natürlich auch nach Hause fahren.

Arbeiten als Präsenzdienstleistende*r

Wichtige Fähigkeiten als Präsenzdienstleistende*r

Während deiner Präsenzzeit wirst du physische und psychische Herausforderungen meistern müssen. Du wirst deinen Körper durch Sport, Märsche und zum Teil wenig Schlaf fordern. Gleichzeitig werden längere Zeiten im Freien, Gefechtsübungen und starker Drill deine Grenzen testen. Vor allem in Sachen Organisation und Disziplin wird dich die Zeit beim Bundesheer prägen. Hygiene und Ordnung wird in der Kaserne groß geschrieben. Natürlich lernst du auch viel über Sicherheits- und Schutzmaßnahmen und wirst immer wieder für Erste Hilfe Maßnahmen im Ernstfall geschult. Du wirst auch den richtigen Umgang mit Waffen lernen. Solltest du sowieso eine Karriere beim Bundesheer, Grenzschutz oder der Polizei planen, kann der Dienst dafür hilfreich sein. Sicherlich wirst du auch viel in Teamarbeit erledigen und manchmal entwickelt sich durch die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse eine lebenslange Freundschaft unter den Kameraden. Nach der Zeit beim Heer bist du noch bis zu deinem vollendeten 50. Lebensjahr wehrpflichtig und kannst während außerordentlichen Notständen und Unglücksfällen wieder zum Dienst beordert werden.

Wie werde ich Präsenzdienstleistende*r?

Ab dem 18. Lebensjahr kannst du als männlicher österreichischer Staatsbürger zum Bundesheer einberufen werden. Zunächst unterziehst du dich dafür der Musterung bzw. Stellung. Wirst du nach dieser als tauglich befunden, erhältst du deinen Einberufungsbescheid. Deine Einberufung musst du übrigens umgehend deinem Arbeitgeber melden. Nur so stehst du unter dem Kündigungs- und Entlassungsschutz. Nach dem absolvierten Dienst musst du innerhalb von sechs Werktagen wieder deine Arbeit antreten. Bevor die Zeit beim Präsenzdienst los geht, musst du dir jedoch überlegen, ob du für das Bundesheer geeignet bist. Solltest du dich gegen den Dienst entscheiden, musst du Zivildienst leisten.

  • Gehe zur Musterung
  • Setze deinen Arbeitgeber umgehend über deine Einberufung in Kenntnis
  • Entscheide dich: Bundesheer oder Zivildienst?

Fortbildungen und Spezialisierungen

Der Wehrdienst wird wahrscheinlich der erster Schritt in dein Arbeitsleben sein. Dadurch vermittelt er dir einen Einblick in die Welt als Soldat und kann richtungsweisend für deine Berufswahl sein. Sollte dir die Zeit in der Kaserne gefallen, kannst du dich nach dem Präsenzdienst dafür entscheiden, Soldat zu werden. Auch ein Studium beim Bundesheer ist möglich.

Zukunftsaussichten als Präsenzdienstleistende*r

Die Entscheidung zwischen Präsenzdienst und Zivildienst kann deine berufliche Zukunft entscheidend beeinflussen. Solltest du beispielsweise eine Karriere beim Bundesheer oder der Polizei anstreben, solltest du dich bei der Einberufung nicht gegen den Wehrdienst entscheiden. Denn damit verweigerst du den Dienst an der Waffe und eine Aufnahme bei der Polizei wird erheblich erschwert.