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Skilehrer*in

Freizeit & SportTourismus, Gastgewerbe & Hotellerie

Wie werde ich Skilehrer*in?

auch bekannt als Snowboardlehrer*in, Schneesportlehrer*in, Wintersportlehrer*in

Zu deinen Aufgaben gehört der theoretische und praktische Unterricht über das alpine Skifahren. Hierbei nimmst du Rücksicht auf den Wissensstand deiner Schüler und erklärst ihnen je nach Leistungsstufe verschiedene Techniken. Auch der Schwierigkeitsgrad der Abfahrt wird individuell an die Schüler angepasst. Mit Skianfängern wirst du zunächst auf eine Anfängerpiste gehen, die meist eher einem kleinen Hügel gleicht. Wenn sie die Technik beherrschen, geht es auf die blaue Piste, dann auf die rote und anschließend auf die schwarze Piste. Das Alter deiner Schüler spielt dabei übrigens keine Rolle. Skikurse gibt es für alle Altersstufen! Deswegen solltest du dich auch an verschiedene Gruppenkonstellationen anpassen können und in deinen pädagogischen Maßnahmen flexibel sein.

Arbeiten als Skilehrer*in

Wichtige Fähigkeiten als Skilehrer*in

Körperliche Fitness ist das Erste, was auf der Liste deiner Fähigkeiten stehen sollte. Denn untrainiert wirst du anstrengende Strecken mit deinen Schülern nicht meistern können. Schließlich musst du dich nicht nur auf dich selbst konzentrieren, sondern auch auf deine Schützlinge. Für diese trägst du auch sehr viel Verantwortung, während sie ihre ersten Schwünge auf der Piste machen. Da nicht von Anfang an alles reibungslos funktionieren kann, solltest du Erste-Hilfe Maßnahmen für den Ernstfall beherrschen. Damit du anderen das Skifahren beibringen kannst, solltest du natürlich einiges an Fachwissen mitbringen. Dazu gehören neben Methodik und Technik des alpinen Skifahrens auch Sportpädagogik und Englisch. Letzteres ist vor allem sinnvoll, da der Wintersport zu einem großen Teil von internationalen Touristen lebt. Dennoch solltest du darauf achten, dass deine Kurse trotz der großen Verantwortung und deinen pädagogischen Ansätzen nicht wie eine Schulstunde wirken. Schließlich kommen deine Schützlinge in die Berge, um ihre Freizeit schön zu gestalten und Spaß zu haben. Solltest du nur Skifahren und dabei nicht in direktem Kontakt mit anderen Menschen stehen wollen, dann ist dieser Beruf nichts für dich.

Wie werde ich Skilehrer*in?

Um eine Skilehrerausbildung antreten zu dürfen, musst du einiges mitbringen. Du musst ein Mindestalter von 18 Jahren, eine Ausbildung in Erster Hilfe absolviert haben und sowohl ein ärztliches Attest über deine gesundheitliche Eignung als auch ein Führungszeugnis vorlegen können. Vor allem wenn du als Skilehrer mit Minderjährigen arbeiten willst, kann es dir passieren, dass du ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen musst. Je nachdem für welchen Ausbildungsanbieter du dich entscheidest, kann sich die Ausbildungsdauer unterscheiden. Beim deutschen Skilehrer Verband, kurz DSLV, gibt es beispielsweise 4 aufeinander aufbauende Stufen bis du staatlich geprüfter Skilehrer bist. Die vier Stufen umfassen insgesamt 43 Tage, sowie einen Nachweis für 100 Stunden Praxiserfahrung.

Auch in Österreich musst du volljährig sein und eine sportmedizinische Untersuchung nachweisen. Zusätzlich musst du eine Eignungsprüfung bestehen, um an der Ausbildung zum Diplom-Skilehrer teilnehmen zu dürfen. Diese wird von den Landesskilehrerverbänden koordiniert und die Plätze werden ebenfalls durch diese vergeben. Zuvor solltest du allerdings bereits die Kurse zum Skilehrer-Anwärter absolviert haben.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Du bist ein absoluter Wintersportfan? Dann erweitere deine Tätigkeit als Skilehrer doch und werde Leiter einer Skischule oder mache weitere Fortbildungen im Bereich Snowboard oder Langlauf. Wenn dich Sport im Allgemeinen interessiert, dann kannst du zum Beispiel auch ein Studium mit einem Fokus auf Sport beginnen. Und wer weiß, vielleicht leitest du irgendwann einmal deine eigene Skischule.

Zukunftsaussichten als Skilehrer*in

Der Wintertourismus ist in Österreich und Teilen Deutschlands eine wichtige Einnahmequelle. Deswegen sind Skilehrer nicht nur an entsprechenden Skischulen gefragt, sondern auch in Sporthotels oder Freizeitzentren beschäftigt. Neben dem alpinen Skifahren zeichnet sich ein Trend zum Snowboardfahren ab, der das Skifahren jedoch nicht ablöst. Trotzdem bietet es sich an, zusätzlich einen Kurs zum Snowboardlehrer zu absolvieren. Denn je mehr Qualifikationen du nachweisen kannst, desto besser hebst du dich von der Konkurrenz ab. Grundsätzlich ist dieser Beruf saisonal begrenzt, da du deine Tätigkeit nur ausüben kannst, wenn auch tatsächlich Schnee liegt. Für das restliche Jahr solltest du dir also eine andere Beschäftigung suchen. Wenn du trotzdem etwas mit Sport machen möchtest, könntest du beispielsweise als Fitnesstrainer arbeiten.