YouTuber*in

Medien, Druck & DesignMarketing & Kommunikation

Wie werde ich YouTuber*in?

auch bekannt als Videoblogger*in, Vlogger*in

Hauptberuflich YouTuber zu sein, ist mehr Arbeit als du anfangs vielleicht denkst. Je nach Genre, in dem du dich mit deinen Videos bewegst, variieren Länge und Arbeitsumfang für deine Aufnahmen. So stecken beispielsweise in einem gut geschnitten und erfolgreichen Comedy-Video mehrere Stunden Ton-, Schnitt- und Bildarbeit. Auf jeden Fall musst du für diesen Beruf Leidenschaft mitbringen, um erfolgreich zu sein. Die Qualität deiner Videos hängt von der Geduld und dem Spaß ab, den du bei der Arbeit hast. Mit 100.000 Abonnenten verdienst du im Schnitt ausreichend Geld, um von deinen Videos leben zu können. Die meisten YouTuber fangen hobbymäßig mit dem Videodrehen als Amateure an. Mit zunehmenden Klickzahlen steigert sich meist auch die Professionalität, was widerum mehr Zugriffe mit sich bringt. Um in diesem Job bekannt zu werden, liegt es an dir, deine Videos konstant weiterzuentwickeln, neue Ideen umzusetzen und dabei dem Feedback deiner Fangemeinde auf YouTube einen hohen Stellenwert einzuräumen.

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Arbeiten als YouTuber*in

Wichtige Fähigkeiten als YouTuber*in

Besonders von älteren Menschen wird der Beruf des YouTubers oftmals unterschätzt. Denn hinter einem Video von ein paar Minuten steckt oftmals stundenlange Arbeit – vom Skript bis hin zur Auswahl der richtigen Musik. Auf der technischen Seite verlangt die Videoproduktion einiges an Know-How im Umgang mit Schnitt- und Fotobearbeitungssoftware von dir. Idealerweise zeichnest du dich durch Netz-Affinität und Erfahrung im Umgang mit andern social media Plattformen, wie Facebook, Twitter und co, aus.

Wenn du viele Fans mit deinem Schaffen erreichen möchtest, brauchst du kreative und authentische Clips. Erst wenn man dir anmerkt, dass du selbst Spaß dabei hast und mit Begeisterung bei der Sache bist, wirst du deinen Beliebtheitsgrad steigern und zu einem der Besten oder sogar zum Star werden können.

Für deine YouTube-Karriere hilft es dir, wenn du gut im Organisieren und Zeitmanagement bist. Einen langen Atem und selbstbewusstes Auftreten empfehlen zudem Kollegen, die bereits erfolgreich sind.

Wie werde ich YouTuber*in?

Um YouTuber zu werden, musst du keine spezielle Ausbildung absolvieren. Viel mehr starten die meisten Kanäle auf der Plattform als Hobby und vergleichsweise unprofessionell. Somit ist der übliche Weg unabhängig von deiner Schul- bzw. Hochschulbildung und es kommt vielmehr auf deine individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse an.

Egal in welchem Genre du auf YouTube tätig bist (Beauty, Musik, Sport, Comedy,...) – mit Videoproduktion von Skript über das Filmen bis hin zum Schneiden musst du dich in jedem Fall intensiv beschäftigen. Hierbei kann es durchaus hilfreich sein, wenn du Kurse oder Workshops besuchst. Für den Anfang ist dies auch online zum Beispiel unter Zuhilfenahme von Tutorials möglich. Gleichzeitig bieten dir derartige Fortbildungen eine gute Möglichkeit deinen Kanal zu professionalisieren.

Das Thema Spezialisierung solltest du nie aus den Augen lassen, denn viele der bestehenden YouTube Stars beanspruchen eine spezielle Sparte. Hierbei handelt es sich allerdings um deinen individuellen Werdegang und deine persönliche Weiterentwicklung, wofür du dir zwar Tipps holen kannst, die letztendlich aber nur du selbst in der Hand hast.

  • generell kein spezielles Studium nötig
  • Studiengang „Social Media TV“ an der Macromedia Hochschule in Köln
  • Studien im Bereich Medien und Kommunikation hilfreich
  • Fachstudien, um zu speziellen Themen zu bloggen (eher selten)

Fortbildungen und Spezialisierungen

  • Professionalisierung durch Kurse und Workshops möglich
  • Tutorial-Videos und Tipps im Internet
  • persönliche Weiterentwicklung

Zukunftsaussichten als YouTuber*in

Wenn du erst einmal einen erfolgreichen Kanal auf YouTube hast, ist der Besuch von Events und die Werbung auf Social Media Seiten, wie Facebook, Twitter und co, ein sehr wichtiger Schritt. Das Hauptziel ist die Steigung deiner Abonnentenzahl und deines Bekanntheitsgrades. Vor allem durch Kooperationen mit anderen Kanälen und Werbepartnern kommst du diesem Ziel näher. Aktuell erleben YouTuber einen regelrechten Boom, selbst in klassischen Printmedien erscheinen mittlerweile viele Artikel über sie. Das Feld ist noch vergleichsweise neu und scheint zumindest für die nähere Zukunft eine gute Perspektive zu haben, allerdings wird die Konkurrenz um Zuschauer immer härter. Insbesondere im Bereich Gaming gibt es mittlerweile eine sehr hohe Anzahl an Videomachern. Manche der besten YouTuber schließen sich deshalb zusammen, um gemeinsame Features zu erstellen. Manche werden direkt von größeren YouTube-Agenturen unter Vertrag genommen. Dieser Job lebt von Innovation und neuen Ideen. Deine Möglichkeiten sind daher also sehr vielfältig, sodass du deine eigenen Visionen durch Videos in die Realität umsetzen und damit Menschen begeistern kannst.