Arbeiten als Zahnarzt/-ärztin?

Was ist dein Job als Zahnarzt/-ärztin?

Als Zahnarzt behandelst du verschiedene Arten von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. Außerdem berätst du deine Patienten über die richtige Zahnhygiene. Zu deinen Aufgaben zählen unter anderem das Entfernen von Karies, das Füllen von Zahnlücken oder das Anfertigen von Röntgenbildern. Ein wichtiger Bestandteil deiner Arbeit ist hierbei der Umgang mit zahntechnischen Instrumenten, wie Gebläse, Bohrer, Schleifer usw., mit denen die Eingriffe vorgenommen werden. Deinen Patienten hilfst du mit Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen im Mundraum. Nicht selten begleitest du sie hierbei über viele Jahre hinweg, auch wenn du nur im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen den Gesundheitszustand überprüfst. Du kannst zum einen entweder als Assistenzarzt oder als angestellter Zahnarzt in einer größeren Einrichtung arbeiten. Zum anderen hast du die Möglichkeit, deine eigene Praxis zu eröffnen. In ersterem Fall erstellst du mit den anderen Mitarbeitern einen Zeitplan, um optimal arbeiten zu können. Wenn du hingegen selbstständig bist, sind deine Zeiten frei einteilbar und du hast eine sehr hohe Eigenverantwortung.

Fakten

Einkommen:
2.550 - 2.830 Euro/Monat
Männlich/Weiblich:

Männer: 57% – Frauen: 43%

Bildungsweg:

Studium

Regelstudienzeit:
6 Jahre (12 Semester)
Wichtige Schulfächer:

Mathematik, Biologie, Physik, Chemie

Zukunftsaussichten als Zahnarzt/-ärztin

Der Bedarf nach gut ausgebildeten Zahnärzten ist langfristig gesehen gesichert. Wie in anderen medizinischen Berufen sind deine Zukunftsaussichten allerdings von verschiedenen, teils unbeeinflussbaren Faktoren abhängig. Wichtig ist es hierbei, vor allem den Wandel des Gesundheitssystems im Blick zu behalten, denn deine ärztlichen Leistungen werden zu einem entscheidenden Anteil über Krankenkassen abgerechnet und diese passen die Höhe und Art der Übernahme von spezifischen Arztkosten laufend an. Eine bedeutende Rolle spielen außerdem demografische Entwicklungen für dich. Aktuelle Prognosen verraten, dass der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft steigen, die Gesamtzahl jedoch sinken wird. Auch wenn sich dadurch die Zusammensetzung deiner Klientel verändern wird, kannst du grundsätzlich damit rechnen, dass dein Verdienst überdurchschnittlich gut und stabil bleiben wird. Jedoch gilt es ebenso als wahrscheinlich, dass die Zahl der Einzelpraxen einen Rückgang verzeichnet. Denn moderne Geräte auf dem aktuellsten Stand der Technik sind in der Anschaffung sehr teuer und erfordern umfassende Finanzierungsmodelle. Diese lassen sich wesentlich leichter stemmen, wenn du dich mit anderen Zahnärzten zusammenschließt und zum Beispiel eine Gemeinschaftspraxis betreibst.

Wie werde ich Zahnarzt?

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Als Kind hast du dir auch ohne die Zahnfee immer brav die Zähne geputzt? Jetzt möchtest du auch andere dazu motivieren? Dann könnte der Beruf von Zahnärzten etwas für dich sein! Als solcher darfst du gegen Karies kämpfen und deinen Patienten ein schönes Lächeln schenken.