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Jana NorthcoteAuszubildende Köchin • 3. Ausbildungsjahr
Stadt
Salzburg
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass man zum Beispiel für ein Event das gesamte Buffet organisieren und planen kann und wenn die Gäste zufrieden sind, ist das ein tolles Gefühl.“ Jana Northcote befindet sich derzeit im dritten Lehrjahr als Köchin und besucht die Berufsschule, wo sie sich praxisbezogenes Fachwissen aneignet. Vom Mise-en-Place, über Schneidetechniken bis hin zum Anrichten von Speisen hat sie schon alles gelernt. Was findet sie am Tollsten? “Da ich am liebsten in der Pâtisserie bin, darf ich diesen Posten selbst betreuen.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Jana Northcote ich arbeite im Gasthaus zu Schloss Hellbrunn als Köchin und bin im dritten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache meine Lehre im Gasthaus zu Schloss Hellbrunn. Der Lehrberuf Koch besteht aus drei Jahren. Man geht drei Mal in die Berufsschule und die Berufsschule besteht immer aus zwei Monaten. Man hat ähnliche Fächer wie im Gymnasium oder wie in der Hauptschule nur dass die Fächer fachbezogener sind. Man lernt wirklich das, was man im Beruf braucht zum Beispiel Speisenkunde, Menükunde, Ernährungskunde oder auch Touristik, wo man über den Tourismus in Österreich lernt. Man lernt über Getränke und alles mögliche, was man brauchen kann. Im ersten Lehrjahr lernt man vor allem die Schneidetechniken und ein richtiges Mise-en-Place, man lernt seinen Arbeitsplatz herzurichten und an den einzelnen Stationen die Vorbereitungsarbeiten. Im zweiten Lehrjahr lernt man alles über Fisch und auch ein bisschen über Fleisch. Man darf teilweise schon eigenständige Arbeiten machen. Im dritten Lehrjahr hilft man beim Küchenchef und beim Souschef mit, man stellt Saucen her, man hilft beim Fleisch und man darf schon selber anrichten. Da ich am liebsten in der Patisserie also in der der Süßspeisenküche bin, darf ich diesen Posten selbst betreuen. Ich komme in der Früh in die Küche, richte meinen Arbeitsplatz her, mache mir eine Mise-en-Place Liste, was ich alles über den Tag zu tun habe und dann arbeite ich die einzelnen Punkte durch. Zu Mittag gibt es das Mittagsservice, wo a la carte Gerichte geschickt werden und am Abend sind meistens Veranstaltungen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Tirol geboren, bin dort zur Hauptschule gegangen. Dann bin ich in Saalfelden auf das Sportgymnasium gegangen, habe dort die Matura gemacht und wollte danach eine körperliche, handwerkliche Tätigkeit ausüben, da ich mich für kein Studium entscheiden konnte und ich wollte mir später mein Studium selbst finanzieren. Dadurch bin ich zur Kochlehre gekommen, weil ich kochen schon immer gerne gemocht habe und bin seit 2013 bei der Firma Gassner im Schloss Hellbrunn. Ich habe mich dort per Email beworben, ein Bewerbungsgespräch gehabt und bin dort aufgenommen worden.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte stressresistent sein und eine gute körperliche Fitness haben, weil man oft den ganzen Tag auf den Beinen steht und vor allem sollte man auch Liebe zum Beruf haben und Kreativität.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass wenn man schon ein wenig Erfahrung hat, schon teilweise einen ganzen Posten für sich haben kann. Man kann zum Beispiel für ein Event das gesamte Buffet wie das Nachspeisenbuffet organisieren, planen und wenn dann alle Gäste zufrieden sind und der Küchenchef zufrieden ist, dann ist das einfach ein tolles Gefühl.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung beim Lehrberuf Koch sind vor allem die Dienstzeiten. Am Wochenende ist meistens Arbeitszeit und die Arbeitszeiten sind auch oft bis spät in die Nacht. Zu dem sollte man Geduld haben, oft gelingt eine Speise nicht beim ersten Mal, sondern erst beim zweiten oder dritten Mal.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag in meinem Leben ist, dass man von der Ausbildung her wirklich das macht, was einem am Herzen liegt und sich von niemandem etwas einreden lässt. Denn im Endeffekt steht man selbst in der Arbeit und das die meiste Zeit und dann sollte man das machen, was man wirklich gern tut.

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