Magdalena PeterAuszubildende Lehrling für Lebensmitteltechnikbei Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG
Stadt
Dornbirn
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Das Coolste an der Lehre ist, dass man in jede Abteilung einmal reinschnuppern darf, wie zum Beispiel in der Materialwirtschaft oder der Qualitätssicherung.“ Magdalena Peter ist seit 2015 Lehrling für Lebensmitteltechnik und aktuell im 1. Lehrjahr bei Ölz Meisterbäcker. Zu der Ausbildung kam sie über ein Zeitungsinserat. Nach dem Schnuppern war ihr klar, dass das genau das richtige für sie ist. „Das frühe Aufstehen und die körperliche Arbeit ist am Anfang gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Peter Magdalena, mache bei Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH die Lehre zur Lebensmitteltechnikerin und bin im ersten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ölz ist ein Industrieller Hersteller für Backwaren, bildet Lebensmitteltechniker aus und die Lehre dauert dreieinhalb Jahre. Man ist jedes Jahr auf einer Produktionslinie und man wechselt jedes Jahr auf eine andere Linie. Man kommt auch in die Technik, in die Werkstatt und dort lernt man schweißen und eigentlich alles Notwendige. Derzeit bin ich auf der Produktionslinie 8, hier werden hauptsächlich Linzer hergestellt. Marmorkuchen, Schokokuchen, kleine Snacks und eigentlich alles, was Kuchen angeht, machen wir. Ich komme morgens in die Firma, stempel mich ein. Meistens bin ich in der Mischerei und helfe Teig mischen oder ich bin an der Anlage selbst oder ich mache was gerade anfällt, zum Beispiel Formen hinlegen oder man muss aus dem Lager etwas holen (Rohstoffe oder so) oder man muss Qualitätskontrolle machen. Zusätzlich zu der normalen Ausbildung hat man jedes Jahr zehn Wochen Berufsschule in Wels. Hier lernt man Theorie wie Mathe und auch die ganzen Lebensmittelgesetze. Es kommen noch andere Lebensmittelsparten dazu wie zum Beispiel Fruchtsäfte, Fleischereibetrieb und alles was mit Lebensmittel zu tun hat. In der Schule hat man auch viel Praxisunterricht, ist im Labor und man ist auch viel in der Werkstatt, hier lernt man alles, was zur Technik dazu gehört. Am Schluss der drei Jahren hat man die Lehrabschlussprüfung, wenn man diese schafft ist man dann ausgebildete Lebensmitteltechnikerin.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe ganz normal Volksschule, Hauptschule und dann die allein-wirtschaftliche Fachschule gemacht und nachdem diese dann fertig war, habe ich mir eine Lehrstelle gesucht. In der Zeitung bin ich auf Ölz Meisterbäckerei gekommen. Lebensmitteltechnik hat mich interessiert und ich habe zwei Tage geschnuppert und es hat mir total gut gefallen und ich wusste, ich will das. Dann habe ich mich beworben, zum Glück die Lehrstelle bekommen und 2015 angefangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man braucht auf jeden Fall die Fähigkeit zum früh aufstehen. Es ist später dann Schichtbetrieb als Lehrling noch nicht aber danach ist Schichtbetrieb. Man muss früh aufstehen können und man muss sich selber motivieren können, weil man früh im Stehen arbeiten muss. Man muss oft längere Zeit das Gleiche machen, hierfür braucht man auch Geduld.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an der Lehrstelle ist, dass man einmal in jede Abteilung der Firma kommt. Man kommt in die Materialwirtschaft, in die Qualitätssicherung und man darf auch einmal mit dem Frischdienstfahrer mitfahren. Ansonsten ist man hauptsächlich auf einer produzierenden Linie, diese wechseln aber jedes Jahr, das heißt man kommt mit anderen Produkten in Berührung, man kommt zu freien Raumlinien oder zu ein Raumlinien. Man sieht alles, inklusive Personalabteilung, das macht es sehr vielseitig. Das ist das Coolste.

Was ist die größte Herausforderung?

Am Anfang ist es auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Gerade für Mädchen ist es schon eine körperliche Belastung, wenn man am Anfang in der Mischerei ist und viele schwere Sachen heben muss, aber es ist kein Problem um Hilfe zu fragen. Das frühe Aufstehen ist auch eine Herausforderung, aber es ist alles Gewöhnungssache.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Man sollte viel ins Ausland gehen, solange man jung ist, um fremde Sprachen und fremde Leute kennenzulernen, zum Beispiel im Rahmen eines Au-Pair Praktikums. Wichtig ist es, früh selbstständig werden, das ist gut.

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