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Saadet ManavAuszubildende Industriekauffraubei Deutsche Bahn
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Ich wollte irgendwas mit Wirtschaft machen”, war Saadet Manav nach dem Abitur klar. So entschied sie sich für die Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Deutschen Bahn. Dabei lernt sie verschiedene Abteilungen kennen und kann sich danach für eine entscheiden. Ein wichtiger Ratschlag für sie: “Meinen ausländischen Hintergrund nicht als Einschränkung, sondern als Vorteil zu sehen.”

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Saadet Manav, ich bin Auszubildende als Industriekauffrau bei der DB Schenker Rail Deutschland AG.

Worum geht’s in deiner Lehre?

In der Ausbildung geht es darum, dass man verschiedene Abteilungen durchlaufen muss, wie zum Beispiel Personalmanagement, Qualitätssicherung und ähnliches. Man muss dort die Abteilungen in kaufmännischer Hinsicht unterstützen. Man sieht auch was die einzelnen Mitarbeiter so machen und man wechselt alle drei Monate und kommt in eine neue Abteilung. Die Ausbildung dauert drei Jahre lang und dementsprechend wechselt man auch die Abteilungen. Man verbringt viel Zeit im Büro, aber ab und zu ist man auch mal draußen unterwegs und muss dort irgendwelche Besprechungen planen oder Räume für eine Besprechung vorbereiten, und das dann auch wieder nachbereiten, indem man auch wieder die Zusammenstellungen macht etc., worüber es in der Besprechung ging. Es geht einfach um alles, telefonieren, Gespräche planen oder je nachdem, wenn man in der Qualitätssicherung zum Beispiel ist, muss man Auswertungen für die Abteilungen machen. Ziel der Ausbildung ist es, dass man die verschiedenen Abteilungen sieht und dann auch in jeder Abteilung einsatzfähig ist. Wenn man zum Beispiel Einkauf, Vertrieb, Personalmanagement macht, muss man sich danach entscheiden wo man hin will und dementsprechend wird man geschult.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin nach der Grundschule direkt in die Hauptschule gegangen. Bin von dort ins Gymnasium gewechselt und bis in die zehnte Klasse gegangen. Von dort habe ich auf die Fachoberschule für Wirtschaft gewechselt und mein Fachabitur gemacht. Dort habe ich mich bei der Bahn als Auszubildende zur Industriekauffrau beworben. Ich wollte irgendetwas mit Wirtschaft machen und als ich erfahren habe, dass die Industriekaufleute eine große Auswahl haben, dachte ich mir, dass es für mich geeignet ist, weil man sich nicht an eine Abteilung fesselt, man sieht mehrere Abteilungen und kann sich nachher entscheiden wo man hin will, wenn es vom Personalbedarf passt.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man braucht nicht unbedingt ein Fachabitur etc., es würde auch eine mittlere Reife reichen. Man sollte sich auf jeden Fall gut ausdrücken können und kommunikationsfähig sein, planerisch denken und bisschen in die Zukunft schauen. Also wie mache ich die Auswertung, damit sie uns weiterbringt, wie muss ich das gestalten, das gehört dann schon mit dazu.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist, dass man verschiedene Abteilungen sieht und auch sämtliche Unternehmensprozesse sieht, und auch merkt, wie diese miteinander verflochten sind. Es ist immer wieder etwas Neues und nicht immer wieder dasselbe.

Was ist die größte Herausforderung?

Das wäre dann die Flexibilität, da man ständig in einer anderen Abteilung ist, muss man sich wieder an andere Arbeitsweisen etc. gewöhnen. Dann ist es auch, dass man viel mit Zahlen arbeiten muss. Es ist zwar nicht rechnen, aber es sind die Auswertungen, die man machen muss und dazu sind Zahlen das A und O. Und, dass es auch zukunftsorientiert ist. Man muss mit den Auswertungen die man macht auch voraussehen und dementsprechend auch gestalten.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag, den ich bekommen hab, ist dass ich, trotz meines ausländischen Hintergrundes, diesen nicht als Einschränkung sehen soll, sondern auch als einen Vorteil und das habe ich denke ich gut wahrgenommen.

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