Arbeiten als Art Director?

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Was ist dein Job als Art Director?

Wer gern malt, wird Maler. Art Director zu sein, bedeutet mehr als nur gestalterischen Ausdruck walten zu lassen. Es stimmt, dass sich bildnerische Kreativität bereits in früher Kindheit entwickeln und fördern lässt. Das Zeug zum Art Director haben jedoch vor allem Menschen, die nicht nur gestalterisches Talent haben und Designgrundlagen beherrschen. Hier geht es vor allem darum, gestalterische Entscheidungen zu treffen und diese auch kommunizieren zu können. Als Art Director bist du für den gesamten medialen Auftritt von Produkten, Dienstleistungen und manchmal auch Personen verantwortlich. Dazu gehören die gestalterischen Bestandteile nahezu aller Medien, die Bildelemente aufweisen, also Bewegtbilder ebenso wie Printprodukte. Von der Logoerstellung über Fotoauswahl, Layout, Farbwelt, Formensprache bis hin zur Frage, ob ein Text nun ein- oder zweizeilig gesetzt werden sollte, entscheidest du mit, was am besten aussieht. Du gestaltest das Corporate Design von Unternehmen, sprichst Empfehlungen über Aussehen von Marken und Produkten aus und machst Lösungsvorschläge, wenn Marken, Produkte oder Unternehmen Attraktivitätsdefizite haben. Das macht deine Arbeit äußerst vielfältig: An einem Tag gestaltest du Flyer für ein Event, am nächsten bearbeitest du Bilder für den Social Media Auftritt des Unternehmens und am dritten Tag entwirfst du das Layout eines Magazins oder organisierst eine Kampagne. Plakate, Broschüren und anderes Infomaterial gehören ebenso zu deinem Aufgabenspektrum wie die bildliche Idee von TV- und Kinospots.

Fakten

Gehalt:

ca. 4.300 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 80% – Frauen: 20%

Regelstudienzeit:

Regelstudienzeit:

  • Bachelor: 6 Semester
  • Master: 4 Semester
  • Diplom (auslaufend): 8 Semester
Bildungsweg:

Studium

Wichtige Schulfächer:

Deutsch, Kunst, Informatik

Zukunftsaussichten als Art Director

Deine Zukunft im Beruf des Art Directors hängt stark von deinem Engagement ab. Wie in allen gestalterischen Berufen ist eine aussagekräftige (also attraktiv gestaltete) Webseite mit Angaben zu deiner Person und einem Portfolio unabdingbar. Dort verlinkst du auch deine bereits abgeschlossenen Projekte aus vergangenen Jobs, sodass zukünftige Arbeitgeber oder Kunden sofort sehen können, was du kannst. Ein gutes Portfolio erstellt sich natürlich nicht von selbst. Rechne daher damit, dass du bereits während deiner Ausbildung bzw. deines Studiums an diversen Projekten arbeitest, ohne dabei gleich Geld zu verdienen. Sei es Fotografie, Grafik oder Webdesign – Referenzen helfen dir immer, dich auf dem Arbeitsmarkt zu profilieren. Gute Chancen als Art Director bieten sich derzeit im Bereich der digitalen Medien, da hier eine große Nachfrage seitens der Unternehmen besteht. Doch auch viele Selbstständige haben oder benötigen eine eigene Webseite, die ihr Können und ihr Angebot repräsentiert, ohne ihre persönliche Note außer Acht zu lassen. Als Art Director im Bereich Webdesign entwirfst du genau diese und passt den Unternehmensauftritt an die technischen Bedingungen des Internets an. Auch in Agenturen werden immer wieder Art Directoren oder Grafiker gesucht. Allerdings solltest du – wie bei den meisten Berufen – nicht von Anfang an mit einem Spitzenverdienst rechnen.

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