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Florian GlawoggerAuszubildender Elektrotechniker • 2. Ausbildungsjahrbei ANDRITZ
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“In der Elektrotechnik ist es so, dass man sich damit beschäftigen muss, damit man die einzelnen Elemente versteht.“ Während seiner Lehre zum Elektrotechniker bei ANDRITZ hat Florian Glawogger in verschiedenen Abteilungen die Möglichkeit, das zu tun. Zur Zeit arbeitet er im Anlagenbau, wo Anlagen für Wasserkraftwerke angefertigt werden. “Wenn ich mein eigenes Projekt krieg und ich kann das Erlernte anwenden und das fertige Produkt in Händen halten: Das ist für mich das Schönste und motiviert mich.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Glawogger Florian, ich lerne Elektrotechnik und bin im zweiten Ausbildungsjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich bin im Bereich Elektrotechnik tätig, ich durchlaufe insgesamt vier Lehrjahre. Am Anfang der Lehre ist man eineinhalb Monate in der Lehrwerkstätte und bekommt eine Grundausbildung in Metall, Bohren und Feilen. Dann geht es weiter in den Anlagenbau, da ist man bis zur Berufsschule. In der Berufsschule wird nochmal theoretisch auf das Modul eingegangen und man erhält Tipps. Nach der Berufsschule gibt es den Versetzungsplan. Wir in der Firma hier haben vier Elektrotechnik-Abteilungen, davon sind drei Instandhaltungen und eine Anlagenbau. Nach der Berufsschule ist man zwei bis drei Monate in jeder Abteilung und kann sich das genauer anschauen. Ich bin im zweiten Lehrjahr und bin zur Zeit im Anlagenbau tätig. Wir bauen Anlagen für Wasserkraftwerke. Da bauen wir in der Anlage die Verstrebungen ein, müssen die Montageplatten anzeichnen und bohren. Anschließend werden alle Teile eingesetzt. Wenn die Grundausstattung aufgebaut ist, beginnen wir mit Verdrahtungsarbeiten. Wir müssen oft verschieden Arten von Schaltungen einbauen, Schützschaltungen oder Motorschützschaltungen. Wir müssen verschiedenste Widerstände und Motoren anschließen. Das geht dann weiter zum Prüfer, der kontrolliert alle Schaltungen durch und wenn er uns das Okay gibt, dann geht es weiter zum Versand. Ich werde noch paar Wochen im Anlagenbau tätig sein, dann gehe ich für zwei Monate in die Berufsschule und danach werde ich wieder in den einzelnen Sparten aufgeteilt sein. Zwei Monate Haustechnik und drei Monate Instandhaltung. Ich muss dann noch ein viertes Lehrjahr absolvieren und am Ende schließe ich die Lehre mit der Lehrabschlussprüfung ab.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Meierhof in Eisbach-Rhein aufgewachsen und bin in Schirning zur Volksschule gegangen. Dann bin ich weiter nach Graz in die Informatik-Hauptschule gegangen und anschließend ins Polytechnikum nach Deutschfeistritz mit dem Zweig Elektrotechnik. Im Polytechnikum hatten wir zwei Schnupper-Wochen und ich kenne zwei Andritz-Mitarbeiter, die mir empfohlen haben, mir das mal anzuschauen. Nach den ersten zwei Tagen war es für mich schon klar, dass es das ist, was ich machen will. Und jetzt bin ich schon seit 2014 bei Andritz und es gefällt mir noch immer super.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte für den Beruf sehr flexibel sein, da man nicht immer nur mit elektrotechnischen Sachen zu tun hat. Man muss auch mal Metallarbeit machen, zum Beispiel Bleche anpassen. Bei Lüfterkästen ist es oft mal so, dass das Blech nicht genau in die Anlage passt, da muss man es dann zuschneiden, abflexen und dann entgraten. Fingerfertigkeit ist ebenfalls sehr wichtig, da man oft mit feinen Drähten zu tun hat.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Wenn ich mein eigenes Projekt erhalte, ich das Gelernte anwenden kann, es dann auch richtig ist und ich dann auch das fertige Produkt in den Händen halten kann. Das ist für mich das Schönste und gibt mir dann auch einen Stoß und motiviert mich weiterhin.

Was ist die größte Herausforderung?

Am Anfang ist das Planlesen die größere Herausforderung, da man noch nicht so ein technisches Verständnis hat und man noch nicht genau weiß, wie die einzelnen Bauteile schalten und wo man sie wie einsetzen kann.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich bekam einmal den Ratschlag: Ohne, dass man sich die Hände dreckig macht, lernt man nichts. Also in der Elektrotechnik ist es wirklich so, dass man sich damit beschäftigen muss, damit man die einzelnen Elemente versteht. Zum Beispiel bei gewissen Automaten, warum schaltet das bei diesem Strom jetzt anders als bei dem anderen. Da muss man sich wirklich konkret damit befassen.

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