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Lukas HieblerAuszubildender Zerspanungstechniker • 3. Ausbildungsjahrbei ANDRITZ
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Der wichtigste Ratschlag, den mir jemand gegeben hat, ist: Geh weiter zur Schule oder mach eine Ausbildung. Hauptsache, du machst etwas.“ Dazu hat sich Lukas Hiebler dann auch entschlossen und sich für eine Lehre bei ANDRITZ als Zerspanungstechniker beworben. Im ersten Lehrjahr hat alles am Schraubstock angefangen. Im dritten Lehrjahr hat er jetzt die Möglichkeit in verschiedenen Abteilungen zu arbeiten. “Das Coolste an meiner Ausbildung ist, ganz zum Schluss das fertige Bauteil in Händen zu halten. Das ist ein cooler Moment.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Hiebler Lukas. Ich lerne Zerspanungstechniker, bin im dritten Lehrjahr und arbeite bei der Andritz.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache die Ausbildung als Zerspanungstechniker und bin derzeit im dritten Lehrjahr. Im ersten Lehrjahr hat alles angefangen mit dem Schraubstock. Dort lernten wir das Feilen, Sägen, Bohren und Gewindeschneiden. Nach dem Schraubstock ist der Drehen- und Fräsengrundkurs gekommen für uns Zerspanungstechniker. Dort erlernten wir drehen und fräsen und nach den Grundkursen machten wir schon die ersten Aufträge, die uns der Meister zu teilte. Das waren leichte Aufträge wie Scheiben zu drehen oder leichte Gewinde zu schneiden. Danach, im zweiten Lehrjahr hatten wir den CNC-Grundkurs und im höheren Lehrjahr werden wir an den CNC-Maschinen eingeschult. Im dritten Lehrjahr haben eine Art Stationenbetrieb. Dort wechseln wir alle paar Wochen die Abteilung. Ich bin jetzt für fünf Wochen in der Lehrwerkstatt und helfe dort das zweiten Lehrjahr und mache Aufträge. Mein Alltag sieht aus wie folgt: in der Früh oder am Anfang des Tages gibt der Meister mir einen Auftrag der zu erledigen ist. Diesen erledige ich. Das kann alles sein, angefangen von Gewinden bis zu Hülsen und der wird intern in der Lehrwerkstatt kontrolliert und danach kommt das ganze ins Werk und wird in ein Bauteil eingefügt. In den ersten drei Lehrjahren hat man neun Wochen Berufsschule. Im vierten Lehrjahr sind es nur noch vier Wochen. In der Berufsschule geht es darum, nur theoretisches zu erlernen. In den Fächern wie MT, bedeutet Mechanische Technologien, erlernen wir Bauteilkunde, Werkstoffkunde und so weiter. Wir haben auch noch andere (allgemeine) Fächer wie Deutsch, Englisch oder Mathematik. Werkstätte gibt es auch noch, dort lernen wir praktische Dinge wie drehen, fräsen oder schweißen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin zuerst in das BORG (Bundesoberstufenrealgymnasium) mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie gegangen. Dort hat es mir nicht gefallen, weil es mir zu theoretisch war. Durch einen Zufall haben Bekannte meiner Eltern gesagt, dass die Andritz noch einen Lehrling als Zerspanungstechniker sucht. Da habe ich mich beworben. Zuerst war ich dort schnupper, hatte danach einen Aufnahmetest und ein Bewerbungsgespräch. Jetzt bin ich hier im dritten Lehrjahr.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man braucht technisches Geschick, muss geduldig sein und sehr genau.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dann ganz am Schluss das fertige Bauteil in den Händen zu halten, wenn davor ein paar Tage oder ein paar Wochen daran gearbeitet hat und am Schluss das fertige Bauteil hat. Das ist ein cooler Moment.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist die Genauigkeit. Dadurch, dass man sehr kleine Toleranzen hat wie etwa ein Hundertstel, dass sind ca. 0,01 mm und da fällt es schwer die Toleranz einzuhalten.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag den mir jemand gegeben hat ist: “Mache eine Ausbildung! Geh weiter zur Schule oder mache eine Ausbildung! Hauptsache du machst etwas.” Denn weiterbilden kann man sich später immer noch und es ist wichtig, dass man etwas erlernt.

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