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Laura HölzlAuszubildende Bankkauffraubei UniCredit Bank Austria AG
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Man sollte sich nicht unterkriegen lassen und nicht alles so persönlich nehmen, wenn mal etwas vorfällt” ist der wichtigste Ratschlag, den Laura Hölzl geben kann. Das Coolste an ihrem Job als Lehrling zur Bankkauffrau bei Bank Austria? “Wenn der Kunde zu dir kommt und dir von Problemen oder Wünschen erzählt und du die perfekte Lösung für ihn findest, das ist einfach ein gutes Gefühl!”

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin die Laura Hölzl, ich bin jetzt im dritten Lehrjahr bei der Bank Austria, als Bankkauffrau.

Worum geht’s in deiner Lehre?

In der Bank Austria ist es so, dass man in jedem Lehrjahr in einer anderen Filiale ist. Ich bin jetzt schon in der dritten Filiale. Im Moment bin ich in Bregenz am Kornmarktplatz, bin dort in der Kundenbetreuung und im Service. Ich darf schon kleine Kundengespräche selber führen und bin am Serviceschalter. Die Kunden kommen dann zu mir, wenn es irgendwelche Fragen gibt, Probleme, oder sie möchten eine Beratung, dann leite ich das weiter und wenn ich es selbst kann, mache ich es natürlich auch selber. Ich bin die ganze Woche in der Filiale, außer am Dienstag, da habe ich immer Berufsschule. Da ich das ganze Jahr Berufsschule habe, habe ich einmal wöchentlich Berufsschule und nebenbei haben wir auch immer wieder Seminare in Wien, Verkaufsseminare und Fachseminare, also ganz verschieden. Da dürfen wir dann nach Wien reisen und dort dort ein paar schöne Tage verbringen.Am Anfang da war es schon eher weniger - da ist man mehr beim Kundenbetreuer dabei gesessen und hat viel zugehört und selber gleich Power Points durchgeblättert und Lernprogramme durchgearbeitet. Je länger ich da dabei war, umso mehr Aufgabenbereiche habe ich dann auch gehabt und mehr Erfahrung mit den Kunden und umso größer ist dann auch die Arbeit geworden.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Vorarlberg in Hörbranz aufgewachsen, ich bin dort in die Volks- und Hauptschule gegangen. Danach habe ich dann das neunte Schuljahr im Marienberg gemacht, das ist eine Handelsschule bei uns. Für mich war aber ganz klar, ich möchte danach arbeiten gehen und habe deswegen auch nur die Einjährige gemacht. Dann bin ich ganz kompliziert über viele Wege, Freunde, Bekannte, über die Familie zur Bank Austria gekommen, habe mich dann dort beworben und jetzt bin ich schon im dritten Lehrjahr.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte sehr kommunikativ sein, das ist ganz wichtig, wenn man schüchtern ist, wird es glaube ich wirklich schwierig. Dann sollte man hilfsbereit sein, auf Menschen zugehen können, nett und selbstbewusst sein. Das sind so die Eigenschaften, bei denen ich denke, das sollte ein Bankbetreuer haben.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Die Kundentermine, die ich habe. Das ist einfach etwas Schönes, wenn der Kunde zu dir kommt und von Problemen oder Wünschen erzählt und du eigentlich die perfekte Lösung für den Kunden findest. Das ist dann schon immer ein gutes Gefühl.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist, wenn Kunden Reklamationen haben, oder sie irgendwie schlecht drauf sind und sie lassen das dann halt meistens an uns aus. Wie man damit umgeht, dass man einfach ruhig bleibt und dass man für den Kunden die perfekte Lösung findet, das ist schon immer wieder eine Herausforderung.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Durchhaltevermögen auf jeden Fall: Man soll sich nicht unterkriegen lassen und nicht alles so persönlich nehmen, wenn einmal irgendetwas vorfällt. Das ist ganz wichtig.

Wie werde ich

Bankkaufmann*frau

Schon als Kind hast du dein Geld lieber ins Sparschwein gesteckt, als es für ein Überraschungsei auszugeben. Du trägst gerne einen Anzug oder ein Business-Kostüm. Dein größtes Vorbild war schon immer Dagobert Duck. Denn mal ehrlich: Wer möchte nicht so viel Geld verwalten und ab und zu im Geldspeicher seine Runden ziehen? Na gut, wirklich schwimmen wirst du im Kapital der Bank als Bankkaufmann wahrscheinlich nicht, aber du kannst zumindest deinen Kunden helfen ihre Finanzen richtig zu verwalten. Dabei versuchst du gleichzeitig gute Lösungen für sie zu finden und die Produkte deiner Bank an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Du schätzt Kreditrisiken ein, klärst über Finanzprodukte auf und vermarktest Geldanlagen. Du erstellst individuelle Anlage- und Sparpläne und achtest darauf, dass deine Kunden ihre Finanzen durch verschiedene Investments sichern – zum Beispiel in Sparkonten, Versicherungen, Wertpapiere und Edelmetalle. Um gute Ratschläge zu geben, informieren sich Bankkaufleute immer über aktuelle Wirtschaftsentwicklungen und achten auf Kursschwankungen an der Börse. Für einen Teil deiner Kunden wirst du ebenfalls Wertpapiere und Wertgegenstände in Tresoren und Schließfächern verwahren. Auch die bankinternen Arbeitsabläufe werden von dir übernommen. So überwachst du gesetzliche Vorschriften und kümmerst dich um die ordnungsgemäße Buchhaltung. In regelmäßigen Meetings informierst du die Geschäftsleitung über Entwicklungen von Geschäftspartnern, Geschäftsstellen und Kosten. Dafür werden Bilanzen und Verlustrechnungen erstellt und in Portfolios zusammengefasst.

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