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Marlena SchwabAuszubildende Großhandelskauffrau • Groß- & Außenhandelbei tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG
Stadt
Fulda
Alter
18 - 24
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Zum einen war das Coolste während meiner Ausbildung mein Filialeinsatz, wo ich für zwei Monate sehen konnte, wie die Mitarbeiter dort arbeiten. Und zum anderen war der Kundenkontakt dort sehr stark.“ Marlena Schwab ist Azubi zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei tegut… gute Lebensmittel. „In meiner derzeitigen Abteilung, dem Non-Food Einkauf, geht es darum, dass unsere Einkäufer gemeinsam mit den Lieferanten neue Artikel anschauen, die vielleicht mit ins Sortiment aufgenommen werden.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Marlena Schwab. Ich bin im zweiten Ausbildungsjahr bei der Firma “tegut… gute Lebensmittel” und mache eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Tegut ist ein Handelsunternehmen das Lebensmittel vertreibt. Sozusagen das Bindeglied zwischen Produzent und Endverbraucher. Wir kaufen die Ware bei unseren Produzenten ein und lagern sie bei uns in den Lagern ein. Je nach Bedarf liefern wir die Ware in unsere Filialen aus, dort können die Endverbraucher die Ware kaufen. Meine Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Hier in der Zentrale durchlaufen wir die verschiedenen Abteilungen, wie zum Beispiel Einkauf, Marketing oder auch Baumanagement. Es ist so gegliedert das jeder Lernende drei bis vier Monate in einer Abteilung ist, bekommt dann dort Einblick und arbeitet fest im Team mit und wechselt dann dementsprechend. Meine Berufsschule teilt sich so auf, dass wir in der Woche einen Stammtag haben. An dem haben wir jede Woche Unterricht. Dann gibt es noch einen Wechseltag der jede zweite Woche ist. In der Schule haben wir Fächer wie Logistikmanagement und Personalführung. Ich habe damals angefangen mit dem Gebäudemanagement, danach bin ich ins Marketing gekommen, dort habe ich dann Einblick bekommen wie unsere Homepage aussieht. In meiner derzeitigen Abteilung, dem Non-Food Einkauf geht es darum, dass unsere Einkäufer gemeinsam mit den Lieferanten neue Artikel anschauen, die vielleicht mit ins Sortiment aufgenommen werden. Auch Preise und Konditionen werden abgesprochen. Daraufhin ist meine Aufgabe Konditionsblätter zu erstellen, auf denen alle Konditionen und Vereinbarungen drauf sind. Diese werden dann verschickt und die neuen Artikel werden inklusive Artikeldaten und Preisen angelegt und in unser System eingepflegt.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme aus Fulda. Habe meine Realschule in Petersberg absolviert und habe mich danach entschlossen mein Fachabitur auf der Richard-Müller-Schule in Fulda zu machen. Habe dann während meinem ersten Ausbildungsjahr schon ein Jahrespraktikum bei tegut gemacht, bei dem ich auch schon einen guten Eindruck bekam. Bin dort auch durch die verschiedenen Abteilungen gelaufen und war dort dann drei Tage pro Woche in der Abteilung. Da wurde ich dann auch von meiner Ausbilderin angesprochen “Wie es denn aussieht eine Ausbildung bei tegut zu machen?”. Das fand ich ganz gut und hab mich daraufhin auch dann beworben. Habe den Einstellungstest mitgeschrieben und hatte noch ein Einstellungsgespräch. Daraufhin hab ich dann auch schon die Zusage bekommen und bin jetzt seit 2015 im Unternehmen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Als Eigenschaften braucht man auf jeden Fall gute Computerkenntnisse. Man muss sich mit Programmen wie Word und Excel ein bisschen auskennen. Außerdem braucht man auch Menschenkenntnisse, da man in den verschiedenen Abteilungen auch Kundenkontakt hat je nachdem mal mehr und mal weniger. Dort muss man auch ein bisschen Einfühlungsvermögen haben. Es kommt eben auch mal vor das man einen Kunden oder Lieferanten hat der nicht so einen guten Tag hat. Dann muss man auch mal schauen wie man damit umgeht.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das coolste war das erste mal Filialeinsatz. Dort war ich zwei für Monate eingesetzt und konnte dort mal sehen wie Filialmitarbeiter arbeiten, aber auch sehen das was wir jetzt hier in der Zentrale machen wie es dort dann ankommt. Und eben auch die Tätigkeiten dort auch zu sehen. Zum anderen auch der Kundenkontakt war dort natürlich sehr stark und mal diesen Einblick zu bekommen was unser Unternehmen auch wirklich leistet.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung könnte sein, dass man einen Kunden oder Lieferanten oder einen Gesprächspartner in der Leitung hat der schlecht gelaunt ist, der vielleicht auch unzufrieden mit einem Produkt ist. Man muss dann wirklich schauen wie man sich richtig ausdrückt ohne es schlimmer zu machen und weiter zu helfen. Damit der Kunde im Grunde genommen freundlich aus dem Gespräch geht.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich finde es sehr wichtig, dass man positiv und auch optimistisch durchs Leben geht. Man bekommt oft Kritik oder Fehler gesagt, aber man sollte daraus wirklich das Positivste rausnehmen. Auch wenn man Fragen hat, sollte man sie einfach stellen, um im Leben weiter zu kommen.

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