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Ramon MarschallAuszubildender Einzelhandelskaufmannbei tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG
Stadt
Heiligenstadt
Alter
14 - 17
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Das Coolste war, als eine Kundin von mir eine Beratung zu einem bestimmten Wein haben wollte. Danach hat sie einen Zettel in unserem Kummerkasten hinterlassen, welchen der Chef dann vorgelesen und mich dafür gelobt hat.“ Ramon Marschall ist im 3. Lehrjahr Azubi zum Kaufmann im Einzelhandel bei tegut… gute Lebensmittel. „Alle vier Monate durchläuft man einen neuen Warenbereich, wie zum Beispiel Obst und Gemüse oder Brot- und Backwaren. In dieser Zeit lernt man alles über den jeweiligen Bereich.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Ramon Marschall, bin 21 Jahre alt, bin Azubi zum Kaufmann im Einzelhandel bei tegut. Ich bin derzeit im dritten Lehrjahr in der Filiale in Heiligenstadt.

Worum geht’s in deiner Lehre?

tegut ist ein Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Fulda. Wir vertreiben größtenteils Bio-Produkte und legen sehr viel Wert auf Qualität und fair gehandelte Produkte. Die Ausbildung bei tegut dauert drei Jahre und man durchläuft alle vier Monate einen neuen Warenbereich, zum Beispiel Obst und Gemüse, Brot und Backwaren. Das Ganze dauert vier Monate. In den vier Monaten ist man direkt in der Abteilung und lernt dann alles was so rundum diese Abteilung passiert. Dabei gibt es sogenannte Checklisten. Da sind dann Fragen drinnen, die spezifisch sind, wie zum Beispiel bei Obst und Gemüse ist dann die Frage: “Was bedeutet BIO und wo ist der Unterschied zwischen BIO und konventionell?” Ich habe jede Woche Berufsschule, meistens dienstags und mittwochs. Je nachdem, es gibt immer einen Wechsel. Einen Tag Mal mittwochs, einen Tag dienstags. Dort lernt man alles zum Thema Unternehmen. Welche Prozesse müssen ablaufen? Wie gründet man eine GmbH? Es ist spezifisch für das dritte Lehrjahr, was dann gelernt wird. In der Frühschicht fang ich um sechs Uhr an. Ich packe dann gleich Obst und Gemüse aus und schaue nach der Frische. Dann müssen die Etiketten neu gemacht werden. Gibt es noch Etiketten vom Vortag? Stimmen die Preise? Dann kassiere ich noch ein bisschen. Je nachdem welche Arbeiten im Markt anfallen, kümmere ich mich dann darum. Zum Beispiel: Milch auffüllen oder das Leergut abholen. Das sind Aufgaben, die tagtäglich anfallen wenn der Kunde kommt. Zum Schluss der Schicht wird meistens die Kassenabrechnung gemacht. Und dann ist auch schon Feierabend.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme aus der Nähe von Kassel. Ich habe das Gymnasium bis zur zwölften Klasse besucht. Ich habe dann überlegt, was ich danach mache: “Gehe ich studieren oder gehe ich nicht studieren?” Dann ist mir die Berufsrichtung “Kaufmann im Einzelhandel” in den Kopf gekommen. Man kommt viel mit Kunden in Kontakt. Allgemein hat man jeden Tag etwas anderes und man sieht viel. Daraufhin habe ich mich beworben im tegut Markt in meiner Nähe. Ich habe dann einfach eine schriftliche Bewerbung eingegeben. Der Chef war von Anfang an ganz nett und hat gesagt: “Ja ich kümmere mich darum!” Ich habe dann relativ schnell eine Antwort bekommen und ein Bewerbungsgespräch gehabt. Nach dem Bewerbungsgespräch wurde mir dann auch zügig mitgeteilt, ob ich dann genommen wurde oder nicht. Und 2014 wurde ich dann zur Ausbildung angenommen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ganz wichtig ist, dass man offen gegenüber den Kunden ist und nicht eingeschüchtert ist. Deutschkenntnisse und Mathematikkenntnisse sind wichtig. Man muss auch in der Berufsschule mit Formeln rechnen. Das ist schon recht wichtig, dass man das mitbringt und einfach ein offener, netter Mensch ist. Und das kommt auch gut gegenüber den Kunden an.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste war als eine Kundin von mir eine Beratung zu einem bestimmten Wein haben wollte und ich super Bescheid wusste über den Wein. Dann habe ich sie beraten. Sie hat dann einen Zettel im Kummerkasten hinterlassen. Der Chef hat mir den Zettel dann vorgelesen und hat mich dann gelobt dafür und das fand ich cool.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung am Anfang ist, dass man die Arbeitsabläufe noch gar nicht so kennt und vielleicht gar nicht weiß was man machen soll. Vielleicht fühlt man sich erst mal fremd, so ging es mir. Es hat ein bis zwei Wochen gedauert bis man dann wirklich die Prozesse kannte. Und dann wusste man was man am Tag tun muss. Dann kommt auch ein bisschen der Rhythmus hinein und man fühlt sich danach aufgehobener.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag für mich war, was meine Eltern ganz am Anfang der Ausbildung zu mir gesagt haben: “Gib alles, dann erreichst du auch was!” Das hab ich dann auch gemacht. Ich habe jetzt im dritten Lehrjahr eine Stelle zum Stipendium von tegut bekommen. Das heißt, ich werde Nachwuchsführungskraft. Das ist so ein Ansporn, den ich jedem geben kann der bei tegut im ersten Lehrjahr anfängt. Denn es gibt nichts schöneres, als später mal Verantwortung zu übernehmen. Und das Ganze auch, ich sag mal in so einer Art Turbo-Programm im Stipendium dann zu durchleben.

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