Piotr WohlertAuszubildender Elektroniker • Informations- und Telekommunikationstechnikbei A1 Telekom Austria
Stadt
Wien
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Es ist nicht unbedingt strikt technisch, es kann auch in Richtung Verwaltung gehen oder Support”, zeigt Piotr Wohlert die Vielseitigkeit seiner Lehre im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik bei A1 Telekom Austria auf. Besonders wichtige Eigenschaften, die man in einen sich ständig wandelnden Bereich mitbringen sollte? “Das Interesse für den technischen Bereich. Man muss sehr flexibel und auch sehr lernwillig sein.”

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Piotr Wohlert, ich bin 25 Jahre alt und ich mache die Lehre zum Elektronikerfür Informations- und Telekommunikationstechnik.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Grundlegend geht es darum bei uns die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, diese zu warten und eben noch Dienstleistungen anzubieten in dem Bereich Informationstechnik und in der Lehre allein gibt es verschiedene Bereiche, denen wir zugeteilt werden können oder in die wir uns spezialisieren können. Darunter fallen zum einen der Außendienst, die Servicierung von den infrastrukturellen Gegebenheiten, den Leitungen, den technischen Anlagen etc. Dann haben wir noch die Möglichkeit uns im Büro zu spezialisieren, das heißt dass wir dann den Service übernehmen den Technikern gegenüber, dass wir zB Leitungen messen und sie unterstützen dahingehend, auch eben mit Kunden Gespräche führen, ihnen Lösungen anbietenetc. Dann gibt es noch den Bereich des Kabelbaus, wenn es jetzt darum geht, den Leitungsbau voranzutreiben, Glasfaserausbau und eben die Erdkabel, Luftkabel etc. Das ist ein eigener Bautrupp und das sind im Großen und Ganzen die drei Bereiche in denen wir uns spezialisieren können. Im 1. Lehrjahr kriegen wir sozusagen eine Schnupperwoche oder mehrere Schnupperwochen, da können wir mal in jeden Bereich reinschauen und uns mal vor Augen halten, was wir gerne mal machen würden, was uns gefällt, wo wir vielleicht unsere Stärken einsetzen können. Dann im 2 Lehrjahr genauer darauf konzentrieren, dass wir uns den Fachbereich aussuchen, den wir dann im 3 Lehrjahr angehen und dort haben wir sozusagenunseren Stammfachbereich, wo wir dann dauerhaft tätig sind und wirklich für die spezielle Tätigkeit ausgebildet werden.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe die höhere Handelsschule in Deutschland besucht, habe dort mein Fachabitur abgeschlossen. Dann habe ich 1 Jahr lang Informatik studiert und während des Studiums ist es mir aufgefallen, dass ich eher etwas Praktisches machen möchte, weil die Informatik leider sehr viel Theorie beinhaltet oder Programmierung und so hat sich die Möglichkeit ergeben in Österreich Fuß zu fassen. Das habe ich wahrgenommen und nachdem ich dann auf der Internetseite darauf aufmerksam geworden bin, dass Lehrlinge gesucht werden, gerade wegen des guten Ansehens und des großen Konzerns habe ich mich entschieden es zu versuchen. Ich wurde dann auch ins Aufnahmeverfahren aufgenommen. Grundlegend besteht das Auswahlverfahren aus drei Bereichen. Diese 3 Bereiche gliedern sich in 1 Computertest, der eher in Richtung Logik geht. Der 2. Test eher in fachliches Wissen und der 3. besteht aus einem Vorstellungsgespräch, wo man sich vorstellen und sich präsentieren muss. Grundlegend war das gesamte Bewerbungsverfahren sehr gut organisiert, was mir besonders gefallen hat und man konnte sich da wirklich sehr locker und offen vorstellen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Die wichtigste Eigenschaft ist auf jeden Fall das Interesse für den technischen Bereich, Technologien. Besonders auch, dass man sich das sehr gerne aneignen möchte, weil eben die Technologie sehr im Wandel steht. Gerade jetzt wird es immer schneller und höher in die Technologie hinein, sodass man da sehr flexibel sein muss und auch sehr lernwillig sein muss.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Am besten an der Lehre ist die Vielseitigkeit, weil wir wirklich uns in vielen Bereichen spezialisieren können. Wir können wirklich in sehr viele Bereiche auch hineinschnuppern. Das ist nicht unbedingt sehr strikt technisch, es kann auch in Richtung Verwaltung gehen oder eben Support und da stehen einem Welten offen, was die Ausbildung auch attraktiv macht.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist den eigenen Anforderungen gerecht zu werden, wenn man sich dann schon Ziele setzt und diese so gut wie möglich versucht umzusetzen. Am Anfang bekommt man wirklich sehr viel mit und das fällt einem nicht unbedingt leicht sich alles zu merken. Aber gerade im Hinblick auf den technischen Wandel muss man da sehr flexibel sein und das ist wirklich nicht einfach.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Keine Mühen sind vergebens, auch abseits der Wege ergeben sich viele Möglichkeiten und genau diese führen dann dazu, dass man besondere Erfahrungen sammeln kann.

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