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Christina-Teresa HadererAuszubildende Elektronikerin • Informations- & Telekommunikationstechnikbei Kapsch Group
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

Das Coolste an Christina-Teresa Haderers Lehre zur Elektrotechnikerin/Informatik- und Telekommunikationstechnikerin bei Kapsch ist, „dass ich zuerst die Schaltung planen und selber herausfinden muss, wie das theoretisch funktioniert und dann kommt die praktische Umsetzung.“ Voraussetzung dafür: „Mit logisch denken hat man hier natürlich einen Vorteil.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Christina Haderer, ich mache eine Lehre zur Elektronikerin im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik, bin derzeit im zweiten Lehrjahr bei der Firma Kapsch.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Also ich arbeite bei der Firma Kapsch, sie ist in d er technischen Branche tätig und die Lehre hat bei uns eigentlich zwei Bestandteile. Das erste und zweite Lehrjahr verbringen wir in der Lehrwerkstätte und ab dem dritten Lehrjahr sind wir in den Abteilungen eingeteilt. Das heisst in verschiedenen Tochterfirmen. Im ersten Lehrjahr beginnen wir mit den grundlegenden Sachen, das heisst wir sind sowohl in der Werkstätte draussen, feilen, bohren und lernen eben, das man später noch alles in Praxis anwenden kann. Und wir haben auch begonnen mit der Gleichstromtechnik, das heisst die einzelnen Bauteile haben wir kennengelernt und natürlich die Serienschaltung, Parallelschaltung, wie das Ganze aufgebaut wird. Und im zweiten Lehrjahr haben wir jetzt zu programmieren begonnen. Später auch zur Lehrabschlussprüfung müssen wir einen Microcontroller programmieren und so bauen wir jetzt schon langsam auf, dass wir dann zur Lehrabschlussprüfung gut vorbereitet sind. Im dritten Lehrjahr sind wir dann in wirklichen Abteilungen, das heißt dann können wir wirklich bei der Firma mitarbeiten und parallel dazu sind wir noch immer in der Berufsschule, zweimal im Jahr. Es ist immer eine Blockveranstaltung von meistens fünf Wochen das variiert teilweise, dass wir eben parallel den Stoff dazu lernen, den wir später in der Firma brauchen. Wenn ich in die Arbeit kommen, zuerst ist eben die Anwesenheitsliste bei uns, dass wirklich alle auch gekommen sind und dann werden wir in verschiedene Arbeiten eingeteilt, also entweder wir haben eine Theorieeinheit, das heißt unser Ausbilder erklären uns einmal das Grundsätzliche, was wir im späteren für die praktische Aufgabe brauchen. Dann werden wir entweder in Zweier- oder Dreierteams eingeteilt und bekommen die Aufgabenstellung, müssen selber einen Lösungsweg finden. Unsere Ausbilder sind immer da und helfen uns, wenn wir irgendwelche Probleme haben. Aber das Wichtige in unserem Beruf ist eben, dass wir selber überlegen wie wir auf die Lösung kommen. Natürlich hat man ein Erfolgserlebnis, wenn man es wirklich geschafft hat.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Wien geboren, bin in Baden ins Gymnasium gegangen, danach in eine höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe. Dort habe ich auch maturiert. Danach bin ich nach Oberösterreich gezogen, habe dort ein Semester Software Engineering studiert, das habe ich aber dann beendet, nach dem einen Semester. Ich habe mir eine Lehrstelle gesucht, im Bereich Technik, dadurch bin ich dann auf die Firma Kapsch gestoßen, weil sie in der Branche schon sehr bekannt ist und auch viele Bekannte von mir die Firma kennen. Da habe ich mich beworben, bin zum Glück aufgenommen worden und jetzt mache ich die Lehre hier.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also die Eigenschaften für diese Lehre sind: Man muss natürlich ein logisches Grundverständnis haben, also logisches Denken hat natürlich einen Vorteil hier, weil sich allein schon die Schaltungen zu überlegen eine Herausforderung ist und wenn man nicht gut logisch denken kann ist das natürlich noch mal schwieriger. Und handwerkliches Geschick braucht man auch, wir haben früher viele Werkstücke angefertigt. Das heißt mit zwei linken Händen wird es schwer werden.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an der Lehre ist, dass ich zuerst meistens die Schaltungen planen muss und im selber herausfinden muss, wie es theoretisch funktioniert und dann kommt eben die praktische Umsetzung. Und dann kommt man meistens auf einen Fehler drauf, also es funktioniert bei uns nie das erste Mal. Das heisst wir müssen das nochmal alles durchdenken und nochmal neu planen und dann können wir es wieder testen. Und das ist eben das Coolste, es ist auch die Herausforderung bei uns in der Lehre, aber das macht mir am meisten Spaß.

Was ist die größte Herausforderung?

Also die Herausforderung ist für mich, dass wir, wenn wir die Schaltung planen am Ball bleiben. Das heisst beim ersten Problem kann man nicht sofort aufgeben, sagen “es funktioniert nicht, legen wir uns auf die Seite” sondern muss es nochmal neu durchdenken und auch die Theorie dazu lernen. Das heisst mit dem theoretischen Wissen kann man es meistens in der Praxis dann gut anwenden. Und so kommen wir immer zu den Lösungen und das macht mir am meisten Spaß und ist natürlich auch eine Herausforderung.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Also ein Ratschlag ist man sollte eigentlich nie Aufgeben, sich wirklich Ziele setzen und versuchen sie zu erreichen. Ich sage es gibt immer irgendwelche Stolperfallen, aber solange man am Ball bleibt, kann man alles erreichen.

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